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Waspo 98 Hannover und die Wasserfreunde Spandau 04 im Finale

Wasserball
16.05.2022 Kategorie: Verband, Wasserball

©Carsten Trebuth

Die Finalpaarung in der Wasserball-Bundesliga der Männer steht fest, und es ist die gleiche wie schon in den vergangenen fünf Spielzeiten. Ab Mittwoch duellieren sich in der Finalserie im Modus „Best of Five“ erneut Titelverteidiger Waspo 98 Hannover und Rekordchampion Wasserfreunde Spandau 04. Spiel eins findet am Mittwochabend (18:00 Uhr) zunächst in Hannover statt, das zweite und dritte Spiel dann am kommenden Wochenende in Berlin.

Im Halbfinale setzten sich beide Klubs ungefährdet durch. Vorrundensieger Spandau bezwang den SV Ludwigsburg 08, dabei war bereits nach dem 20:9 im Hinspiel in Ludwigsburg eigentlich alles klar. Die Spandauer ließen sich dabei auch von einer massiven Bahnverspätung bei der Anreise und dem daraufhin ausgefallenen Einschwimmen nicht irritieren. Auch das Rückspiel war mit 17:6 eine klare Angelegenheit für Berlin, Nationalspieler Marin Restovic traf allein fünfmal. Die Ludwigsburger grämten sich allerdings nicht, immerhin hatte es der Verein zum ersten Mal in die Vorschlussrunde geschafft, nachdem man erst seit 2019 überhaupt in der A-Gruppe der Bundesliga mitmischt. SVL-Präsident Volker Heyn sprach deshalb auch vom „größten Erfolg seit 1970“.

Der ASC Duisburg ist dagegen seit Jahren Stammgast in den Top vier, musste allerdings ebenfalls die Überlegenheit des Deutschen Meisters aus Hannover anerkennen. Erst am vergangenen Wochenende hatte Waspo in Duisburg den DSV-Pokal geholt, nun schlugen die Niedersachsen an gleicher Stelle den Weg zum möglichen nächsten Titelgewinn ein. Das Hinspiel am Rhein gewann man souverän mit 17:6, das Rückspiel im eigenen Becken dann sogar noch um ein Tor höher mit 17:5. Duisburg und Ludwigsburg spielen ab 21. Mai im Modus „Best of Three“ jetzt also den dritten Platz aus.

Esslingen verbleibt in der A-Gruppe

Im letzten noch offenen Relegationsduell setzte sich der SSV Esslingen mit 2:0 Siegen gegen den SV Krefeld 1972 durch. Allerdings ging die erste Partie auswärts mit 12:11 nur ganz knapp an den SSV, der in der ersten Halbzeit noch zurückgelegen hatten. Der Siegtreffer durch Kapitän Marvin Thran fiel erst eine Minute vor dem Abpfiff. Im zweiten Spiel sorgte Esslingen dagegen schnell für klare Verhältnisse: Zur Pause führten die Gastgeber bereits mit 8:1 und ließen dann auch in der zweiten Halbzeit nichts mehr anbrennen. Zuvor hatten sich bereits die SG Neukölln Berlin, die White Sharks Hannover und der OSC Potsdam den Verbleib in der A-Gruppe für die neue Saison 2022/23 gesichert, damit bleibt das Teilnehmerfeld dort im vierten Jahr in Folge unverändert.

Die White Sharks und Potsdam hatten später noch das Viertelfinale bestritten, waren dort jedoch gegen Ludwigsburg und Duisburg unterlegen. Nun geht es für beide Vereine in Hin- und Rückspiel noch um Platz fünf in der Liga. Das erste Spiel entschieden am Wochenende dabei die Potsdamer mit 11:8 für sich.

Weiden macht großen Schritt in Richtung Klassenerhalt

In der Abstiegsrunde in Gruppe F war der SV Weiden 1921 gleich doppelt in Hamburg gefordert. Das erste Spiel beim SV Poseidon Hamburg gewannen die Bayern mit 13:6, der Sieg am nächsten Tag gegen den Hamburger TB von 1862 fiel mit 21:6 sogar noch deutlich aus. Nikolaj Neumann traf siebenmal gegen den Aufsteiger, der in dieser Saison noch immer keinen einzigen Punkt einfahren konnte. Weiden dagegen baute seine Tabellenführung in der Gruppe aus und dürfte den Klassenerhalt so gut wie sicher haben.

Favoritinnen legen in den Halbfinals der Frauen vor

Auch bei den Frauen sieht es so aus, als würde sich die Paarung der letztjährigen Finalserie auch in dieser Saison wiederholen. Die Favoritinnen konnten in den beiden Halbfinals im Modus „Best of Three“ jedenfalls vorlegen. Die Wasserfreunde Spandau 04 gewannen beim Eimsbütteler Turnverband mit 26:12, Nationalspielerin Belén Vosseberg erzielte allein zehn Tore für die Deutschen Meisterinnen des Vorjahres. Unter der Woche hatten sich beide Klubs noch im letzten Vorrundenspiel duelliert, auch dort hatte Spandau beim 30:8 klar dominiert. In dieser Partie hatte Vosseberg sogar 13-mal getroffen, mit 90 Treffern in 13 Partien (im Schnitt also fast sieben pro Spiel) war sie auch insgesamt die beste Torschützin der ersten Saisonphase. Durch den Sieg beendete Spandau die Vorrunde als einziger Klub verlustpunktfrei.

Knapper verlief das erste Spiel der zweiten Halbfinalserie zwischen den Vorrundenzweiten SV Bayer Uerdingen 08 und dem SV Blau-Weiß Bochum. In der Vorrunde hatten die Uerdingerinnen erst kürzlich klar gewonnen, diesmal blieb es bis ins dritte Viertel hinein eng. Nach einem Zwischenspurt zog Bayer dann zwischenzeitlich zwar auf fünf Tore davon (12:7), doch Bochum gab sich im Heimspiel nicht auf und kam noch einmal bis auf einen Treffer heran. Der Ausgleich wollte allerdings nicht mehr gelingen, der Endstand lautete 12:11 für die Gäste.