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DSV warnt vor Einschränkungen in Schwimmbädern durch Energiekrise

Politik
18.05.2022 Kategorie: Verband

©picture-alliance/Britta Pedersen

Der Präsident des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV), Marco Troll, hat im Namen der über 520.000 Mitglieder einen eindringlichen Brief an Bundesinnenministerin Nancy Faeser, Bundesfinanzminister Christian Lindner und den Präsidenten des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Ralph Spiegler, geschrieben, in dem er vor weiteren Einschränkungen für die Schwimmbäder durch die Energiekrise warnt. „Bei allem Verständnis für Sparzwänge angesichts steigender Energiepreise in Folge des Angriffskrieges durch Putin gegen die Ukraine und der Notwendigkeit zur Reduzierung der Abhängigkeit der Gasversorgung von Russland möchten wir eindringlich davor warnen, das Schwimmen im Ausbildungs-, Gesundheits- und Sportbereich nach der Coronavirus-Pandemie erneut stärker einzuschränken. Deutschland droht mangels ausreichender Wasserflächen ohnehin schon ein Land der Nichtschwimmer*innen zu werden, mit drastischen Folgen für die Sicherheit und Lebensqualität seiner Bürgerinnen und Bürger. Bereits die Pandemie hatte diese Entwicklung zuletzt sehr verschärft“, schrieb Troll.

Viele Badbetreiber erwärmen das Beckenwasser inzwischen bereits um einige Grad weniger als sonst, und zwar gemäß einer Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen (DGfdB), die in ihrem Leitfaden auch schon die unter Umständen energetisch notwendige Schließung von Becken priorisierte. Auch von der für die Zuteilung zuständigen Bundesnetzagentur war nun zu hören, dass Freizeiteinrichtungen sich als erste auf Abschaltungen einstellen müssten. Vor solchen Maßnahmen für reine Schwimmhallen warnte DSV-Präsident Troll nun aber die Verantwortlichen, auch weil die Schwimmausbildung der Schulen als hoheitliche Aufgabe sonst nicht mehr erfüllt werden kann.

„Nicht nur den hunderttausenden Kindern und Jugendlichen in den Schulen und in unseren Vereinen zuliebe muss stattdessen nach besseren Lösungen gesucht werden als erneute Schließungen, und zwar gemeinsam im Dialog über alle föderalen Zuständigkeiten und Institutionen hinweg. Unserer Meinung nach ist es allerhöchste Zeit für ein grundsätzliches gesellschaftliches Bekenntnis zum Kulturgut Schwimmen, und das erfordert auch entsprechende finanzielle Maßnahmen. Wenn eine Senkung der Spritsteuer und billigere Tickets für den öffentlichen Nahverkehr möglich sind, sollte den Menschen und ihrer Gesundheit zuliebe dringend auch über die besondere Subventionierung von öffentlichen Schwimmbädern nachgedacht werden. Vorübergehende steuerliche Erleichterungen oder Zuschüsse für die zumeist kommunalen Badbetreiber sind dabei nur eine Option, jede Form von Unterstützung ist notwendig und willkommen. Denn letztlich ist Schwimmen mehr als ein Sport, es ist eine existenzielle Lebensgrundlage“, schrieb Troll an die Verantwortlichen in der Politik.