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Überzeugender Sieg zum Abschluss: Wasserballer beenden die WM auf Platz 13

Wasserball
29.06.2022 Kategorie: Verband, Wasserball, Schwimm-WM

© Domonkos Sada

Szeged ganz im Süden gilt als Ungarns “City of Sunshine”, keine andere Großstadt im Land hat so viele Sonnenstunden. Nach dem Platzierungsspiel gegen Kasachstan sah man auch bei den deutschen Wasserballer nur strahlende Gesichter. Zum Abschluss der WM feierte das DSV-Team einen deutlichen 16:7-Erfolg (4:2, 4:2, 3:1, 5:2) und beendete das Turnier damit auf Platz 13.

Gegen den Olympia-Elften von Tokio (JPN) lag Deutschland lediglich im ersten Viertel kurzzeitig in Rückstand, nahm danach aber zunehmend das Zepter des Handelns in die Hand und dominierte die Partie spätestens im zweiten Viertel dann vollends. Gleich vier Treffer hintereinander gelangen der deutschen Mannschaft in diesem Abschnitt, die zur Halbzeit bereits mit 8:4 führte. Nach der Pause baute das Team von Bundestrainer Petar Porobic den Vorsprung dann weiter aus und lag kurz vor Ende des vierten Viertels schließlich erstmals zweistellig in Führung. Beste Torschützen auf deutscher Seite waren Lukas Küppers (vier), Zoran Bozic und Fynn Schütze (je drei), die weiteren Treffer erzielten Phillip Kubisch, Ferdinand Korbel (je zwei), Jan Rotermund und Denis Strelezkij (je eins).

“Gott sei Dank haben wir es geschafft, mit zwei Siegen die WM zu beenden. Wir haben genauso viele Siege wie bei der WM in Gwangju, leider ein Tor weniger gegen Japan geschossen, und enden deswegen auf Platz 13 und nicht vielleicht auf Platz acht”, bilanzierte Kapitän Moritz Schenkel. “Natürlich ist das Überkreuzspiel da auch noch zwischen, das man noch hätte machen müssen, aber mit der Mannschaft ist das, glaube ich, eine gute Standortbestimmung. Erstmal genießen wir jetzt unseren Sieg. Mit dem 13. Platz können wir aktuell zufrieden sein.”

Deutschland bestritt diese Weltmeisterschaften mit einem sehr jungen und unerfahrenen Team, für viele Spieler war es das erste große Turnier. Nach einem größeren Umbruch standen aus dem Kader der vorherigen WM 2019 in Gwangju (KOR) lediglich noch vier Spieler im Aufgebot. Im Wettstreit mit den weltbesten Nationen konnte das junge Team wertvolle Erfahrungen sammeln und geht nun gestärkt in die kommenden Aufgaben. Bereits Ende August steht mit den Europameisterschaften in Split (CRO) das nächste Großereignis an. “Es war wichtig für das Team, Erfahrungen zu sammeln. Man hat gesehen, dass es mit neuen Leuten sehr schwierig ist, auf so einer großen Bühne zu bestehen. Ich glaube, dass wir zwei gute Monate vor uns haben, in denen wir zusammenarbeiten können und als Team wachsen und mehr lernen können”, sagte Schenkel. “Bei der EM wollen wir natürlich mit einer längeren Vorbereitung besser auftreten, weniger Fehler machen, und in der Gruppe mit Holland und Rumänien sind sicherlich auch zwei Teams, die eher unser Niveau haben.”