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FINA gibt Qualifikationsmodus für die Olympischen Spiele 2024 in Paris bekannt

Olympia 2024
18.07.2022 Kategorie: Verband, Schwimmen, Wasserspringen, Freiwasser, Synchronschwimmen, Wasserball

Foto: Jo Kleindl

Gut zwei Jahre sind es noch bis zu den Olympischen Spielen 2024 in Paris (FRA). Deutschlands beste Schwimmsportler*innen wissen aber bereits jetzt, wie sie sich für das weltgrößte Sportereignis vom 24. Juli – 11. August 2024 qualifizieren können, nachdem der Weltschwimmverband FINA und das Internationale Olympische Komitee (IOC) am Montag die Qualifikationskriterien für die Spiele in der französischen Hauptstadt veröffentlicht hat. Demnach werden in Paris erneut insgesamt 49 Entscheidungen im Becken- (35) und Freiwasserschwimmen (zwei), Wasserspringen (acht), Wasserball (zwei) und Synchronschwimmen (zwei) ausgetragen.

>> Zur Meldung der FINA mit allen Qualifikationskriterien

Allein im Becken werden vom 27. Juli – 04. August in der La Defénse Arena 35 Goldmedaillen vergeben, erstmalig erstrecken sich die Finals dann über einen Zeitraum von neun Tagen. Nach der erfolgreichen Premiere der 4x100m-Lagen-Mixedstaffel steht diese Disziplin auch diesmal wieder im olympischen Programm, auch ansonsten gab es hier keine Veränderungen im Vergleich zu den vergangenen Spielen in Tokio (JPN). Jedes Land kann pro Disziplin maximal zwei Athlet*innen entsenden (und je 26 Frauen und Männer insgesamt), der Qualifikationszeitraum läuft vom 01. März 2023 bis zum 23. Juni 2024. Für die Staffelwettbewerbe gilt, dass sich nur die jeweils besten drei Teams der Weltmeisterschaften 2023 in Fukuoka (JPN) vorzeitig qualifizieren – die verbliebenen 13 Plätze werden dann erst bei der WM 2024 in Doha (QAT) vergeben. In der Vergangenheit waren zuletzt immer schon die zwölf schnellsten Staffeln der Welttitelkämpfe im Jahr vor Olympia automatisch qualifiziert.

Beim Freiwasserschwimmen sind für die beiden Rennen über zehn Kilometer jeweils 22 Frauen und Männer startberechtigt, auch hier maximal zwei pro Nation und Geschlecht. Die drei Medaillengewinner*innen von Fukuoka sichern sich vorzeitig ihren Startplatz, die weiteren Plätze werden aber auch hier erst bei der WM in Doha vergeben (an die Top 13 sowie an die jeweils Besten jedes Kontinents). In Paris finden die Wettbewerbe dann am 08./09. August 2024 direkt im Stadtzentrum in der Seine statt, im Schatten des Eiffelturms.

Die Wettbewerbe im Wasserspringen und Synchronschwimmen werden im Aquatics Centre ausgetragen. Das Wasserspringen startet ebenfalls schon am 27. Juli und läuft dann bis zum 10. August. In den Einzeldisziplinen lösen jeweils die besten zwölf Springer*innen der WM 2023 in Fukuoka und der WM 2024 in Doha einen Quotenplatz für ihr Land, gleiches gilt für die jeweiligen Kontinentalchampions. Wer die Quotenplätze dann belegt, ergibt sich allerdings erst später. In den Synchrondisziplinen gehen die Quotenplätze an die Top drei aus Fukuoka und die Top vier aus Doha sowie an ein Team des Gastgeberlandes.

Beim Synchronschwimmen (05. – 10. August) darf jede Nation ein Team und ein Duett entsenden, wobei insgesamt maximal acht Sportler*innen pro Land erlaubt sind (das Duett muss also aus dem Kreis des Teams gebildet werden). Die besten Teams jedes Kontinents (mit Ausnahme von Europa, wo dieser Platz an Gastgeber Frankreich geht) sowie die fünf Besten der WM in Doha lösen das Ticket; die Duette dieser Nationen sind dann automatisch ebenfalls qualifiziert. Die weiteren Plätze gehen dort dann ebenfalls an die stärksten Duette jedes Kontinents (die Ausnahme ist hier erneut Europa), alle dann noch offenen Plätze werden bei der WM in Doha vergeben. Insgesamt können 18 Duette bei Olympia an den Start gehen.

Auch die Vorrunden der beiden Wasserballturniere (27. Juli – 11. August) werden im Aquatics Centre ausgetragen, die Finalspiele dann in der großen La Défense Arena. Wie zuletzt in Tokio, sind in Paris erneut zwölf Männerteams und zehn Frauenteams dabei, je ein Platz steht dabei den französischen Gastgeber*innen zu. Bei den Männern gehen weitere Tickets an die beiden besten Mannschaften der WM 2023 in Fukuoka, an die jeweiligen Sieger der Kontinentalmeisterschaften sowie die Top vier der WM 2024 in Doha. Analog dazu gehen die Startplätze bei den Frauen an die beiden besten Teams aus Fukuoka, fünf kontinentale Champions und die beiden Topnationen aus Doha.