Schwimmabzeichen

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Die Trendwende ist geschafft: DSV-Mitgliederzahlen sind 2021 wieder leicht gestiegen

Mitgliederstatistik
21.07.2022 Kategorie: Verband, Schwimmen, Wasserspringen, Synchronschwimmen, Freiwasser, Wasserball, Masterssport

Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) hat im Jahr 2021 fast 7.000 neue Mitglieder hinzu- oder auch zurückgewonnen, das bedeutet ein Plus von 1,3 Prozent gegenüber dem ersten Pandemiejahr. Die Zahl der Vereine blieb mit 2.278 konstant, in keinem der 18 Landesverbände schlossen oder eröffneten in den vergangenen zwölf Monaten mehr als drei Vereine. Das ergab die jüngste Bestandserhebung durch Spitzenverbände der einzelnen Bundesländer.

Konkret liegt die DSV-Mitgliederzahl nach dem Jahresende 2021 bei nun 534.160, nachdem es im Vorjahr einen Rückgang um rund 51.000 auf 527.219 zu verkraften galt. Das bedeutete damals zugleich den tiefsten Stand seit der Wiedervereinigung Deutschlands.

>> Die aktuellen DSV-Mitgliederzahlen

„Wir freuen uns sehr, dass die Einschnitte durch die Pandemie im abgelaufenen Jahr nicht noch tiefer geworden sind, und bedanken uns für das Engagement all derjenigen, die unser System in dieser schwierigen Zeit so gut am Laufen gehalten haben“, sagte DSV-Präsident Marco Troll in der aktuellen Ausgabe des DSV-Verbandsmagazins „Swim&More“. Bei den Finanzen kehrt damit laut der zuständigen Expertin im Vorstand, Claudia Boßmann, wieder größere Planungssicherheit ein, auch wenn die Einnahmesituation natürlich noch nicht wieder auf früherem Niveau angelangt ist, weil zum Beispiel nicht jede*r auch gleich wieder eine Wettkampflizenz bezahlt angesichts des fortwährenden Mangels an Trainingszeiten und Startmöglichkeiten. „Dass ein Drittel unserer Landesverbände immer noch ein Minus bei der Mitgliederzahl verzeichnen muss, zeigt uns deutlich, dass wir längst noch nicht aller Sorgen entledigt sind“, betonte denn auch Troll.

Mehr als die Hälfte aller Menschen im DSV sind traditionell Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre (54 Prozent). Auch der kleine Zuwachs in 2021 konnte vor allem durch die Angebote für Kinder bis 14 Jahre nach Wiedereröffnung der Bäder erreicht werden. „Die Politik hat zum Teil großzügige Unterstützung beigesteuert, im Bereich der Schwimmausbildung sind wir trotzdem noch lange nicht wieder auf dem Niveau aus der Zeit vor der Pandemie. Insofern bereiten mir die jüngsten Ankündigungen, dass die Schwimmbäder aufgrund der Energiekrise und einer zu großen Abhängigkeit von Kriegstreiber Wladimir Putin bei der Gasversorgung geschlossen werden könnten, durchaus große Sorgen. In Briefen an die Spitzenpolitiker*innen haben wir daher bereits vor einer Umsetzung solcher Denkmodelle gewarnt“, so Troll. Im Vorjahr hatte der DSV bei den Kindern bis 14 Jahre einen schmerzhaften Einbruch der Mitgliederzahlen verzeichnen müssen, 82 Prozent der verlorenen Mitglieder entfielen auf diese Zielgruppe. Mit dem diesjährigen Zuwachs ist gerade mal ein Sechstel davon ausgeglichen worden.

Auf- und nachgeholt werden konnte also noch nichts. „Deutschland drohte mangels ausreichender Wasserflächen ohnehin schon ein Land der Nichtschwimmer*innen zu werden mit drastischen Folgen für die Sicherheit und Lebensqualität seiner Bürger*innen. Die Pandemie hat diese Entwicklung noch einmal verschärft. Weitere Einschränkungen müssen daher nun unbedingt vermieden werden, schließlich ist Schwimmen ein Kulturgut und die Schwimmausbildung eine hoheitliche Aufgabe, die das öffentliche Gemeinwesen trotz aller aktuellen Probleme nicht einfach so einstellen darf“, betonte Troll.