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Isabel Gose greift über 800m Freistil nach einer EM-Medaille

Schwimm-EM
11.08.2022 Kategorie: Verband, Synchronschwimmen, Schwimmen

©Jo Kleindl

Bei der WM in Budapest (HUN) hatte Isabel Gose (SC Magdeburg) in gleich drei Disziplinen das Finale erreicht, landete am Ende aber immer knapp außerhalb der Podestplätze. Ganz zufrieden war die 20-Jährige deshalb nicht, die Sehnsucht nach einer internationalen Medaille ist dadurch nur weiter gewachsen. Bei der EM in Rom (ITA) kann sich die Magdeburgerin diesen Traum nun vielleicht endlich erfüllen und legte dazu im Vorlauf über 800m Freistil schon einmal die Grundlagen. In 8:30,01 Minuten gewann sie ihren Lauf souverän, insgesamt war nur Titelverteidigerin Simona Quadarella (ITA/8:23,46) schneller. Dabei gestaltete WM-Sechste Gose ihr Rennen von der Spitze weg und machte einen starken Eindruck. 

Als Vierte des gleichen Laufes in 8:36,43 und Achte insgesamt löste außerdem Leonie Beck (SV Würzburg 05) das Finalticket, die sich bei der WM mit Gold, Silber und Platz vier sehr erfolgreich im Freiwasser präsentiert hatte und auch in Rom in den kommenden Tagen noch über 5km und 10km antreten wird. Die dritte deutsche Teilnehmerin Celine Rieder (Sport-Union Neckarsulm) kam mit 8:47,43 auf Rang 15.

Das Finale über die 800m findet erst am Freitag statt. Doch bereits am Donnerstagabend hat das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) mit der 4x200m-Freistilstaffel der Männer eine Medaillenchance. Lukas Märtens (SC Magdeburg), Poul Zellmann (Waspo 98 Hannover) - der zuvor sogar auf den Einzelstart über 400m Lagen verzichtet hatte, um sich ganz auf die Staffel zu konzentrieren -, Henning Mühlleitner (Sport-Union Neckarsulm) und Timo Sorgius (SSG Leipzig) schwammen im Vorlauf in 7:14,27 hinter den Italienern (7:09,03) und Franzosen (7:09,59) auf Rang drei. 

Die junge 4x200m-Freistilstaffel der Frauen mit den beiden 22-Jährigen Julia Mrozinski (SC Wiesbaden 1911) und Josephine Tesch (SG Neukölln) und den erst 18-Jährigen Zoe Vogelmann (SV Nikar Heidelberg) und Chiara Klein (Potsdamer SV) kam in ihrem Vorlauf mit 8:09,67 Minuten auf Rang sechs und darf am Abend ebenfalls noch einmal schwimmen. “Wir haben abgeliefert, was notwendig war, können heute Abend sicher aber alle schneller”, sagte Mrozinski. Tatsächlich musste das deutsche Team noch nicht alles zeigen, weil nach dem kurzfristigen Rückzug Österreichs allen acht Staffeln das Finale sicher war.

Lucas Matzerath und Sonnele Öztürk jeweils im Halbfinale

Das Finale ist am Abend dann auch für Lucas Matzerath (SG Frankfurt) in Reichweite, der in den Vorläufen über 100m Brust nach 1:00,83 Minuten als Gesamtelfter anschlug. Der 22-Jährige hatte zuletzt schon bei den Weltmeisterschaften überzeugt, wo er als Sechster für das beste DSV-Ergebnis seit 36 Jahren auf dieser Strecke gesorgt hatte. Bei der EM meisterte er die erste Hürde als Vierter seines Vorlaufs ebenfalls souverän, war aber dennoch nicht ganz zufrieden: “Es war irgendwie noch nicht ganz das, was ich erwartet hatte. Morgens bin ich in der Regel ein bisschen platter, da geht es heute Abend auf jeden Fall noch weiter. Aber dass ich jetzt weiter bin, ist schonmal gut, und ich schaue, dass ich heute Abend dann ins Finale schwimme für morgen.” Direkt neben ihm startete in seinem Lauf Weltmeister und Lokalmatador Nicolo Martinenghi (ITA), der schon einmal ein Achtungszeichen sendete und mit 59,08 Sekunden die schnellste Zeit des Vormittags fabrizierte.

Ebenfalls im Halbfinale steht Sonnele Öztürk (Wasserfreunde Spandau 04) über 200m Rücken (2:13,18/Platz 15). In ihrem Vorlauf wurde die Deutsche Meisterin, die 2014 schon einmal EM-Neunte auf dieser Strecke war, Sechste. “Für den Vorlauf am Morgen bin ich zufrieden”, meinte sie. Ausgeschieden ist dagegen Marius Zobel (SC Magdeburg) über 400m Lagen (4:22,32/Platz 14).

Synchronschwimmerin Marlene Bojer erreicht souverän das Solo-Finale

Synchronschwimmerin Marlene Bojer (SG Stadtwerke München) hat derweil im Solowettbewerb souverän das Finale in der Freien Kür erreicht. Mit 83,6667 Punkten lag sie im Vorkampf am Donnerstagmorgen nicht weit weg von ihrer Bestleistung von der WM in Budapest (HUN/84,2000) und kam damit auf Platz sechs. “Ich kann sehr zufrieden sein, das Ergebnis mit der Platzierung ist mega”, jubelte die 29-Jährige. “Ich bin jetzt auch in der besseren Starthälfte, da war ich auch noch nie vorher. Das heißt für die Startreihenfolge fürs Finale, dass ich auf jeden Fall ab Platz sechs aufwärts bin und nicht unter den ersten Sechs sein kann. Das fühlt sich schon toll an und kann so weitergehen.”

Auch Bundeshonorartrainerin Doris Ramadan freute sich über den starken Auftritt ihrer Athletin: “Obwohl Marlene eine vordere Startnummer hatte, Startnummer drei, hat sie eine sehr gute Performance abgeliefert. Sie hat ihre Ausdrucksstärke ausgespielt und hat alle Linien gut gezeigt. Es war ein sehr guter Vorkampf”, sagte sie. Nach Platz zwölf bei der EM 2016 und Platz elf bei der EM 2018 ist Marlene Bojer damit auf Kurs für eine neue Top-Platzierung in dieser Disziplin im Rahmen von Europameisterschaften. Beste Solo-Künstlerin im Vorkampf war Vizeweltmeisterin Marta Fiedina (UKR/94,0000).