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Kämpferin Marlene Bojer wird EM-Siebte im Solowettbewerb

Schwimm-EM
12.08.2022 Kategorie: Verband, Synchronschwimmen

©Jo Kleindl

Synchronschwimmerin Marlene Bojer (SG Stadtwerke München) tritt in der Technischen Kür des Solowettbewerbs in dieser Saison zum Remix von „I’m a Survivor“ von Destiny’s Child an, und selten passte die Musik so gut wie bei den Europameisterschaften in Rom (ITA). In der Nacht zuvor hatte Bojer nämlich mit heftigen Magenproblemen zu kämpfen - wahrlich keine idealen Voraussetzungen für ein EM-Finale. Doch mit all ihrer Routine brachte die mit 29 Jahren älteste Teilnehmerin des Feldes trotz der schwierigen Umstände dennoch einmal mehr eine ausgezeichnete Leistung ins Becken.

Bojer bekam für ihren Auftritt starke 81,9748 Punkte vom Wertungsgericht - das bedeutete eine neue Bestleistung für sie und war noch einmal besser als zuletzt bei der WM in Budapest (HUN), wo die Münchnerin im Juni Elfte geworden war. Im europäischen Vergleich wurde es diesmal sogar Platz sieben, nie zuvor war eine deutsche Athletin in der noch jungen EM-Historie dieser Disziplin besser platziert. Erst seit 2016 werden Technische und Freie Kür in zwei getrennten Wettbewerben ausgetragen, davor gab es im Solo nur einen Wettbewerb. Bei der Technischen Kür müssen dabei jeweils vorgegebene Elemente in einer bestimmten Reihenfolge ausgeführt werden.

“Grundsätzlich kann man damit zufrieden sein, auch wie der Tag heute verlaufen ist, bin ich glücklich, dass ich es geschwommen bin und auch mit solchen Punkten rausgehen kann”, sagte Bojer über ihr historisch gutes Ergebnis. Die Magenprobleme im Vorfeld hätten bei ihr durchaus für Verunsicherung gesorgt, wie sie offen zugab, “aber wir haben es ganz gut geschafft, den Fokus dann umzuleiten und nur positive Gedanken fließen zu lassen, uns nicht runterziehen zu lassen.”

Auch Bundeshonorartrainerin Doris Ramadan applaudierte, wie gut ihre Athletin diese schwierige Situation meisterte. “Da merkt man wirklich, dass sie sehr erfahren ist und auch gut einschätzen kann, was sie jetzt noch rausholen kann. Marlene ist definitiv eine Kämpferin und ein Survivor, das passt voll zum Thema.”

Neue Europameisterin wurde Marta Fiedina (UKR) mit 92,6394 Punkten, die bei der WM zuletzt bereits Silber gewonnen hatte. Für Fiedina ist diese EM beinahe ein Heimspiel, denn nachdem sie im März vor dem Krieg in ihrer Heimat geflohen war, hatte sich das ukrainische Team seitdem in Italien vorbereitet. Die Silbermedaille ging an Linda Cerruti (ITA/90,8839), Bronze an Vasiliki Alexandri (AUT/90,0156).