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DSV-Männer verlieren zum EM-Auftakt 6:13 gegen die Niederlande

Wasserball
29.08.2022 Kategorie: Verband, Wasserball

©LEN/Total-Waterpolo

Marko Stamm hat in seiner Laufbahn schon viele Wasserball-Europameisterschaften mitgemacht, die diesjährige Auflage in Split (CRO) ist inzwischen bereits die achte in seiner langen Karriere. Am morgigen Dienstag feiert der Berliner seinen 34. Geburtstag und hätte sich mit einem Sieg im Auftaktspiel gegen die Niederlande natürlich nur zu gern selbst ein vorzeitiges Geschenk gemacht. Doch daraus wurde nichts, vielmehr dürfte die Feierlaune im deutschen Team nach der 6:13-Niederlage am Montag doch deutlich getrübt sein.

„Es war ein schwieriges Spiel für uns“, resümierte Kapitän Moritz Schenkel, erinnerte aber auch noch einmal an die besonderen Umstände: „Wir haben viele junge Spieler mit wenig Erfahrung.“ Denn trotz der Rückkehr der beiden Routiniers Marko Stamm und Mateo Cuk, die bei der WM zuletzt noch pausiert hatten, in der Großteil der Mannschaft immer noch recht frisch auf diesem Niveau. Das wurde in der Partie gegen die Niederlande deutlich, in der die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) während des gesamten Spiels kein einziges Mal in Führung lag. Nach der anfänglichen 2:0-Führung für die Gegenseite konnte Denis Strelezkij zwar verkürzen, doch der frühere deutsche Nationalspieler Lucas Gielen, der inzwischen wieder für sein Geburtsland aktiv ist, stellte den alten Abstand wieder her.

Im zweiten Abschnitt zogen die Niederländer dann sogar bis auf 5:1 davon, nach einem weiteren Treffer von Fynn Schütze lag Deutschland zur Halbzeit immer noch mit drei Toren in Rückstand. Das DSV-Team zeigte insgesamt zu wenig Durchschlagskraft im Angriff, selbst mit einem Mann mehr gelang im gesamten Spiel kein Erfolgserlebnis. „Das ist leider ein wiederkehrendes Problem“, beklagte Bundestrainer Petar Porobic. Zu Beginn des dritten Viertels ließen die Deutschen sogar gleich drei Überzahlgelegenheiten ungenutzt und verpassten es damit, das Spiel womöglich noch einmal offen zu gestalten. Stattdessen führten die Niederländer nach drei Vierteln mit 9:4, beide DSV-Treffer in diesem Abschnitt gingen auf das Konto von Zoran Bozic. In den letzten acht Minuten waren dann auch Mark Gansen und erneut Strelezkij noch einmal erfolgreich, doch auch Oranje traf noch viermal und ließ bis zum Schluss nichts mehr anbrennen.

Im zweiten Gruppenspiel trifft Deutschland am Mittwoch (15:30 Uhr) auf Rumänien, dann ist ein Sieg von fast schon Pflicht, um die Überkreuzspiele nicht frühzeitig aus den Augen zu verlieren. „Das ist jetzt ein Do-or-Die-Spiel für uns“, meinte Moritz Schenkel. Und auch Marko Stamm hätte sicher nichts dagegen, wenn es einen Tag nach seinem Geburtstag ein dann eben leicht verspätetes Geschenk in Form von zwei Punkten gäbe.