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Vizeweltmeister Ungarn zeigt dem jungen DSV-Team die Grenzen auf

Wasserball-EM
30.08.2022 Kategorie: Verband, Wasserball

Foto: LEN/Total-Waterpolo

Es war sicher nicht nur zum Vorteil von Deutschlands Wasserballerinnen, dass der dritte Gruppengegner Ungarn seine ersten beiden Spiele bei der EM in Split (CRO) gegen Griechenland und die Niederlande jeweils verloren hatte. Denn jetzt wollten die Vizeweltmeisterinnen dieses Jahres natürlich beweisen, dass diese Niederlagen lediglich Ausrutscher waren und sie immer noch zu den Top-Teams des Turniers zu zählen sind.

Das gelang ihnen in der Tat, sehr zum Leidwesen der Auswahl der Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV), die sich am Dienstag deutlich mit 4:26 (1:7, 0:10, 1:3, 2:6) geschlagen geben musste. Es war von Beginn an eine Machtdemonstration der Magyarinnen, nach nur vier Minuten führte Ungarn bereits mit 3:0. Zwar erzielte Belén Vosseberg anschließend mit dem ersten deutschen Torversuch überhaupt auch gleich den ersten Treffer - insgesamt kam sie heute als beste Deutsche auf zwei Tore und hat im gesamten Turnierverlauf in der Summe nun schon elf Treffer erzielt. Doch insgesamt präsentierte sich die DSV-Auswahl in der Offensive zu harmlos und kam viel zu oft erst gar nicht in Tornähe, bis zur Halbzeit standen so lediglich fünf Schüsse zu Buche. Die Ungarinnen dagegen präsentierten sich im Angriff eiskalt und entschieden schon das erste Viertel mit 7:1 klar für sich.

Im zweiten Abschnitt blieb Deutschland gar komplett ohne eigenen Treffer, während Ungarn weiter in Torlaune blieb und den Vorsprung bis zur Pause auf 17:1 ausbaute. Deutlich besser lief es dann im dritten Viertel: Anne Rieck gelang der zweite Treffer für die junge deutsche Mannschaft, die bei diesen Europameisterschaften mit acht Neulingen an den Start geht, Torhüterin Felicitas Guse konnte sich zudem mehrfach mit Paraden auszeichnen, über sechs Minuten hielt man Ungarn bei zunächst nur einem weiteren Gegentreffer. 

Im Schlussviertel trafen dann noch einmal Vosseberg und Elena Ludwig. Aber auch die Ungarinnen, bei denen alle Feldspielerinnen bis auf eine mindestens ein Tor erzielten, waren noch sechsmal erfolgreich. “Im dritten und vierten Viertel haben wir es ein bisschen besser gemacht. Wir haben besser zusammengearbeitet, haben ein paar Bälle geklaut und gepasst. Wir müssen versuchen, von Anfang an so stark zu spielen. Wir haben eine sehr junge Mannschaft und hatten aus finanziellen Gründen nur sehr wenig Zeit zur Vorbereitung, also müssen wir diese Zeit nutzen, um zu lernen und zu wachsen”, sagte Lynn Krukenberg.

"Natürlich ist es nie einfach, gegen Ungarn zu spielen, schon gar nicht, wenn sie nach zwei Niederlagen kommen”, resümierte Bundestrainer Sven Schulz. “Wir haben unser Bestes versucht, die zweite Halbzeit war besser. Aber wir müssen sehen, wo wir uns verbessern und an welchen Elementen wir arbeiten müssen, und Spiele wie dieses heben diese noch besser hervor.” Aus den Duellen mit den Top-Nationen will das DSV-Team wertvolle Erkenntnisse mitnehmen und daran für die Zukunft weiter wachsen.