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Chinas Asse beeindrucken in den Vorkämpfen beim FINA Diving World Cup in Berlin

Wasserspringen
20.10.2022 Kategorie: Verband, Wasserspringen

©Jo Kleindl

Schon im Vorfeld des FINA Diving World Cup vom 20. – 23. Oktober in Berlin galten die Wasserspringer*innen aus China als die großen Favorit*innen, schließlich dominieren die Asse aus dem Reich der Mitte seit Jahrzehnten das internationale Geschehen. Dieser Rolle wurden sie am ersten Tag auch gerecht, in den Vorkämpfen lagen sie allen vier Einzeldisziplinen vorne und ließen dabei schon einmal ihr außergewöhnliches Talent aufblitzen. Die Finals in den Einzeln sowie in den Synchronwettbewerben werden dann von Freitag bis Sonntag ausgetragen und versprechen an allen drei Tagen hochkarätige Wettkämpfe.

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Vom 3m-Brett lag bei den Frauen Chang Yani mit 315,30 Punkten vor ihrer Landsfrau Chen Yiwen (307,20), mit der sie in diesem Jahr zusammen WM-Gold im 3m-Synchronspringen gewonnen hatte. Zwar gelang Einzelweltmeisterin Chen mit dem Auerbachsalto der am höchsten bewertete Sprung des Vormittags, doch beim 3,5-fachen Salto vorwärts zeigte sie danach ungewohnte Schwächen, während sich Chang in allen fünf Runden keinen Ausrutscher leistete. Hinter den beiden Chinesinnen kamen Sayaka Mikami (JPN/282,00) und Brittany O’Brien (AUS/260,10) auf die weiteren Plätze, direkt dahinter folgten mit Saskia Oettinghaus (256,75) und Jana Lisa Rother (255,30) auch schon die beiden besten Deutschen. „Ich bin zufrieden, für die wenige Trainingszeit habe ich das abgerufen, was ich kann“, sagte Oettinghaus. „Im Training hatte ich hier und da noch ein paar bessere Sprünge, aber die versuche ich dann im Finale auszupacken.“ Jette Müller musste wegen Rückenproblemen vor dem letzten Durchgang zurückziehen.

Bei den Männern wurde der Vorkampf zu einer Machtdemonstration von Weltmeister Wang Zongyuan, der insgesamt 453,65 Punkte erhielt und dabei gleich für zwei seiner Sprünge eine Wertung über 80 Punkte bekam. Mit 414,25 sprang der zweite Chinese Cao Yuan auf Platz zwei, gefolgt von Shixin Li (AUS/406,10) und Yiwei Chew (MAS/390,35). Als Fünfter kam dahinter mit Moritz Wesemann aber schon der beste Deutsche, der mit 381,70 eine starke Leistung zeigte und vor allem den Schraubensalto und den 4,5-fachen Salto vorwärts sehr souverän präsentierte. „Die haben heute besonders gut geklappt, vor allem die Vorwärtsschraube ging in den Wertungen hoch bis 8,0. Das ist mit das Beste, was ich bei diesem Sprung kann, damit bin mehr als zufrieden“, freute er sich. Ebenfalls im Finale steht Alexander Lube (346,80) als Elfter, Lou Massenberg landete auf Rang 17 (304,10).

Turm-Olympiasiegerin Quan Hongchan mit perfekter Note

Beim Turmspringen der Frauen zog das Wertungsgericht dann erstmals die 10,0. Olympiasiegerin Quan Hongchan gebührte die Ehre, die beim Rückwärtssalto perfekt eintauchte und vom Wasser quasi eingesaugt wurde. Mit 418,50 Punkten gewann sie den Vorkampf vor Weltmeisterin Chen Yuxi, die mit 404,85 ebenfalls die 400-Punkte-Marke knackte. Das chinesische Duo sprang in einer eigenen Liga und hatte am Ende satte 100 Punkte Vorsprung vor der Drittplatzierten Pandelela Pamg aus Malaysia (304,25), in diesem Jahr immerhin WM-Dritte in Budapest (HUN). Die einzige deutsche Starterin Pauline Pfeif ließ als Achte mit 207,40 fürs Finale noch Luft nach oben.

Auch die männlichen Turmspringer aus China waren zum Abschluss des Tages eine Klasse für sich. Yang Hao, WM-Bronzemedaillengewinner von Budapest, war mit 510,70 Punkten am stärksten, gleich zweimal bekam er für seine Sprünge eine 90-plus-Wertung. Weltmeister Yang Jian überbot im letzten Versuch beim 4,5-fachen Salto vorwärts sogar als Einziger die 100-Punkte-Marke; weil er es zuvor aber auch zweimal etwas zu stark spritzen ließ, musste er sich mit 474,15 vorerst mit Rang zwei begnügen. Dritter wurde Brandon Loschiavo (USA/408,65), der Deutsche Timo Barthel wurde mit 332,90 Siebter.