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Premiere für neuen Grundschulwettbewerb von „Jugend trainiert“ - Schwimmen als eines von acht Bewegungsfeldern

Nachwuchs
09.11.2022 Kategorie: Verband

©DSSS/sampics

Der Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert“ ist längst ein Klassiker. 1969 eingeführt, ist daraus mit rund 800.000 Teilnehmer*innen pro Jahr mittlerweile der weltgrößte Schulsportwettbewerb erwachsen. In diesem Schuljahr führt die verantwortliche Deutsche Schulsportstiftung (DSSS) nun ein neues Format für Grundschulen ein – den „Jugend trainiert“-Grundschulwettbewerb –, um so auch die jüngsten Schüler*innen bereits frühzeitig zu bewegen, sie für die Bewegung zu begeistern und langfristig an den Sport zu binden. Die offizielle Auftaktveranstaltung fand Anfang der Woche an der Karl-Nahrgang-Grundschule im hessischen Dreieich statt.

Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) ist stark an der Entstehung dieses neuen Wettbewerbs beteiligt gewesen. Die Kommission der Spitzenverbände in der DSSS hatte 2018 eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die die vielseitigen Bewegungsaufgaben, die sich an den Lehrplänen und Kerncurricula der Länder orientieren, zusammengestellt hat. Harald Wolf, der JtfO-Beauftragte im DSV, ist Mitglied in besagter Kommission; Axel Dietrich,Vizepräsident Breitensport/Sportentwicklung im Hessischen Schwimm-Verband, leitete gemeinsam mit dem Leichtathleten Dominic Ullrich die AG. Zusammen leisteten sie wertvollen Input. „Als Schwimmverband tragen wir dabei eine doppelte Verantwortung: Wir wollen die Kinder nicht nur wieder in Bewegung bekommen, sondern sie auch an ein neues Element, ans Wasser, gewöhnen“, betont Harald Wolf.

Kinder sollen frühzeitig an den Sport gebunden werden

Insgesamt gibt es beim Grundschulwettbewerb acht verschiedene Bewegungsfelder mit 52 teils inklusiven Aufgaben, die sich sportartenübergreifend an den jeweiligen koordinativen und konditionellen Fertigkeiten orientieren, die damit gefördert werden. Darunter zum Beispiel „Laufen, Springen, Werfen“, „Bewegen an und mit Geräten und Materialien“, „Rückschlagspiele“, „Bewegen im und mit Rhythmus“ und eben „Bewegen im Wasser“. Hier sieht das Konzept sechs einfache Übungen vor, die sich auch ohne große Vorkenntnisse realisieren lassen und mit kindgerechten Namen das junge Publikum ansprechen sollen. Sie heißen deshalb: Wasserlaufen, Puste-Staffel, Turboantrieb, Tauchring-Staffel, 1-2-3-Tauchen sowie Sprung durch den Feuerring.

„Es ist ein bewusst niederschwelliges Angebot, um die Kinder wieder für den Schwimmsport und das Bewegungsfeld Wasser zu begeistern und sie dadurch idealerweise in die Vereinsarbeit zu überführen“, sagt Harald Wolf, der dafür wirbt, die ortsansässigen Vereine jeweils mit einzubinden und entsprechende Netzwerke zu bilden.

Sämtliche Wettbewerbsaufgaben lassen sich sehr gut in den Sportunterricht, aber auch den außerunterrichtlichen Schulsport integrieren und können die Schüler*innen so wie ein Kalender durch das Schuljahr begleiten. Als besondere Motivation steht nach ausreichender Übungszeit die Teilnahme am „Jugend trainiert“-Grundschulwettbewerb, der von jeder Schule an einem individuell festgelegten Tag durchgeführt werden kann und zu großen Teilen mit Materialien aus dem alltäglichen Schulsportgebrauch durchführbar ist. Jede Schule entscheidet für sich, welche Klassenstufen, gegebenenfalls auch nur welche Klassen, daran teilnehmen.

Dabei erfolgt der sportliche Vergleich grundsätzlich nur zwischen den Teams der eigenen Schule. Der Grundschul-wettkampf ist also kein Qualifikationswettbewerb mit Folgevergleichen auf Landes- oder Bundesebene wie „Jugend trainiert“, sondern ein mehrperspektivisches Sportangebot, das die Teamfähigkeit und Persönlichkeitsentwicklung stärken und gleichzeitig sportliche Vergleiche ermöglichen soll. „Es liegt in der menschlichen Natur, sich vergleichen zu wollen. Auch Kinder wollen und tun das. Dieses Bedürfnis braucht konkrete Erfahrungen, um ein realistisches Selbstbild zu entwickeln. Der ,Jugend trainiert‘-Grundschulwettbewerb ermöglicht auf einfache Art und Weise ein für das Leistungsniveau aller Schüler*innen passendes Wettbewerbserlebnis, in dem sie ihre Fertigkeiten und Fähigkeiten erproben können und einschätzen lernen. Sie können aktiv erfahren, was ihnen nicht so liegt, und Motivation schöpfen aus dem, was sie besonders gut können. Darauf können sie aufbauen, üben und sich verbessern“, erläutert Martin Schönwandt, Vorstandsvorsitzender der DSSS.

Dominic Ullrich, Vorstandsmitglied der DSSS, ist überzeugt: „Der Grundschulwettbewerb, als die gelungene Bildungskooperation der Spitzenverbände mit den Kultusministerien der Bundesländer, hat die große Chance, mit der Erfolgsformel ,4B‘ bundesweit Kinder zu BEWEGEN und zu BEGEISTERN, um damit zu BILDEN und an den Sport zu BINDEN. Unser anstrebenswertes Ziel, eine Million teilnehmende Kinder und Jugendliche in Deutschland bei ,Jugend trainiert‘, ist damit erreichbar.“

>> Alle Infos zum neuen Grundschulwettbewerb