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Lutz Buschkow: "Es kommt auf die Qualität an"


19.07.2012 Kategorie: Verband

Mit 38 Athleten - aufgeteilt auf Beckenschwimmen, Freiwasserschwimmen und Wasserspringen - tritt der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) den Weg zu den Olympischen Spielen nach London an. Wenige Tage vor der Abreise der ersten Athleten nach London sprach Lutz Buschkow, Direktor Leistungssport im DSV, über das Team, die Vorbereitung und die Hoffnungen.

Herr Buschkow, sind Sie zufrieden mit der Größe des DSV-Kaders, der die deutschen Farben in London vertritt?

Lutz Buschkow: "Die Größe der Mannschaft ist eher sekundär für mich. Vielmehr kommt es auf die Qualität an. Wir haben mit dem jetzigen, leistungsstarken Team gute Chancen, unsere angestrebten Ziele zu erreichen."

Und die wären?

Lutz Buschkow: "Ich habe mich in den letzten Wochen mit Medaillenprognosen immer zurückgehalten und werde auch jetzt nicht von irgendwelchen Zahlen sprechen. Es gibt eine Zielvereinbarung, und die gilt es zu erreichen."

Fakt ist aber, dass zwei DSV-Sparten in London nicht vertreten sind: Wasserball und Synchronschwimmen.

Lutz Buschkow: "Das ist wirklich sehr schade. Die verpasste Olympia-Qualifikation der Wasserballer kam für uns alle überraschend, und die Synchronschwimmerinnen haben am Olympia-Ticket geschnuppert."

Dafür dürften Ihnen aber die Ergebnisse der anderen Sparten bei den Weltmeisterschaften im vergangen Jahr in Schanghai Hoffnungen machen. So haben die Freiwasserschwimmer den Medaillenspiegel in China für sich entschieden.

Lutz Buschkow: "Wir gehören im Freiwasserschwimmen zu den wenigen Nationen, die 75% der Quotenplätze für London erreicht haben und damit drei Aktive ins Rennen schicken können."

Und das mit guten Chancen.

Lutz Buschkow: "Thomas Lurz hat bereits alles erreicht. Er ist immer für eine Medaille gut. Angela Maurer und Andreas Waschburger traue ich eine gute Top-Ten-Platzierung zu."

Auch im Wasserspringen machten Ihre Athleten in Schanghai auf sich aufmerksam. Kann diese Leistung in London nochmals bestätigt werden?

Lutz Buschkow: "Davon gehe ich aus. Aber die Leistungsdichte - insbesondere bei den Männern - ist sehr hoch. Da muss man einen sehr hohen Schwierigkeitsgrad springen und eine große Bewegungsqualität zeigen."

Haben die Springer aus China die Goldmedaillen schon gepachtet?

Lutz Buschkow: "Das kann man so allgemein nicht sagen, sie sind schon eine Klasse für sich. Dahinter ist alles offen. Viele Nationen haben Einzelkönner, die allesamt um die Medaillen springen werden. Wenn wir in allen Disziplinen an die Ergebnisse von Schanghai anknüpfen könnten, wäre ich zufrieden."

Mit insgesamt 27 Aktiven - 17 Männer und zehn Frauen - bilden die Beckenschwimmer das größte Team innerhalb des DSV. Was zeichnet die Mannschaft aus?

Lutz Buschkow: "Wir haben eine gesunde Mischung aus Jung und Alt, erfahrene Sportler und ganz junge Talente."

Und die wären?

Lutz Buschkow: "Ich war zum Beispiel völlig überrascht von den Zeiten von Jan-Philip Glania bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet, und damit hat er sich in die internationale Spitze geschwommen. Auch Alexandra Wenk und Philip Heintz haben als Newcomer überzeugt."

Womit wir bei den arrivierten Aktiven wären, die vermutlich auch ihre größten Medaillenhoffnungen sind?

Lutz Buschkow: "Natürlich. Britta Steffen traue ich sowohl über 50 m Freistil als auch über 100 m Freistil eine Einzelmedaille zu. Hinzu kommt bei den Frauen noch die 4x100-m-Freistilstaffel. Bei den Männern ist Paul Biedermann natürlich immer für eine Medaille gut, Christian vom Lehn als WM-Dritter ist ebenfalls ein Kandidat für Edelmetall und auf Jan-Philip Glania darf man sehr gespannt sein. Eine Medaille im Visier haben zudem noch die Männer über 4x200 m Freistil."

Ist die Vorbereitung nach Ihren Wünschen verlaufen?

Lutz Buschkow: "Ja, alle liegen im Plan - in allen Sparten. Wir konnten die Trainingslager so durchführen wie gewollt."

Wann reist das Team denn nach London?

Lutz Buschkow: "Den Anfang machen die Wasserspringer am 22. Juli. Die Beckenschwimmer folgen dann bis auf wenige Ausnahmen am 24. Juli. Am 6. und 7. August reisen dann auch die Freiwasserschwimmer an."