Schwimmabzeichen

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Vom 09. – 16. Juni 2024 finden die bundesweiten SCHWIMMABZEICHENTAGE 2024 statt. Mit diesen Aktionstagen unterstützt der DSV die Schwimmausbildung in den Vereinen. Alle gemeldeten Aktionstage sind seit dem 17. April kostenlos auf den Seiten des DSV und DOSB veröffentlicht. Später eingegangene Meldungen werden in der 22. KW veröffentlicht – letzter Meldetermin ist der 20. Mai 2024.

Wer sich bis dahin anmeldet, kann eines von 30 AKTIONSPAKETEN SCHWIMABZEICHENTAG gewinnen.

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Unsere dsv-jugend, die Jugend-organisation des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), verantwortet zahlreiche wichtige Themenbereiche, die unter anderem dazu beitragen die Zukunft deutscher Schwimmsport-vereine zu sichern.

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Kommende Events

Aufruf zur Mithilfe bei der Aufarbeitung

In eigener Sache
13.04.2023 Kategorie: Prävention interpersoneller Gewalt, Verband

@DSHS Köln

Im August 2022 wurden durch die ARD-Dokumentation „Missbraucht – Sexualisierte Gewalt im deutschen Schwimmen“ verschiedene Fälle sexualisierter Gewalt und Machtmissbrauch im Schwimmsport bekannt. Ein Sportschau-Beitrag im März 2023 machte neue Vorwürfe und Entwicklungen öffentlich. Um die vorgebrachten Fälle aufzuarbeiten, wurde ein unabhängiges Aufarbeitungsgremium eingesetzt, das die Gewalthandlungen und die Bedingungen, unter denen sie stattfanden, nun untersuchen soll. Es soll u. a. geklärt werden, welche Gewalthandlungen stattgefunden haben, wer davon betroffen war, wer die Tatpersonen waren und welche Strukturen die Ausübung der Gewalt begünstigt, oder eventuell verdeckt haben. Dabei ist es das oberste Ziel der Aufarbeitung, Betroffenen eine Möglichkeit zu geben, angehört zu werden, um ihre Gewalterfahrungen und das Leid, das dadurch entstanden ist, anzuerkennen. Auf dieser Basis soll aufgezeigt werden, wo Fehler lagen, wer die Verantwortung für diese Verfehlungen trägt und wie Präventions- und Interventionsmaßnahmen aussehen sollten, um den Schwimmsport in Zukunft sicher zu gestalten.

Darum rufen wir alle Betroffenen auf, denen im Kontext der oben skizzierten Missbrauchsfälle Leid zugefügt wurde, von ihren Erfahrungen zu berichten. Ebenfalls bitten wir Zeitzeug*innen (z. B. ehemalige Trainingspartner*innen, Funktionär*innen, Trainer*innen), Angehörige der Betroffenen und weitere Personen, denen Informationen zu den Fällen vorliegen, mit dem Aufarbeitungsteam über ihre Erfahrungen und Beobachtungen zu sprechen. Betroffene aus dem Schwimmsport, denen sexualisierte Gewalt außerhalb der in der ARD-Dokumentation thematisierten Fälle wiederfahren ist, möchten wir ebenfalls ermuntern, sich zu melden.

Es ist uns bewusst, dass das Sprechen über Gewalterfahrungen eine große Herausforderung und ggf. sogar Belastung sein kann. Wir sichern daher allen Teilnehmer*innen einen geschützten Rahmen mit einem fachlich geschulten Team, Vertraulichkeit und Anonymität zu. Die Teilnahme geschieht auf freiwilliger Basis und kann jederzeit ohne Angabe von Gründen und ohne Konsequenzen wieder abgebrochen werden. Gerne können Sie eine Vertrauensperson Ihrer Wahl zum Gespräch mitbringen. Alternativ zum Gespräch vor Ort besteht die Möglichkeit, online per Video an der Aufarbeitung mitzuwirken oder sich (ausschließlich) schriftlich anzuvertrauen.

Die Gespräche finden mit dem Aufarbeitungsteam statt, das aus vier Wissenschaftler*innen der Deutschen Sporthochschule Köln besteht, die vollkommen unabhängig vom Deutschen Schwimm-Verband agieren. Der Schwimm-Verband hat keinerlei Weisungsbefugnis gegenüber dem Aufarbeitungsgremium. Das Aufarbeitungsteam besteht aus Dr. Fabienne BartschDr. Caroline BechtelProf. Dr. Martin Nolte und Prof. Dr. Bettina Rulofs.

Wenn Sie Fragen zur Aufarbeitung haben und/oder daran teilnehmen möchten, kontaktieren Sie uns bitte unter: 

Email: aufarbeitung-dsv@dshs-koeln.de

Telefon: +49 221 4982-3970/+49 221 4982-6085

 

Links zu den oben genannten TV-Beiträgen:

>> Zur ARD-Dokumentation „Missbraucht – Sexualisierte Gewalt im deutschen Schwimmsport“ von August 2022

>> Zum "Sportschau"-Beitrag mit neuen Vorwürfen und Entwicklungen von März 2023