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Vom 09. – 16. Juni 2024 finden die bundesweiten SCHWIMMABZEICHENTAGE 2024 statt. Mit diesen Aktionstagen unterstützt der DSV die Schwimmausbildung in den Vereinen. Alle gemeldeten Aktionstage sind seit dem 17. April kostenlos auf den Seiten des DSV und DOSB veröffentlicht. Später eingegangene Meldungen werden in der 22. KW veröffentlicht – letzter Meldetermin ist der 20. Mai 2024.

Wer sich bis dahin anmeldet, kann eines von 30 AKTIONSPAKETEN SCHWIMABZEICHENTAG gewinnen.

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Kommende Events

Unabhängige Ansprechstelle Safe Sport eröffnet

Prävention
12.07.2023 Kategorie: Verband, Prävention interpersoneller Gewalt

Bundesinnenministerin und Sportministerin Nancy Faeser hat in Berlin gemeinsam mit Berlins Innensenatorin und Sportsenatorin Iris Spranger die unabhängige Ansprechstelle Safe Sport e.V. für Betroffene sexualisierter, psychischer und physischer Gewalt im Sport eröffnet.

„Gewalterfahrungen bis hin zu sexualisierter Gewalt sind für erschreckend viele Sportler*innen Realität. Jeder Vorfall ist eine Tragödie, jeder Vorfall erschüttert das Vertrauen in den Sport. Umso wichtiger ist es, dass mit dem heutigen Tag die unabhängige bundesweite Ansprechstelle Safe Sport ihre Arbeit aufnehmen wird. Wir brauchen eine Kultur des Aufklärens, Hinsehens und Handelns: Wer sich selbst oder seine Kinder einem Trainer oder einem Sportverein anvertraut, muss auf einen absolut gewaltfreien Umgang vertrauen können“, erklärte Faeser. „Die Ansprechstelle Safe Sport ist unabhängig vom organisierten Sport. Damit schaffen wir das nötige Vertrauen, damit sich Betroffene sicher und ohne Angst – auch anonym – Hilfe und Unterstützung holen können.“

Wolfgang Rupieper, Vizepräsident des Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV), begrüßte die Eröffnung der neuen Stelle ebenfalls: „Für die Sportverbände ist eine übergeordnete Anlaufstelle von essenzieller Bedeutung. Sie bedeutet dringend notwendige Unterstützung im Kampf gegen sexualisierte, psychische und physische Gewalt im Sport.“

Berlins Senatorin für Inneres und Sport Iris Spranger sagte: „Seit dem öffentlichen Hearing ‚Sport‘ der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs im Oktober 2020 werden immer wieder Fälle von Missbrauch im Sport bekannt und das Dunkelfeld lässt sich nur erahnen. Unsere politischen, staatlichen und gesellschaftlichen Anstrengungen, Gewalt zu verhindern, ihr entgegenzutreten und Opfern zur Seite zu stehen, müssen sich daher ebenso auf den Sport erstrecken. Eine unabhängige Stelle für die Betroffenen ist dabei ein absolut wesentlicher Baustein. Zusammen mit dem Team der Ansprechstelle wird der Vorstand des eigens gegründeten Vereins Betroffenen künftig zur Seite stehen, sie beraten, damit sie die dringend benötigte Hilfe erhalten. Sport muss zu eben diesem gewaltfreien ‚Ort‘ des Zusammenhalts und Vertrauens werden – für alle.“

Das Beratungsangebot von Safe Sport richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die aktuell von sexualisierter, psychischer oder physischer Gewalt im organisierten Sport betroffen sind oder dies früher waren. Betroffene erhalten psychosoziale Unterstützung in Form einer unentgeltlichen Erstberatung oder akuter Krisenintervention. Außerdem besteht die Möglichkeit einer rechtlichen Beratung. Bei Bedarf können sich Angehörige, Partner*innen von Betroffenen sowie Zeug*innen ebenfalls an das Team der Ansprechstelle wenden. Auf Wunsch kann die Beratung anonym erfolgen.

Die Beratung ist telefonisch unter der Hotline 0800 11 222 00, online über eine datensichere Plattform unter www.ansprechstelle-safe-sport.de oder vor Ort in der Ansprechstelle Safe Sport, Petersburger Str. 94, 10247 Berlin möglich.

Getragen wird die Ansprechstelle durch den Verein „Safe Sport e.V.“, der am Rande der 46. Sportministerkonferenz am 03. November 2022 gegründet wurde. Gründungsmitglieder des Trägervereins sind neben dem Bund, die 16 Länder, Athleten Deutschland, eine Vertreterin aus dem Betroffenenrat bei der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs sowie ein Vertreter aus der Wissenschaft. Die unabhängige Ansprechstelle bildet den ersten Baustein eines geplanten „Zentrums für Safe Sport“, das als Vorhaben im Koalitionsvertrag verankert ist. Das Zentrum soll perspektivisch noch weitere Aufgaben im Bereich der Intervention, Prävention und Aufarbeitung von Fällen sexualisierter und interpersonaler Gewalt im Sport übernehmen.