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Deutschlands Wasserballler scheiden nach Krimi im Viertelfinale aus

Universiade
04.08.2023 Kategorie: Verband, Wasserball

©adh/Arndt Falter

Bei den FISU University World Games in Chengdu (CHN) sind Deutschlands Wasserballer im Viertelfinale ausgeschieden. Die von Bundestrainer Milos Sekulic betreute Auswahl verlor gegen Georgien denkbar knapp mit 15:16 (3:3, 1:2, 5:5, 3:2/3:4) nach Fünfmeter-Werfen.

Anders als so oft im Turnierverlauf gelang es den Deutschen am Freitag nicht, den körperlich starken und im Abschluss sehr effizienten Gegner dauerhaft unter Druck zu setzen. Die meiste Zeit schwamm man selbst einem Rückstand hinterher, so auch in der dramatischen Schlussphase: 9,8 Sekunden vor Schluss der regulären Spielzeit nahm Sekulic bei einem Treffer Rückstand nochmal eine Auszeit und stimmte die Seinen taktisch für den finalen Spielzug ein. Als Denis Strelezkij dann 0,7 Sekunden vor Schluss aus der Distanz tatsächlich zum 12:12-Ausgleich traf, schien die Partie zu kippen. Das Momentum lag jetzt auf deutscher Seite.

Denn beim sofort folgendem Fünfmeter-Werfen trafen mit Sascha Seifert und Fynn Schütze die ersten beiden deutschen Schützen und die Georgier lagen plötzlich 0:2 hinten. Mit einem weiteren Treffer wäre die Partie gewonnen gewesen, es folgten aber leider drei Fehlwürfe. Georgien schaffte noch einmal den Ausgleich und erzwang so die Verlängerung des Fünfmeter-Werfens. Nach weiteren Treffern auf beiden Seiten traf beim siebten Wurf dann nur noch Georgien und zog damit ins Halbfinale ein. Für Deutschland geht es nun in der Platzierungsrunde um die Ränge fünf bis acht am Sonntag gegen Japan (9:22 gegen Italien) weiter.

„Im Endeffekt belohnen wir uns nicht für den Kampf, den wir während des ganzen Spiels gezeigt haben und mit dem wir noch ausgleichen konnten mit der Schlusssekunde“, sagte Lukas Küppers. „Fünfmeter-Schießen sind für mich immer auch ein bisschen Glückssache. Es ist megabitter, dass unser Torwart Felix Benke ein 2:0 für uns vorlegt und wir dann dreimal hintereinander nicht die Nerven behalten und das Ding zumachen. Das ist eine Mega-Enttäuschung und man kann es noch gar nicht begreifen.“

„Das war eine der bittersten Niederlagen meiner Karriere“, sagte ein enttäuschter Strelezkij, richtete den Blick aber gleich wieder nach vorne: „Jetzt heißt es Mund abwischen, weitermachen und die bestmögliche Platzierung erreichen. Trotz allem war die Atmosphäre in der Halle heute toll. In Deutschland haben wir teilweise in der Bundesliga nicht so viele Zuschauer.“

Im Wasserspringen zog derweil Alexander Lube (SV Neptun Aachen) ins Finale vom 1m-Brett ein. Ebenfalls in den Endkampf am Samstag schafften es beim Schwimmen Bente Fischer Sport-Union Neckarsulm) als Vierte über 200m Brust (2:29,19 Minuten) und Luca Nik Armbruster (SG Neukölln Berlin) als Fünfter über 100m Freistil (49,47 Sekunden).

>> Alle Ergebnisse der FISU University World Games