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Platz vier und sechs: Ramon Klenz und Ole Braunschweig überzeugen bei der Kurzbahn-EM

Schwimmen
08.12.2023 Kategorie: Verband, Schwimmen

©Jo Kleindl

Bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Otopeni (ROM) läuft es für die Berliner Trainingsgruppe von Coach Lasse Frank weiter blendend. Nach dem EM-Titel von Angelina Köhler am Donnerstag und der Silbermedaille für Ole Braunschweig am Tag davor sorgten dieser und dessen Vereinskollege Ramon Klenz (alle SG Neukölln Berlin) mit Rang sechs über 100m Rücken und Platz vier über 200m Schmetterling auch am Freitag wieder für Top-Ergebnisse. Als Schnellste des Halbfinals über 100m Schmetterling stellte zudem Köhler mit 55,76 Sekunden einen neuen deutschen Rekord auf. Sie greift damit im Finale am Samstag (ab 17:00 Uhr im Livestream) erneut nach Edelmetall. Auch Routinier Marco Koch (SG Frankfurt) steht nach Platz sechs im Halbfinale in 2:05,67 Minuten dann im Endlauf über 200m Brust.

Angelina Köhler blieb damit als erste deutsche Frau unter der 56-Sekunden-Marke. Der Abend zuvor war mit der Goldmedaille sehr aufregend, doch am Freitag präsentierte sich die Berlinerin wieder voll fokussiert. Schon am Vormittag lag sie im Vorlauf mit 56,33 Sekunden, nur 13 Hundertstel über ihrem eigenen deutschen Rekord von der Kurzbahn-WM 2022, den sie dann im Halbfinale regelrecht pulverisierte. Damit hatte die 23-Jährige in der Vorschlussrunde ganze sieben Zehntel Vorsprung auf die Schwedin Louise Hansson (56,47), im vergangenen Jahr immerhin Kurzbahn-WM-Dritte und Europameisterin auf der Langbahn auf dieser Strecke. „Nach dem doch sehr harten Tag gestern und einer kurzen Nacht ist Angelina sehr gut in die Rennen gekommen. Es ist noch nicht alles aufgegangen bei den Wenden, aber schwimmerisch sieht sehr gut aus. Sie ist in einer guten Form, da sieht man im Vergleich zum letzten Jahr in Melbourne eine schöne Weiterentwicklung“, freute sich Köhlers Heimtrainer Lasse Frank.

>> Alle EM-Ergebnisse auf einen Blick

Ramon Klenz lag an der letzten Wende noch auf Bronzekurs. Am Ende fehlten ihm mit 1:52,47 Minuten nur rund drei Zehntel auf den drittplatzierten Ungarn Richard Marton (1:52,12). Den Titel sicherte sich wie schon über 100m Schmetterling erneut Noè Ponti (SUI/1:49,71). Auch über 100m Rücken gab es einen Wiederholungstäter, dort gewann erneut 50m-Sieger Mewen Tomac (FRA/49,72). Ole Braunschweig mischte lange im Kampf um die Medaillen mit, am Ende wurde es mit 50,40 Sekunden Platz sechs für ihn – nur drei Hundertstel über seiner persönlichen Bestzeit. „Ich bin sehr zufrieden, er hat sich da etabliert in dem Feld. Ramon hat ebenfalls ein schönes Rennen gemacht und um die Medaillen mitgekämpft. Am Ende hat er die Wende nicht ganz erwischt, aber das, was wir trainiert haben bisher, haben die Jungs schon gut rübergebracht. Wir hatten bislang eher einen allgemeinen Trainingsblock und noch gar nicht so viel im Pace-Bereich gearbeitet, von daher bin ich mit dem, was sie hier abliefern, sehr zufrieden. Das war auch ohne Medaille ein gelungener Tag“, sagte Frank.

Er meinte damit auch Timo Sorgius (SSG Leipzig), der sich mit 1:46,89 Minuten im Halbfinale über 200m Freistil gegenüber dem Vorlauf nochmal um knapp eine Sekunden steigern konnte (Platz 16). Die weiteren Titel am Freitag gingen je zweimal nach Frankreich in Person von Beryl Gastaldello (100m Freistil/51,48) und Anastasiia Kirpichnikova (1500m Freistil/15:20,12) sowie in die Niederlande an Kira Toussaint (50m Rücken/25,82) und Tes Schouten (200m Brust/2:16,09), außerdem gewann Duncan Scott (GBR/1:50,98) über 200m Lagen.