Schwimmabzeichen

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Kommende Events

Kurzbahn-EM in Chartres - der erste Wettkampftag


22.11.2012 Kategorie: Verband

Vorläufe EM-Tag 1

Bei der jungen DSV-Mannschaft war am Morgen noch eine große Nervosität festzustellen. Die andere Organisation vor Ort, die Atmosphäre und die zum Teil unbekannten Laufwege mussten mental erst bewältigt werden. Tim Thorben Suck startete gleich im ersten Lauf über 50 m Freistil und beendete die Strecke mit persönlicher Bestleistung (22.37 Sekunden). Ihm folgte Maximilian Oswald, der aber zu keinem Zeitpunkt in das Rennen kam und der nach 22.44 Sekunden etwas enttäuscht war. Beide verpassten die Semifinals deutlich.

Es folgten die 50 m Brust der Frauen und beide Schwimmerinnen konnten sich mit guten Vorlaufzeiten für die Semifinals am Abend empfehlen.  Das war super! Kevin Wedel knackte in seinem Vorlauf über 200 m Lagen das erste Mal die Zwei-Minuten-Marke (1:59.74 Minuten). Philipp Forster gelang dies leider, für ihn blieb die Uhr bei knapp über der zwei Minuten stehen. Lisa Graf wuchs in ihrem Vorlauf über sich hinaus und verbesserte ihre Bestzeit über 100 m Rücken um mehr als 1,5 Sek. Franziska Wohlert, die eher auf der 200-m-Distanz zu Hause ist, blieb hinter den Erwartungen zurück.

Christian Diener und Felix Wolf konnten über die 200 m Rücken überzeugen, wobei Felix einige Zeit an den Wenden und beim Übergang liegen ließ, so dass ein Finalplatz knapp verfehlt wurde. Christian sicherte sich in 1:53.62 den 5. Vorlaufplatz. Toni Embacher und Tobias Zajusch schwammen auf der für sie kürzeren Wettkampfstrecke an den Semifinals vorbei und belegten über 100 m Schmetterling in 53.99 Sekunden 54.21 Sekunden (p.B.) die Plätze 28 und 30. Elena Czeschner hatte Probleme, ihren Rhythmus über 200 m Schmetterling zu finden, schwamm sehr hart und verkrampfte in ihrem Rennen. Auf der zweiten Teilstrecke ließen dann etwas die Kräfte nach. 2:13.93 Minuten bedeuteten am Ende Rang 10.

Nach dem Rennen über 100 m Brust von Maximilian Kraus und Erik Steinhagen verzeichneten die DSV-Aktiven dann wieder Qualifikationen für die Semifinals. Beide überzeugten, Kraus in 59.63 Sekunden (10.) und Steinhagen in 1:00.41 Minuten (23.). Als einzige deutsche Starterin über 200 m Lagen belegte Kathrin Demler in ausgezeichneten 2:13.74 Minuten den 18. Platz. Sie verbesserte ihre Bestzeit gleich um 2,29 Sekunden. Da Martin Grodzki leider keine Meldezeit auf der 25-m-Bahn im letzten Jahr anzubieten hatte, musste er im ersten Vorlauf alleine gegen die Uhr schwimmen. Mit guten 3:46.37 Minuten beendet er sein Rennen. Mit Konkurrenz wäre sicherlich eine bessere Zeit möglich gewesen. Im späteren Verlauf schwammen Jacob Heidtmann in 3:49.50 Minuten und Rob Muffels 3:54.09 Minuten neue persönliche Bestzeiten. Anna Dietterle beendete die Einzelwettbewerbe mit persönlicher Bestzeit von 55.57 Sekunden über 100 m Freistil und durfte sich über einen Semifinalplatz am Abend freuen.

Der Abschuss des Morgens bildete die 4 x 50 m Lagenstaffel der Männer. In der Besetzung Christian Diener, Erik Steinhagen, Maximilian Oswald und Tim Thorben Suck schwammen sie sich mit Bestzeiten auf den dritten Vorlaufplatz.

Finals EM-Tag 1

Christian Diener erzielte mit seiner Zeit über 200 m Rücken das beste Ergebnis des ersten Tages. Er schwamm in 1:52.47 Minuten auf einen sehr guten vierten Platz. Ihm folgte Margarethe Hummel, die sich über das Semifinale für das Finale über 50 m Brust qualifizieren konnte. Mit 30.95 Sekunden, zugleich Alterskassenrekord, erreichte sie den sechsten Rang. Im Wendebereich waren noch kleinere Mängel ersichtlich, die es in Zukunft gilt abzustellen. Trotz alledem ein Superergebnis!

Auch in allen weiteren Semifinals über die Einzelstrecken konnten sich unsere Schwimmer/-innen gegenüber dem Vorlauf steigern oder zu mindestens ihre Vorlaufzeiten bestätigen. Die Platzierungen lagen zwischen Platz zehn und 15 (Ergebnisse siehe Datenblatt). Hoch motoviert war die 4x50-m-Lagenmannschaft der Männer am Nachmittag. Größere Risiken bei den Wechseln sollten die Medaillenchancen erhöhen. Maximilian Oswald wechselte auf Erik Steinhagen dann aber doch ein wenig zu schnell (vier Hundertstelsekunden), sodass die Staffel disqualifiziert wurde. Aber wer nichts wagt, der nichts gewinnt.

Fazit: Es war ein guter Beginn, ein guter erster Tag, der noch zu optimieren ist.

Bericht Achim Jedamsky 

Mannschaftsvorstellung