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Medaillen für Muffels und Wellbrock – und das ohne Spaß am Neopren

Freiwasserschwimmen
15.02.2020 Kategorie: Freiwasser, Verband

©privat

Nach dem Sieg von Leonie Beck beim Weltcup-Auftakt 2020 in Doha (QAT) lieferten auch deutschen Freiwasser-Männer ein tolles Rennen ab. Über die olympische 10km-Distanz belegten die Magdeburger Rob Muffels und Florian Wellbrock am Samstag die Plätze zwei und drei hinter dem Franzosen Marc-Antoine Olivier. Niklas Frach (SV Gelnhausen) landete auf Rang 13, Andreas Waschburger (SSG Saar Max Ritter) belegte Platz 28. Ein gutes Ergebnis für den Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) also.

Sieger Olivier, bei der WM 2019 noch Zweiter hinter Wellbrock, hatte sich mit einem Zwischenspurt an der letzten Wendeboje entscheidend abgesetzt und siegte in 1:49:46,6 Stunden. Zwölf Sekunden später schlugen die beiden Deutschen an, nur um eine Zehntelsekunde getrennt. "Ich war anfangs zu weit hinten und habe durch den damit nötigen Zwischenspurt viel Kraft gelassen. Platz zwei beim ersten Weltcup ist aber ein guter Ausgangswert. Man hat gesehen, dass die Medaillengewinner der WM weiter auf einem guten Niveau sind", sagte der WM-Dritte Muffels. 

Anzug sorgt für Einschränkungen im Schulterbereich

Wellbrock war während der letzten beiden Runden lange im Pulk eingeklemmt, weil sich viele Konkurrenten auf den Weltmeister konzentrierten. Erst auf den letzten 500 Metern schwamm er dank beeindruckender Beinarbeit noch um über 20 Plätze nach ganz vorn. „Mit Platz drei bei einem Weltcup in einer olympischen Saison kann ich zufrieden sein. Und mit Rob zusammen auf dem Podium zu stehen, das kann sich auch als Teamleistung sehen lassen“, erklärte Wellbrock. Der Weltmeister machte aber auch keinen Hehl aus seiner persönlichen Abneigung gegenüber den Textilvorschriften: „Das Rennen mit Neopren hat mir keinen Spaß gemacht, das muss ich nicht noch einmal haben. Ich freue mich auf die nächsten Rennen ohne Neopren, da kann ich dann vielleicht noch an der Platzierung was drehen.“ 

Auch sein Trainer Bernd Berkhahn sieht das so: "Die Beweglichkeit ist im Neopren sehr eingeschränkt und die Rotation des Armes sehr schwer. Keiner wollte im Neopren schwimmen, aber das Wasser war nun mal einfach zu kalt."

 

 

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