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In Paris gibt es nun doch einen Teilnahmerekord von 57 Aktiven

Freiwasserschwimmen
10.07.2024 Kategorie: Freiwasser, Verband

©World Aquatics

Offiziell war die seit der Olympiapremiere im Jahr 2008 übliche Teilnehmer*innenanzahl für die Freiwasserrennen zuletzt zwar von 50 auf insgesamt 44 (22 pro Geschlecht) reduziert worden. Doch nun darf doch die Rekordanzahl von 57 Aktiven an den Wettbewerben bei den Olympischen Spielen in Paris (FRA/26. Juli – 11. August) teilnehmen. Das geht aus der offiziellen Startliste hervor, die der Weltverband World Aquatics am Dienstag veröffentlichte.

Möglich machte dies die neue Regel, dass neben den 44 Aktiven, die durch Leistungen bei den Weltmeisterschaften 2023 und 2024 einen Quotenplatz für die beiden Olympiarennen erkämpft hatten, auch Schwimmer*innen mit erfüllter Qualifikationsnorm für die Beckenwettbewerbe über 800m oder 1500m Freistil antreten dürfen, wenn ihre Nation die maximal zwei Startplätze im Freiwasser noch nicht erreicht hat. Nun wurde 13 Langstreckenspezialist*innen der zusätzliche Start im Freiwasser vom Weltverband offiziell zugesagt, zwei Frauen und elf Männern. Zu den Frauen zählt hier auch Leonie Märtens, die nach ihren Olympiastarts über 400m und 1500m Freistil an der Seite von Welt- und Europameisterin Leonie Beck dann auch über 10km für Team Deutschland antreten wird.

10km in Paris: Auch Leonie Märtens startet
„Ich nehme mir den Finaleinzug für beide Beckenrennen vor“, sagte Leonie Märtens dem DSV-Verbandsmagazin „Swim&More“ (Juli-Ausgabe) „Und die 10km probiere ich danach einfach. Ich will ja nicht einfach einen Startplatz verschenken, für den andere sich den Arm ausreißen würden.“ Die 20-Jährige vom SC Magdeburg hat in ihrer Karriere allerdings auch schon mehrere Freiwasserrennen bestritten und bei den Europameisterschaften der Junior*innen auch eine Medaille gewonnen.

>> Alle zugelassenen Freiwasserstarter*innen auf einen Blick

Bei den Männern erwächst Tokio-Olympiasieger Florian Wellbrock und Oliver Klemet (WM-Dritter 2023) damit ebenfalls weitere namhafte Konkurrenz. So will sich auch Daniel Wiffen (IRL) als Weltmeister und aktuelle Nummer eins der Weltjahresbestenliste über 800m und 1500m Freistil im Freiwasser probieren. Dazu kommen unter anderem noch der neue Junioren-Weltrekordler Kuzey Tuncelli (TUR), Kim Woomin (KOR) oder Guilherme Costa (BRA).

Das Freiwasserschwimmen soll am 08. August (Frauen) und 09. August (Männer) in der Seine ausgetragen werden. Wegen einer zu großen bakteriellen Verschmutzung und zu hoher Strömungsgeschwindigkeit ist derzeit aber noch fraglich, ob die Durchführung dort möglich sein wird. Eine Austragung im Ruderkanal wurde daher als Plan B avisiert.  „Für die Sportler*innen ist es schon unsäglich, dass man nicht weiß, was da kommen wird und wie man sich auf die Rennen einstellen muss", hatte Bundestrainer Bernd Berkhahn bei einem Pressegespräch des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) am Dienstag gesagt. „Die Entscheidung, die Rennen in der Seine durchzuführen, war von Anfang an eigentlich ein großes Risiko." Es sei bei Olympia nicht schön, ein Glücksspiel zu haben – in einem Sport, den man so wissenschaftlich vorbereite.

 

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