Schwimmabzeichen

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Hier finden Sie eine Übersicht der vom Deutschen Schwimm-Verband (DSV) angebotenen offiziellen Schwimmabzeichen, wie zum Beispiel dem Frühschwimmer-Abzeichen "Seepferdchen", sowie deren Leistungsanforderungen.

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Marie Pietruschka setzt Zeichen für die Olympia-Staffel

Schwimmen
04.04.2021 Kategorie: Schwimmen, Verband

©Jo Kleindl

Drei nationalen Rekorden und ebenso vielen Normerfüllungen für die Olympischen Spiele in Tokio am Samstag ließen die Beckenschwimmer*innen des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) bei ihrem ersten Qualifikationswettkampf in Heidelberg auch am Ostersonntag Topleistungen folgen. Weitere Olympiatickets können aber erst bei weiteren Wettkämpfen in Magdeburg (10./11. April) und Berlin (16. - 18. April) gesichert werden. „Insgesamt war das nach der langen Pause ein richtig guter Einstieg in den Wettkampfalltag. Wir sind in der richtigen Richtung unterwegs und haben mit David Thomasberger und Fabian Schwingenschlögl zwei neue Finalkandidaten, schon in den nächsten Wochen geht aber sicherlich noch mehr“, sagte Bundestrainer Hannes Vitense.

 

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Nach dem deutschen Rekord über 200m Schmetterling am Vortag verbesserte David Thomasberger (SSG Leipzig) seine persönliche Bestzeit über 100m Schmetterling noch einmal deutlich auf 52,84 Sekunden. Zur Normerfüllung für Tokio (51,80) reichte das diesmal allerdings nicht. „Die 100m sind für mich ja nur eine Zubringerleistung, aber auch hier hat sich diese Verbesserung im Training der vergangenen Wochen ganz klar angedeutet“, sagte Thomasberger. „Und natürlich hoffe ich, das Ganze in Richtung Tokio dann noch einmal steigern zu können.“

Die Daumen drückte Thomasberger anschließend dann seinem Vereinskollegen und in Heidelberg auch Zimmernachbarn Marek Ulrich. Der 24-Jährige, der zwischendurch schon über zwei Jahre mit dem Leistungssport aufgehört hatte, stellte beim Sieg über 100m Rücken in 54,27 Sekunden seine vier Jahre alte Bestzeit ein und erfüllte auch die EM-Norm für Budapest im Mai – die Olympianorm (53,70) wird er aber in den nächsten beiden Wochen ebenso wie Ole Braunschweig (SG Neukölln/55,19) aber noch einmal angreifen. Braunschweig war schon im Dezember 53,66 geschwommen und hat sein Training nun voll und ganz auf die DSV Olympiaqualifikation Beckenschwimmen in Berlin (16. - 18. April) als Höhepunkt ausgerichtet.

Über 200m Freistil zeigte Marie Pietruschka (SSG Leipzig), dass man mit ihr in der Olympia-Staffel rechnen kann. Mit 1:58,33 Minuten verbesserte die 25-Jährige erneut ihre Bestzeit aus dem Vorjahr und ließ dabei Leonie Kullmann(SG Neukölln/1:59,30) und Annika Bruhn (Neckarsulmer Sport-Union/1:59,41) klar hinter sich. Als Favoritin auf einen Einzelstart (Norm hierfür: 1:57,20) gilt auf dieser Strecke übrigens Isabel Gose, die wie auch Reva Foos (SG Frankfurt) erst kommende Woche in Magdeburg (10./11. April) ins Geschehen eingreifen wird. Für die Erfüllung der DSV-Staffelnorm gilt es, in Addition der vier besten Zeiten 7:55,00 Minuten zu erreichen. Dafür sind die Frauen vor allem dank Pietruschka nun erst einmal auf einem guten Weg. Pietruschka und Kullmann erfüllten zudem die Norm für die EM in Budapest im Mai.

Kim Herkles Altersklassenrekord schürt Hoffnung

Mit dem Altersklassenrekord von 2:25,56 Minuten über 200m Brust setzte die erst 18 Jahre alte Kim Herkle (SV Cannstatt) ein weiteres Ausrufezeichen. Die Tokio-Norm liegt bei 2:24,90 und damit sogar ein Zehntel unter dem aktuellen deutschen Rekord. Den EM-Start in Budapest hat Kim Herkle nun bereits sicher, aber auch ein Olympiastart ist ihr in dieser rekordverdächtigen Form durchaus noch zuzutrauen. So oder so steht die Brustschwimmerin zweifellos erst am Beginn einer erfolgversprechenden Karriere.

Jessica Felsner (Aqua Köln) blieb in 25,25 Sekunden über 50m Freistil ebenfalls unter der EM-Norm (25,30), die Vorgabe für Tokio (24,75) scheint für sie erreichbar. Weiter ist der Weg jedoch für Junioren-Europameister Artem Selin (Nübad Flipper), der in 22,92 noch fast eine Sekunde über der Olympianorm (21,95) blieb.

Großen Dank sagen möchte der DSV an dieser Stelle beim Kampfgericht. Die Frauen und Männer verrichteten ihre Arbeit in Heidelberg gemäß Hygienekonzept diesmal durchgehend mit der obligatorischen Maske, was in der warmen Schwimmhallen-Luft nicht nur den Kreislauf herausforderte. „Wir wissen es sehr zu schätzen, dass uns all unsere Ehrenamtlichen und auch unser Ärzt*innenteam auch in dieser schwierigen Zeit so zuverlässig mit großem Einsatz zur Seite stehen. Unser Traum von Olympia hätte ohne diesen Enthusiasmus keine Chance“, betonte Bundestrainer Hannes Vitense.

 

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