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Freistilsprinter um Damian Wierling deuten in den Vorläufen ihr Potenzial an

DSV Olympiaqualifikation Beckenschwimmen
17.04.2021 Kategorie: Schwimmen, Verband

©Jo Kleindl

Gemeinsam kämpfen die deutschen 100m-Freistilschwimmer noch um das Olympiaticket für die Staffel. Nach den Eindrücken in den Vorläufen am Samstag bei der DSV Olympiaqualifikation Beckenschwimmen in Berlin ist aber auch ein Einzelstart in der Königsdisziplin für einen oder sogar mehrere DSV-Sprinter möglich. Damian Wierling(SG Essen) erzielte mit 48,67 Sekunden seine schnellste Zeit seit der EM 2018 in Glasgow (GBR) und lag damit lediglich 17 Hundertstel hinter dem geforderten Richtwert für Tokio.

„Ich bin sehr zufrieden. Das war auf jeden Fall besser als letzte Woche. Ich hätte gerne diese 17 Hundertstel zur Norm noch gepackt, aber das ist auf jeden Fall noch zu steigern. Heute Nachmittag wird das ein schnelles Finale, da muss man die Nerven behalten“, sagte Wierling. Hinter ihm kam Marius Kusch (SG Essen), über 100m Schmetterling bereits für die Sommerspiele gesetzt, auf 49,08; für Josha Salchow (SV Nikar Heidelberg) wurden 49,50 gestoppt. Vor einer Woche in Stockholm (SWE) war er bereits 48,77 geschwommen und liegt damit ebenfalls weniger als drei Zehntel hinter der Norm.

„Wir drücken fest die Daumen, dass sich im Finale nun auch diese Staffel noch für Olympia qualifizieren kann. So oder so freue mich insgesamt sehr über die starken Leistungen unserer Beckenschwimmer“, sagte Marco Troll. Der Präsident des Deutschen Schwimm-Verbande e.V. (DSV) verfolgt die Wettkämpfe alle drei Tage vor Ort. Die Normzeit für die 4x100m Freistil. Liegt bei 3:15,50 Minuten, also im Schnitt müssen die Sprinter bei 48,87 landen.

Bei den Frauen war Annika Bruhn (Neckarsulmer Sport-Union) mit 54,97 die Schnellste. Am Vortag hatte sie bereits über 200m Freistil ihr Tokio-Ticket gelöst und ging daher mit entsprechend viel Rückenwind auf die halb so lange Distanz. Zumal sie über 100m Freistil vor einer Woche in Eindhoven (NED) mit 54,15 auch schon bis auf fünf Hundertstel an die Norm herangekommen war. Im Finale (ab 17:00 Uhr) ist die Zeit auf jeden Fall drin. Für einen Platz in der Staffel wollen sich dann Marie Pietruschka (SSG Leipzig/im Vorlauf 55,10), Isabel Gose (SC Magdeburg/55,65) und Lisa Höpink (SG Essen/55,67) empfehlen.

Ramon Klenz im Alleingang nur knapp vorbei an der Olympianorm

Ganz allein ging Ramon Klenz (SG Neukölln) die Herausforderung über 200m Schmetterling an. Am Ende fehlte nicht viel und es wäre ein Solo nach Tokio geworden. Bis zur letzten Bahn lag der Berliner noch auf Kurs für die Olympianorm (1:56,30 Minuten), doch im Finish fehlten ihm dann die entscheidenden Körner. Mit 1:57,81 konnte er aber wenigstens die EM-Norm schon einmal abhaken. Auch bei den Frauen gab es auf dieser Strecke nur eine Teilnehmerin: Die WM-Vierte Franziska Hentke (SC Magdeburg) kam im Alleingang auf 2:10,00. Für die Spiele ist sie bereits fest qualifiziert.

Gleiches gilt für Sarah Köhler (SG Frankfurt) über 800m und 1500m Freistil. Am Samstag trat sie allerdings über 400m Freistil an und war auch dort nicht zu schlagen. Einen Tag nach ihrer Weltklasseleistung über die 1500m (15:52,20 Minuten) war Köhler mit 4:12,62 deutlich die Schnellste vor Isabel Gose (SC Magdeburg) mit 4:16,05 und Leonie Kullmann (SG Neukölln) mit 4:16,88. Beide haben auf dieser Strecke bereits die Norm unterboten, Gose außerdem über 200m und 800m Freistil.

Bei den Männern sind die 400m Freistil derzeit eine der stärksten deutschen Disziplinen, mit Florian WellbrockLukas Märtens (beide SC Magdeburg) und Henning Mühlleitner (Neckarsulmer Sport-Union) haben bereits drei Schwimmer die Tokio-Norm erreicht. Wellbrock führt mit 3:44,35 Minuten derzeit sogar die Weltjahresbestenliste an. Im Vorlauf schwamm der Doppelweltmeister dieses Mal 3:48,58, dahinter schlugen Mühlleitner nach 3:48,75 und Märtens nach 3:51,10 als Zweiter und Dritter an.

>> Alle Ergebnisse der DSV Olympiaqualifikation Beckenschwimmen

 

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