Schwimmabzeichen

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Anna Elendt krönt Titelgewinn mit deutschem Rekord

DIE FINALS 2021
04.06.2021 Kategorie: Schwimmen, Verband

©Jo Kleindl

Die Deutschen Meisterschaften im Rahmen von die „FINALS 2021“ verwandelten sich für den Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) am Freitag zu einer Rekordshow. Für den Höhepunkt in Berlin sorgte dabei Anna Elendt, die die nationale Bestmarke über 100m Brust auf 1:06,50 Minuten verbesserte. Die 19-Jährige von der SG Frankfurt blieb damit deutlich unter der zwölf Jahre alten Rekordzeit (1:07,01) von Sarah Poewe.

„Damit habe ich niemals gerechnet. Ich war ja für diesen Wettkampf noch nicht einmal runtergetapert“, sagte Anna Elendt, die sich im April für die Lagenstaffel bei den Olympischen Spielen in Tokio (23. Juli - 08. August) qualifiziert hatte. Nach diesem Meisterschaftsauftritt, für den die Titelverteidigerin extra aus den USA angereist kam, entstehen nun sicher auch im Einzelrennen neue olympische Ambitionen. „Ich freue mich einfach nur. Wir haben zum einen meine Renntaktik umgestellt, zum anderen habe ich auch deutlich mehr im Bruststil trainiert als vorher, und das hat sich halt ausgezahlt“, erzählte Elendt. „Früher habe ich auf den ersten 50 Metern deutlich mehr Züge gemacht und das hat viel mehr Kraft gekostet. Jetzt kann ich auf den ersten 50 Metern mit weniger Zügen die gleiche Zeit schwimmen, wenn nicht sogar noch schneller, und dann kann ich natürlich auch auf der Rückbahn deutlich schneller schwimmen.“

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Bei den Männern musste sich Titelverteidiger Fabian Schwingenschlögl (Neckarsulmer Sportunion) zuvor überraschend Lucas Matzerath (SG Frankfurt) geschlagen geben. Der 21-Jährige schlug nach 59,44 Sekunden deutlich vor dem acht Jahre älteren Kontrahenten (59,96) an. „Ich habe mich schon länger darauf gefreut, mich wieder mit Fabian messen zu können. Wir haben ein sehr gutes Verhältnis und können uns gegenseitig gut pushen, das macht dann auch mehr Spaß“, sagte Matzerath, der zuletzt schon als EM-Fünfter in Budapest glänzen konnte. „Jetzt bin ich gespannt auf Tokio. Ich denke, da wird hoffentlich etwas Großes passieren.“

Von Olympia hatte auch Sven Schwarz (Waspo 98 Hannover) geträumt, doch eine Corona-Infektion hatte ihm in diesem Frühjahr alle Chancen geraubt. Nun tröstete er sich mit dem Titelgewinn über 800m Freistil mit deutschem Altersklassenrekord für 19-Jährige (7:52,02 Minuten). Auch der zweitplatzierte Oliver Klemet (SG Frankfurt) blieb in 7:55,12 unter der alten Bestmarke. „Das ist schon sehr gut dafür, dass ich drei Wochen weg war. Ich habe mir mehr erhofft von der Saison, aber es ist halt so, wie es ist, wir können es nicht ändern. Es wäre sicher möglich gewesen, die Olympianorm zu schwimmen. Bei den Deutschen Meisterschaften habe ich noch ein paar Starts, da möchte ich noch mehr meiner Bestzeiten verbessern, weil die schon sehr alt sind, nachdem es letztes Jahr nicht so viele Wettkämpfe gab“, sagte Schwarz. „Ich denke, dass ich noch viele Jahre vor mir habe und niemals die Lust und den Spaß verliere.“

Anders als am Tag zuvor bestritt Christian Diener am Freitag nur ein Rennen und konnte so diesmal auch seiner Favoritenrolle gerecht werden. Über 100m Rücken gewann der Olympiastarter vom Potsdamer SV in 55,12 Sekunden den Titel vor Marvin Dahler (VfL Sindelfingen/55,23). Bei den Frauen war Nina Kost (SV Nikar Heidelberg) in 1:00,67 Minuten erfolgreich, die aufgrund ihrer doppelten Staatsbürgerschaft in diesem Jahr bereits den Schweizer Titel holte und auf einen Olympiastart für die Eidgenossen hofft.

Ihren zweiten Titel sicherte zudem Leonie Märtens (SC Magdeburg). Nach dem Erfolg über 1500m Freistil vom Vortag entschied die 17-Jährige nun auch das Rennen über 400m Freistil in 4:12,26 Minuten für sich. Auf der letzten Bahn kraulte sie dabei Kathrin Demler (SG Essen/4:13,12) davon. „Der Endspurt ist meine Stärke. Und die Bestzeit macht Mut für die Junioren-EM, bei der ich nun auch eine Medaille gewinnen möchte“, sagte Märtens Neben ihr glänzten noch weitere Talente. Auch Lise Seidel (SC Chemnitz) über 100m Rücken (1:02,75) und Nele Schulze (TSB Flensburg) über 100m Brust (1:10,03) erfüllten nämlich die Normzeiten für die Junioren-EM im Juli in Rom (ITA).

 

 

 

 

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