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Viermal Gold für Christian Diener beim Weltcup in Berlin

Schwimmen
03.10.2021 Kategorie: Schwimmen, Verband

©Jo Kleindl

Die Israelin Anastasia Gorbenko und der Niederländer Arno Kamminga haben beim Auftakt-Meeting des FINA Swimming World Cups in Berlin die Gesamtwertung gewonnen. Und im Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) feierte Christian Diener über 100m Rücken und mit der Lagen-Mixedstaffel seine Siege drei und vier an diesem Wochenende.

Drei starke Rennen in drei Tagen sind neuerdings bei Weltcup-Meetings gefordert, die 18-jährige Gorbenko kannte das neue Reglement ganz genau und holte sich am Sonntag über 50m Brust in 29,61 Sekunden ihren dritten Sieg – wie schon über die doppelte Distanz schlug sie dabei vor der Olympiasiegerin Lydia Jacoby (USA) an. Damit brachte sie es für die Gesamtwertung auf 57,1 Punkte, da kamen selbst Australiens Superstar Emma McKeon(55,8) und auch Kanadas Überfliegerin Margaret Mac Neil (54,6) nicht mehr an ihr vorbei. Dabei zeigte auch McKeon, in Tokio Vierfach-Olympiasiegerin, mit 50,96 Sekunden über 100m Freistil eine Weltjahresbestzeit; auch Mac Neil glänzte auf ihrer Goldstrecke von Tokio, den 100m Schmetterling (55,30 Sekunden) noch einmal. Aber vergebens. „Ich hatte erwartet, schnell zu schwimmen, aber nicht so viele Rennen zu gewinnen. Es macht wirklich viel Spaß und gibt mir viel Selbstvertrauen. Ich genieße es“, strahlte Gorbenko, die in diesem Jahr auch schon Europameisterin geworden war. Als Siegerin kassierte sie in Berlin nun 12.000 US-Dollar. „Für das Preisgeld habe ich noch keine Pläne, denn bis vor wenigen Stunden wusste ich nicht einmal, dass ich in dieser Position sein würde. Aber ich denke, es wird mir mit meiner Schule und Universität wirklich helfen, also ist es toll.“

 

>> Zur Weltcup-Wertung der Frauen

 

Noch enger ging es bei den Männern zu. Kamminga holte sich am Sonntag seinen dritten Sieg auf den Bruststrecken, indem er die 200m in 2:01,92 Minuten vor den beiden Deutschen Marco Koch (2:05,29) und Fabian Schwingenschlögl (2:05,37) gewann. Mit 57,8 Punkten verdrängte der „fliegende Holländer“ in der Gesamtwertung damit noch Südafrikas Shootingstar Matthew Sates (57,7) und den US-Amerikaner Tom Shields(56,2). Der erst 18-jährige Sates, der in seiner Heimat schon mit Michael Phelps (USA) verglichen wird und der bald an die Universität in Georgia (USA) wechseln wird, hatte am Sonntag alles versucht und über 400m Lagen (4:01,98 Minuten) und 200m Freistil (1:40,65 Minuten) seine Siege drei und vier bei diesem Weltcup eingefahren – letztere Zeit bedeutete dabei bereits seinen zweiten Junioren-Weltrekord in Berlin. Doch am Ende bekam Kamminga trotzdem ein paar Performance-Punkte mehr. „Ich wusste immer, dass ich einer der Besten sein kann. Dieser Sommer hat mir definitiv bestätigt, dass ich zu den Allerbesten gehöre. Es hat mir viel Selbstvertrauen und auch viel Energie gegeben, um weiter Power zu geben“, sagte der zweifache Olympiazweite von Tokio. Mit der Weltcupprämie will er die Hypothek für sein Haus abbezahlen.

 

>> Zur Weltcup-Wertung der Männer

 

Als Vierter der Meeting-Wertung ließ Christian Diener große Namen wie Kyle Chalmers (AUS) und Chad Le Clos(RSA) hinter sich, 6.000 US-Dollar sind dafür ein schöner Wochenend-Lohn. Über die 100m (50,32 Sekunden) hatte Diener am Sonntag erst auch die dritte Rückenstrecke vor Landsmann Ole Braunschweig (50,87) gewonnen. Und dann mit Fabian Schwingenschlögl, Angelina Köhler und Annika Bruhn auch die Lagenstaffel zum Sieg (1:39,17 Minuten) geführt, dahinter schwamm eine US-Auswahl übrigens einen weiteren Weltrekord der Junior*innen (1:41,56).

„Ich bin super zufrieden, nach jahrelangem Training und Disziplin muss ich mich bei den Wettkämpfen ja belohnen“, strahlte Diener. Der Potsdamer hat die Olympia-Enttäuschung von Tokio (aus im Vorlauf) erfolgreich verdrängt und will nun nach einem Trainingslager auch bei der Kurzbahn-EM im November (Kazan/RUS) und der Kurzbahn-WM (Abu Dhabi/VAE) ganz oben angreifen. Kollege Braunschweig zeigte sich ebenfalls zufrieden mit zweimal Silber. „Ich bin megahappy. Es ist einfach ein top Jahr, mit den Olympischen Spielen, ISL und jetzt den internationalen Medaillen. Das ist schon cool.“

Und es gab noch weitere positive Nachrichten für den DSV, der im Medaillenspiegel mit insgesamt 16 Plaketten ganz oben landete. Auch Schwingenschlögl als Achter (5.200 US-Dollar) und Kathrin Demler auf Rang 18 (4.200 US-Dollar) schafften es in die Top-20 und damit Geldränge der Weltcupwertung. Die Essenerin Demler hatte nach vierten Plätzen über 400m Lagen und 200m Schmetterling am Sonntag noch den sechsten Platz über 200m Lagen (2:10,99 Minuten) belegt. Zudem wusste auch Nachwuchstalent Nele Schulze erneut zu glänzen, mit Bestzeit über 50m Brust (30,94 Sekunden) wurde die 17-jährige Flensburgerin Sechste. Den gleichen Rang belegten am Sonntag auch noch Annika Bruhn (100m Freistil) und Sonnele Öztürk (200m Rücken).

 

>> Alle Weltcup-Ergebnisse auf einen Blick

 

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