Schwimmabzeichen

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Rafael Miroslaw krault deutschen Rekord, Lukas Märtens Jahresweltbestzeit

Schwimmen
09.04.2022 Kategorie: Schwimmen, Verband

@Jo Kleindl

Bei den Weltmeisterschaften in Budapest (HUN/18. Juni – 03. Juli) und den Europameisterschaften in Rom (ITA/11. – 21. August) darf sich das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) auch auf den Sprintstrecken mal wieder etwas ausrechnen. Denn bei den Berlin Swim Open sicherte sich Rafael Miroslaw nicht nur die Qualifikation für die beiden internationalen Saisonhöhepunkte, der 21-jährige Hamburger verbesserte am Samstag in 47,92 Sekunden sogar den deutschen Rekord über 100m Freistil. Die bisherige Bestmarke von Marco di Carli stammte aus dem Jahr 2011 (48,24). In diesem Jahr war weltweit bislang nur der Brite Lewis Burras (47,88) schneller geschwommen.

„Olympia zu verpassen tat im vergangenen Jahr sehr weh. Ich habe den ganzen Frust dann ins Training reingepackt, nachdem die verletzte Schulter im Herbst endlich wieder geheilt war. Ich wollte unbedingt allen zeigen, dass ich es in die Weltspitze schaffen kann“, erklärte Miroslaw, nachdem er im Finale noch einmal 48,16 Sekunden gekrault war. Seit vorigen Sommer studiert er in Bloomington im US-Bundesstaat Indiana und trainiert dort unter anderem mit Staffel-Olympiasieger Zach Apple (USA) zusammen. „Schon als Schüler habe ich davon geträumt, mal der schnellste deutsche Schwimmer zu sein. Jetzt bin ich es und freue mich schon auf die WM. Da will ich unbedingt zeigen, dass diese Leistung kein Zufall war.“ In Budapest wird er dann auch mit der Lagenstaffel starten, da diese dank seines Leistungssprungs nun ebenfalls die DSV-Zeitvorgabe erfüllt hat.

Noch ein Jahr jünger als Miroslaw ist Lukas Märtens, und auch der Magdeburger weckt große Hoffnungen für den Sommer. In Stockholm kraulte der Abiturient beim Sieg über 400m Freistil mit 3:41,60 Minuten eine fabelhafte Jahresweltbestzeit, Olympiasieger war man voriges Jahr mit 3:43 geworden. Florian Wellbrock belegte in diesem Rennen Platz drei (3:46,14). Für einen weiteren deutschen Sieg in Schweden sorgte zudem Vereinskollegin Isabel Goseüber 200m Freistil in 1:57,47 Minuten.

Sven Schwarz mit neuer 800m-Bestzeit

In Berlin sorgte Sven Schwarz (Waspo 98 Hannover) für eine weitere Weltklasseleistung und siegte in 7:46,64 Minuten über 800m Freistil. Damit liegt er mit WM-Norm derzeit auf Rang zwei im nationalen Ranking hinter dem gesetzten Olympiavierten Wellbrock, allerdings treten Märtens und der zuletzt zeitgleiche Oliver Klemet in Stockholm noch einmal auf der Strecke an. „Noch mal zwei Sekunden schneller als vor zwei Wochen, ich bin zufrieden und schaue mir jetzt an, was diese Zeit am Ende wert ist“, sagte der Niedersachse. Bei den Frauen blieben auch die Freiwasserspezailistinnen Leonie Beck (8:29,96) und Lea Boy (8:33,50) unter der EM-Normzeit, belegen hinter der gesetzten Sarah Wellbrock und Isabel Gose  damit die Plätze drei und vier im internen 800m-Ranking.

Daumen hoch hieß es auch bei David Thomasberger. Der Leipziger hatte nach dem deutschen Rekord im Vorjahr in der nacholympischen Saison etwas weniger trainieren können, über 200m Schmetterling sicherte er sich in Berlin in 1:57,13 Minuten trotzdem das EM-Ticket für Rom. Weniger Glück hatte da Kathrin Demler, der Essenerin fehlten über die gleiche Distanz nach 2:11,13 winzige acht Hundertstel zur EM-Norm.

Knapp über den DSV-Vorgaben blieben über 100m Rücken auch die beiden Olympiateilnehmer Ole Braunschweig(SG Neukölln/54,35 Sekunden) und Marek Ulrich (SSG Leipzig/54,71), der Berliner hatte seit Dezember aber den EM-Einzelstart schon sicher und wird wohl dank der Lagenstaffel zur WM dürfen. Ganz ohne Norm blieb weiterhin Marco Koch, der Frankfurter wurde in Stockholm Vierter über 200m Brust (2:12,31 Minuten). Auch Ramon Klenz, der in Eindhoven als Dritter über 200m Schmetterling (2:00,15 Minuten) anschlug, konnte die Erwartungen bisher nicht erfüllen.

>> Alle Ergebnisse aus Berlin

 

>>Alle Ergebnisse aus Stockholm

 

>> Alle Ergebnisse aus Eindhoven

 

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