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Florian Wellbrock holt mit Bronze über 1500m Freistil seine zweite WM-Medaille in Budapest

Schwimmen
25.06.2022 Kategorie: Schwimmen, Verband, Schwimm-WM

© Jo Kleindl

Es war ein hochklassiges WM-Finale über 1500m Freistil. Ganz vorne war der Italiener Gregorio Paltrinieri lange Zeit sogar auf Weltrekordkurs, noch nach 1300 Metern lag er rund drei Sekunden unter der Referenzmarke des Chinesen Sun Yang (14:31,02). Am Ende reichte es zwar nicht ganz zu einer neuen Weltbestzeit, doch mit 14:32,80 Minuten erzielte Paltrinieri die zweitschnellste Zeit der Geschichte und damit einen neuen Europa- und Meisterschaftsrekord.

Auch Florian Wellbrock (SC Magdeburg) zollte nach dem Gewinn der Bronzemedaille in 14:36,94 dem Sieger seinen Respekt. Gleichzeitig stellte er klar: “Ich habe nicht den Titel verloren, ich habe Bronze gewonnen. Dass ich jetzt das letzte Mal die 1500 Meter gewonnen habe (2019 in Gwangju/KOR wurde er auf dieser Strecke Weltmeister, Anm. d. Red.), ist jetzt auch schon drei Jahre her, das darf man nicht vergessen. Trotzdem ist es bei einer Weltmeisterschaft - gerade bei dem Feld - nie eine Selbstverständlichkeit, aufs Podium zu kommen. Das war vielleicht mal vor ein paar Jahren der Fall, mittlerweile aber sicher nicht mehr.”

Für den 24-Jährigen war es bereits die zweite Medaille bei diesen Weltmeisterschaften in Budapest (HUN) nach dem zweiten Platz über 800m Freistil. Der zweite deutsche Finalist Lukas Märtens (SC Magdeburg) schlug sich ebenfalls hervorragend und nach 14:40,89 als Vierter an.

Der Kampf um die Medaillen war dabei nicht weniger mitreißend als Patrinieris Angriff auf den Weltrekord. Noch an der letzten Wende lagen Wellbrock und Olympiasieger Bobby Finke (USA) gleichauf, am Ende hatte dann allerdings der Amerikaner den stärkeren Endspurt und schnappte sich mit 14:36,70 Silber. Der Deutsche war dennoch zufrieden, immerhin blieb er mit seiner Zeit auch nur knapp über dem deutschen Rekord. “Ich war sehr nah an meiner Bestzeit dran. Gregorio (Paltrinieri, Anm. d. Red.) hat das super gemacht. Ich wusste, dass er schnell anfängt, aber dass er so schnell anfängt, damit habe ich nicht gerechnet. Ich habe schon bei 150 Metern gesehen, dass Paltrinieri ein Stück weg ist, aber da waren mir die Hände gebunden. Er war heute nicht zu schlagen für mich. Und Bobby (Finke, Anm. d. Red.) hat mich auf der letzten Bahn wieder so aufgefressen. Das war jetzt das erste Mal, dass ich wirklich neben ihm geschwommen bin, der macht wirklich eine Welle, das ist unglaublich. Deswegen gehe ich da gerade sehr zufrieden mit der Bronzemedaille raus. Und auch im Teamvergleich haben wir uns, glaube ich, sehr gut geschlagen, da können wir heute Abend glücklich nach Hause gehen.”

Erstmals seit der WM 1994 in Rom (ITA) waren nämlich sogar gleich zwei Deutsche in einem WM-Finale auf dieser längsten Strecke im Becken vertreten, auch damals waren Steffen Zesner und Jörg Hoffmann auf den Plätzen drei und vier gelandet. “Ich denke, wir sind eine sehr starke Truppe”, meinte Lukas Märtens, der nach seiner Silbermedaille über 400m Freistil hier einmal mehr mit einer Top-Leistung aufwartete. “Ich bin sehr zufrieden, vor allem, wie das Rennen gelaufen ist. Ich habe es gut gemacht von der Einteilung her. Dass ich Mykhailo Romanchuk auf der letzten Bahn noch bekommen konnte, das macht mich natürlich noch mehr zufrieden.” Auch insgesamt war der 20-Jährige mit seiner ersten WM mehr als zufrieden. “Drei Finals, eine Medaille, das hätte ich so nicht erwartet. Dass es so gut läuft, hätte ich nicht gedacht.”

Insgesamt beendet Deutschland die Beckenwettbewerbe in Budapest mit vier Medaillen (0-3-1). Mehr Medaillen gab es im Becken zuletzt 2011 in Shanghai (CHN), damals waren allerdings „nur“ fünf Bronzemedaillen. Bereits am Sonntag geht es nun im Freiwasser weiter, dort hat Florian Wellbrock in der Staffel direkt die nächsten Medaillenchance. “Gerade bei der Staffel kann ja immer viel passieren, aber ich denke mal, im Freiwasser werde ich mich sehr gut fühlen”, kündigte er schon einmal an.

 

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