Schwimmabzeichen

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DSV-Leistungssportdirektor Hansmann: „Die EM ist für uns eine Zusatzchance“

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09.08.2022 Kategorie: Schwimmen, Wasserspringen, Synchronschwimmen, Freiwasser, Verband

©Ian MacNicol

Am Donnerstag beginnen die Europameisterschaften in Rom (11. – 21. August), und der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) schickt insgesamt 59 Aktive bei den Schwimmwettbewerben in Becken und Freiwasser sowie beim Wasserspringen, High Diving und Synchronschwimmen ins Rennen.

>> Zeitplan, Startlisten und alle Ergebnisse der EM 2022 in Rom

Weil Olympiasieger Florian Wellbrock, bei der WM in Budapest Ende Juni noch mit zwei Siegen und insgesamt fünf Medaillen überragend erfolgreich, anschließend von einer Coronainfektion gebremst wurde und nun über jeden seiner möglichen EM-Starts erst im Einzelfall nach jeweiligem Befinden entscheiden wird, rücken im altehrwürdigen Freibadstadion des Foro Italico diesmal wohl einige andere stärker in den Fokus. Beispielsweise Isabel Gose, die in Ungarn auch ohne Medaille beste Europäerin gewesen war. Oder auch Lukas Märtens, der nach WM-Silber in Ungarn mit einem neuen Selbstbewusstsein unterwegs ist. „Vielleicht bin ich schon bald schneller als er über 800 oder 1500 Meter? Das nehmen wir so, wie es kommt“, sagte der 20-Jährige zuletzt in einem Interview über seinen vier Jahre älteren Trainingskollegen Wellbrock. Erwartungsdruck ist für ihn jedenfalls kein Problem, obwohl er in Italien nun ja automatisch als Goldfavorit über die 400m Freistil unterwegs ist. „Alles was nach der WM-Medaille jetzt noch kommt, ist für mich Zugabe. Diese Saison ist für mich schon jetzt ein großer Erfolg“, sagte Märtens dazu. Auch er hatte übrigens Corona zu überstehen, musste aufgrund eines milderen Verlaufs dabei allerdings deutlich weniger Trainingsausfall wegstecken.

Ähnlich wie Märtens formulierte auch Leistungssportdirektor Christian Hansmann im Interview mit dem DSV-Verbandsmagazin „Swim&More“ seine EM-Erwartungen. „Die Zeiten von Budapest werden unter diesen Vorzeichen nur ganz schwer zu wiederholen sein, da kann und sollte man jetzt wirklich keine Wunder erwarten. Und es schmälert den Medaillenausblick natürlich schon, wenn Florian nicht in Topform sein kann. Umso froher müssen wir zugleich aber auch sein, dass wir bei der WM die mit dem DOSB ausformulierten Zielstellungen erreichen oder sogar übererfüllen konnten. Denn die WM in Budapest war der internationale Jahreshöhepunkt, nach dem wir für den nächsten Olympiazyklus in der Sportförderung durch das Bundesinnenministerium (BMI) bewertet werden. Die EM ist als zweiter Höhepunkt in diesem Jahr diesbezüglich eher ein Add-on, also eine Zusatzchance, bei der sich auch die zweite Reihe und Nachwuchstalente auf internationaler Bühne beweisen sollen. Wir hoffen dabei aber durchaus auf positive Überraschungen durch die ein oder andere Finalteilnahme“, sagte Hansmann.

Mit 28 Aktiven sind im EM-Becken deutlich mehr Deutsche dabei als bei der WM (zehn), Hansmanns Erklärung dafür lautet so: „Die EM-Normen sind nun einmal immer etwas leichter als bei einer WM, zudem wollen wir zur perspektivischen Entwicklung diesmal auch wieder alle olympischen Staffeln an den Start bringen. Das allein sorgt schon für gehörigen Zuwachs. Zugleich muss man aber auch strategisch denken und auf den Sportkalender schauen, der sich durch Corona bei uns aktuell ja sehr verändert hat. Es gibt nun plötzlich jährlich eine WM, sogar im Olympiajahr 2024. Rom wird dadurch sehr wahrscheinlich bereits die letzte EM vor den Spielen in Paris sein. Daher wollen wir hier nun diese Chance nutzen und insbesondere auch junge Talente wie etwa Lara Seifert oder Fabienne Wenske wichtige internationale Erfahrungen sammeln lassen, ohne den maximalen Wettbewerbsdruck einer WM. Daher bringen wir auf einigen Strecken mit hoher Leistungsdichte dann auch mal vier Aktive an den Start, selbst wenn nur maximal zwei von ihnen ins Finale kommen können. Wer weiß, wie der Hase läuft, ist beim nächsten Mal dann weniger aufgeregt und kann sich voll auf seine Leistung konzentrieren.“

>> Zum Livestream auf der LEN-Seite

Anders als noch bei der WM im Juni werden die EM-Wettbewerbe diesmal auch bei ARD und ZDF übertragen, eingebettet in die Berichte von den gleichzeitig in München stattfindenden Europameisterschaften anderer Sportarten sollen viele EM-Finalentscheidungen im normalen TV-Programm zu sehen sein. Im Livestream übertragen die öffentlich-rechtlichen Anstalten die Finalabschnitte zudem aber auch ohne Unterbrechungen. Neben den Kommentatoren Tom Bartels (ARD) und Volker Grube (ZDF) sind mit Dorothea Brandt (ARD) und Christian Keller (ZDF) erfolgreiche Ex-Mitglieder der Nationalmannschaft als Expert*innen im Einsatz. Zusätzlich gibt es auch Livestreams aller Wettbewerbe auf der Seite des Dachverbandes LEN zu sehen, der für die EM-Streams zudem auch eine neue Len.TV-App entwickelte.

 

 

 

 

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