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Langstreckler schwimmen im Doppelpack ins EM-Finale

Schwimm-EM
12.08.2022 Kategorie: Schwimmen, Synchronschwimmen, Verband

@Jo Kleindl

Im Doppelpack sind die Langstreckler des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) bei den Europameisterschaften in Rom (ITA) ins Finale über 800m Freistil eingezogen. Lukas Märtens (SC Magdeburg) als Zweiter in 7:48,38 Minuten sowie Sven Schwarz (Waspo 98 Hannover) als Sechstplatzierter mit 7:49,30  lösten am Freitagvormittag jeweils das Ticket für den Endlauf, der dann am Samstagabend über die Bühne geht.

Schneller als Märtens war in den Vorläufen nur Titelverteidiger Mykhailo Romanchuk (UKR/7:47,93). “Es hat sich schon härter angefühlt, als ich eigentlich wollte. Aber bei den Läufen kann man nicht zu sehr ins Risiko gehen und pokern, da ist man auch ganz schnell mal raus. Demnach bin ich sehr zufrieden. Ich denke, eine 7:48 im Vorlauf ist richtig gut, schauen wir mal, was morgen Nachmittag noch geht”, bewertete der Magdeburger seinen Auftritt. Mit Blick auf das Finale meinte er: “Mit konkreten Zielen ist es immer schwierig. Ich denke, die Jungs können alle noch, viele haben erstmal ein bisschen geschaut, wie die anderen so schwimmen. Aber ich denke, wenn man eine gute Platzierung im Finale macht, bin ich super zufrieden nach dem, was es die letzten Wochen und Monate für mich an Events gab.” Bei der WM in Budapest (HUN) hatte er auf dieser Strecke zuletzt noch das Finale verpasst, weil dort nach dem Gewinn der Silbermedaille über 400m Freistil und dem Erreichen des Finales über 200m Freistil die Akkus einfach leer waren.

Auch Sven Schwarz war sehr zufrieden. “Es war ein gutes Rennen. Ich war neben Gregorio (Paltrinieri/ITA, Anm. d. Red.), ich hätte gedacht, dass es hinten raus ein bisschen schneller war, weil wir uns schon abgesetzt haben. Aber 7:49 ist für morgens echt gut. Eigentlich schwimmen wir ja morgens kaum die 800 Meter, sondern nur abends, aber dafür drei Sekunden verbessert, ist schon echt gut.” Der dritte DSV-Starter Oliver Klemet (SG Frankfurt) kam mit 7:59,24 auf Rang 13, er tritt bei dieser EM später auch noch im Freiwasser an.

Vizeweltmeister Florian Wellbrock (SC Magdeburg) hatte auf einen Start verzichtet, er muss nach seiner Corona-Infektion in der Vorbereitung noch mit seinen Kräften haushalten. Im MDR-Interview sagte er am Freitag: “Ich habe momentan Einheiten, die gut laufen, aber auch welche, die nicht so gut laufen. Das ist noch ein ganz schönes Auf und Ab. Wir müssen im Training noch vorsichtig sein. Ich habe bei der WM bewiesen, dass ich zur Weltspitze gehöre. Jetzt sind der eigene Körper und die Gesundheit aber viel wichtiger als irgendwelche Medaillen bei einer Europameisterschaft.”

Spezielle Taktik bringt die Lagen-Mixedstaffel ins Finale

Eine starke Leistung zeigte auch die 4x100m-Lagen-Mixedstaffel. Mit 3:47,14 Minuten und drei sehr guten Wechseln kamen Ole Braunschweig (SG Neukölln), Lucas Matzerath (SG Frankfurt), Angelina Köhler (Hannover 96) und Nele Schulze (SG Neukölln) in den Vorläufen auf Rang zwei, nur das Quartett der Niederlande als Sieger*innen des deutschen Laufs war mit 3:46,64 noch etwas schneller unterwegs. Das war eine gute Vorprobe für heute Abend. Dann können wir noch ein bisschen die Renntaktik optimieren und alles geben, was möglich ist”, sagte Matzerath.

Als einziges Team hatte Deutschland die beiden Männer auf die ersten beiden Positionen gesetzt und deshalb zur Halbzeit des Rennens bereits eine gewaltige Führung inne. Kurz vor dem letzten Wechsel zogen die Niederländer*innen dann  vorbei, doch Nele Schulze schwamm Platz zwei souverän nach Hause. “Fürs erste Mal bin ich auf jeden Fall zufrieden, ich werde im Finale nochmal eine Schippe drauflegen”, sagte sie. Eine Medaille erscheint am Abend jedenfalls auch hier durchaus im Bereich des Möglichen.

Bente Fischer (Sport-Union Neckarsulm) steht über 100m Brust immerhin schon einmal im Halbfinale. 1:09,18 Minuten bedeuteten zwar nur die 17.-schnellste Zeit des Vormittags, weil sich aber von den vier Italienerinnen an der Spitze des Feldes aufgrund der Regularien nur zwei Aktive pro Nation qualifizieren können, reichte das trotzdem noch zum Weiterkommen. Zur Wende hatte Fischer in ihrem Vorlauf noch auf Rang sieben gelegen, bevor sie sich auf der zweiten Bahn noch auf den fünften Platz nach vorn schieben konnte - vielleicht war es ja der Espresso, den sie sich kurz kurz dem Start noch gegönnt hatte, der ihr auf den zweiten 50 Metern den entscheidenden Kick gab. “Die schnellen Sachen liegen mir ja nicht so, deswegen kommt das Halbfinale überraschend. Ich war eigentlich nur froh, ein Rennen zur Vorbereitung auf die 200 Meter als meine Hauptstrecke zu haben und hier starten zu dürfen. Früh am Morgen nur ganz knapp über Bestzeit, damit bin ich jedenfalls zufrieden. Nun schaue ich mal, was am Nachmittag noch so geht.”

Synchronschwimmen: DSV-Duett mit Bestleistung im Finale

Im Synchronschwimmen überzeugten Marlene Bojer (SG Stadtwerke München) und Michelle Zimmer (SC Wedding). Bereits mit dem elften Platz bei den vergangenen Europameisterschaften in Budapest (HUN) hatte das DSV-Duett in der Freien Kür für das beste deutsche Ergebnis in der noch jungen EM-Geschichte dieser Disziplin gesorgt, die erst seit sechs Jahren als eigener Wettbewerb ausgeschwommen wird. Nun liegen die beiden Synchronschwimmerinnen bei der EM in Rom auf Kurs für eine noch bessere Platzierung.

Im Vorkampf kamen sie am Freitagvormittag mit 83,7333 Punkten auf Rang acht und übertrafen damit ihre Bestleistung aus dem vergangenen Jahr (83,0332) noch einmal deutlich. “Es hat uns sehr gefreut, dass wir so nah an Großbritannien rangekommen sind, das sind unsere direkten Konkurrentinnen. Wir hatten gehofft, daran vorbeizugehen, jetzt nur drei Zehntel dahinter zu sein ist aber gut, sonst waren wir immer eineinhalb Punkte dahinter. Das sind auch die, die du schlagen musst, wenn du die Chance auf ein Ticket für Paris 2024 haben willst, also ist das einfach schon mal toll zu wissen, dass Arbeit sich auszahlt und dass wir rankommen, wo wir hinwollen”, lobte Trainerin Stephanie Marx. “Ich sage, die Leistung heute Morgen ist ein Sieg von Kopf über Körper. Der Kopf hat heute einfach gezeigt, was er will und was er kann und den Körper bis zum Ende durchgezogen. Das zeigt, wie groß der Wille doch ist.”

Am stärksten präsentierten sich im Vorkampf erwartungsgemäß die Duette aus der Ukraine (94,3667) und Österreich (92,6000), die jeweils auch schon bei der WM auf dem Treppchen standen.

 

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