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Wellbrock-Freund Romanchuk fürchtet Russland-Zulassung: „Meine Karriere wäre beendet“

Sportpolitik
19.05.2023 Kategorie: Schwimmen, Freiwasser, Verband

©Jo Kleindl

Während Olympiasieger Florian Wellbrock nach einer Erkältung kurzfristig auf den zweiten Freiwasser-Weltcup am Samstag in Golfo Aranci (ITA) auf Sardinien verzichtet, kämpfen die anderen Aktiven aus dem Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) um die Tickets für die Weltmeisterschaften in Fukuoka (JPN/14. – 30. Juli). Vergeben wird der zweite Startplatz neben Wellbrock und der als WM-Zweite des Vorjahres ebenfalls gesetzten Leonie Beckan diejenigen mit der in Summe besten Platzierung beim Weltcup-Auftakt in Ägypten vor zwei Wochen und an diesem Wochenende in Italien. Die 10km-Rennen beginnen am Samstag um 10:00 Uhr (Männer) und 12:30 Uhr (Frauen) und sind im Livestream auf YouTube zu sehen.

In Sardinien starten wird auch Mykhailo Romanchuk (UKR). Der 26-Jährige trainiert wegen des russischen Angriffskrieges auf seine Heimat seit über einem Jahr in Magdeburg bei seinem deutschen Rivalen Wellbrock und strebt wie dieser bei den Olympischen Spielen in Paris (FRA) 2024 den Doppelstart in Freiwasser und Becken an. Die sportpolitischen Entwicklungen seit der Empfehlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Russlands Sportler*innen wieder zu internationalen Wettkämpfen zuzulassen, verfolgt der Ukrainer natürlich genau.

„Auch für mich ist aktuell nun alles infrage gestellt“, sagte Romanchuk im Interview mit dem DSV-Verbandsmagazin „Swim&More“ (Mai-Ausgabe). Denn sein Land hat Wettkämpfe mit und gegen Aktive aus Russland oder Belarus all seinen Sportler*innen kategorisch untersagt, der Weltverband World Aquatics will im Juli während der Weltmeisterschaften in Japan über eine Wiederzulassung Russlands entscheiden.

„Wenn es doch noch zu einer Zulassung kommt, auch für die WM in Doha im Februar und für Olympia in Paris, wäre meine Karriere damit dann quasi beendet“, erklärte Romanchuk jetzt im DSV-Verbandsmagazin. „Ich bin extra nach Deutschland gegangen, um mein Land weiterhin gut repräsentieren zu können bei den internationalen Titelkämpfen und Olympischen Spielen, um unsere Stärke zu zeigen. Jetzt entsteht aber große Angst, dass ich das nicht mehr kann und es auch nicht mehr in der eigenen Hand habe. Da fragt man sich schon auch: Warum steige ich hier jeden Tag stundenlang ins Wasser? Warum investiere ich so viel hier in Deutschland gerade? Wir Aktiven reden deswegen gerade viel mit Regierungsverantwortlichen in der Ukraine und verweisen dabei auf diese Abhängigkeiten, sosehr wir der eigentlichen Zielsetzung der Entscheidung natürlich zustimmen.“

Romanchuk lobte in diesem Zusammenhang die klare Haltung des vom Briten Sebastian Coe geführten Weltverbandes der Leichtathletik. Und wünscht sich, dass sich andere daran orientieren. „Alle anderen Verbände sollten ihre Entscheidungen auch jetzt und sofort treffen und diese dann auch unmissverständlich bekannt geben, damit die Aktiven und auch alle Organisatoren von Wettkämpfen genau wissen, woran sie sind“, sagt der Europameister der „Swim&More“. Er warnte auch davor, den politischen Konflikt in die Pariser Spiele zu tragen. „Keiner kann Aktive aus der Ukraine und Russland derzeit ruhigen Gewissens im selben Hotel unterbringen, oder? Von einem befreundeten Fußballprofi hörte ich, dass es bei einem Trainingslager in der Türkei kürzlich sogar schon zu einer wilden Schlägerei kam zwischen Spielern dieser beiden Länder, die sich zufällig an der Hotelbar über den Weg liefen.“

Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat zuletzt angekündigt, Aktiven aus Russland und Belarus kein Visum zu erteilen, wenn internationalen Wettkämpfe in Deutschland anstehen. Ähnliche Unterstützung wünscht sich Romanchuk auch vom Olympiagastgeberland Frankreich: „Nur mit Zusammenhalt erschaffen wir eine bessere Welt. Deswegen sollten wir jetzt nicht nur auf politischer und finanzieller Ebene, sondern auch mit Sanktionen im Sportbereich allen aufzeigen, was passiert, wenn sich jemand nicht an die Regeln unserer Welt hält. Und Russland respektiert diese Regeln nun schon eine ganze Weile nicht.“

Das DSV-Verbandsmagazin „Swim&More“ erscheint monatlich und kostet im Jahresabo 59 Euro. Zu bestellen ist es unter dsv-swimandmore.de

 

 

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