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Börstler und Liebmann sorgen für erfolgreichen JEM-Abschluss in Vilnius

Schwimmen
07.07.2024 Kategorie: Schwimmen, Verband

@EA

Zum Abschluss der Europameisterschaften der Junior*innen in Vilnius (LTU) hat die Mannschaft des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) am Sonntag zwei weitere Bronzemedaillen gewonnen. Mit insgesamt 13-mal Edelmetall wurde Deutschland damit gemeinsam mit Großbritannien die zweiterfolgreichste Nation dieser Titelkämpfe hinter Italien (25 Medaillen).

Für das Highlight des Tages aus DSV-Sicht sorgte erneut Johannes Liebmann. Der 17-Jährige vom SC Magdeburg wurde über 400m Freistil in 3:49,32 Minuten Dritter hinter Alessandro Ragaini (ITA/3:47,96) und Ahmet Burak Isik (TUR/3:48,53). Der Schützling von Trainer Stefan Döbler gewann damit nicht nur seine vierte JEM-Medaille in diesem Sommer, er tilgte damit auch einen der ältesten deutschen Jahrgangsrekorde aus den DSV-Listen – die bisherige Bestmarke von 3:51,84 hatte Sven Lodziewski im Jahr 1982 beim WM-Bronze für die DDR ausgestellt. Der Wechsel aus Elmshorn zum Bundesstützpunkt in Sachsen-Anhalt im vorigen Sommer hat sich für Liebmann auf jeden Fall ausgezahlt.

>> Alle JEM-Ergebnisse auf einen Blick

Mit neuem Altersklassenrekord auf das JEM-Podest schaffte es am Sonntag auch noch Liebmanns Vereinskollegin Anna Maria Börstler (SC Magdeburg). Über 50 Schmetterling musste sie in 26,44 Sekunden nur den zeitgleichen Martine Damborg (DEN) und Jana Pavalic (CRO/beide 26,21) den Vortritt lassen, seit 2013 hatte Alexandra Wenk mit 26,54 die deutsche Bestmarke für die 18-Jährigen gehalten.  Die Winzigkeit von einer Hundertstelsekunde fehlte Linda Roth (SV Cannstatt) mit ihrer Zeit von 2:14,38 Minuten über 200m Lagen zu einer Medaille, Gold ging hier an Laura Cabanes Garzas (ESP/2:13,25). Noelle Benkler (SV Nikar Heidelberg) wurde in diesem Finale Achte (2:16,96).

Weitere Jahrgangsrekorde durch Schneider und Biltaev

Ebenfalls Vierter wurde Subäjr Biltaev (SV Cannstatt) über 100m Brust, trotz des neuen deutschen Jahrgangsrekords von 1:01,14 Minuten fehlten ihm vier Hundertstelsekunden zur zweiten Medaille. Den Titel gewann Evangelos Efraim Ntoumas (GRE/1:00,80). Sechste über 100m Brust wurde Hannah Schneider (Hofheimer SC), ihre 1:08,89 bedeuten ebenfalls neuen deutschen Jahrgangsrekord, der Sieg ging erwartungsgemäß an Eneli Jefimova (EST/1:06,12). Auch für Marian Plöger (VfL Sindelfingen) sprang am letzten Wettkampftag noch ein sechster Platz heraus, über 400m Freistil schwamm sie dabei 4:14,20 Minuten. Siegerin wurde Minna Abraham (HUN/4:09,85). Michael Raje (SSG Saar Max Ritter) wurde zudem Achter über 100m Freistil (50,04 Sekunden), Europas Schnellster war hierbei in diesem Jahr Tajus Juska (LTU/48,74).

In der Lagenstaffel glänzte Raje anschließend an der Seite von Vincent Passek (Berliner TSC/55,36), Subäjr Biltaev (1:01,41), Julian Koch (SG Essen) dann noch einmal mit einer ganz starken Freistilzeit (48,71), beim Sieg Italiens in 3:37,13 Minuten kam das DSV-Quartett damit auf Rang fünf (3:39,24). Auf Platz vier reihten sich in 4:06,72 Minuten die DSV-Frauen mit Linda Roth (1:02,62), Hannah Schneider (1:08,47), Alina Baievych (TB 1888 Erlangen/1:00,58) und Julianna Dora Bocska (SG Essen/55,05) ein. Es siegte Italien (4:04,48) mit der damit nun sechsfachen Goldmedaillengewinnerin Sara Curtis.

„Lena Ludwigs Titelgewinn über 200m Brust und die Medaillenrennen von Johannes Liebmann waren natürlich Höhepunkte, aber auch sonst haben unsere Talente hier in der Breite richtig gut abgeliefert gegen teilweise ältere oder sogar schon für Olympia qualifizierte Konkurrenz. Wir sind in der Nations Trophy verdient ganz weit vorn dabei“, sagte Nachwuchs-Bundestrainer Carsten Gooßes. „Der Teamgeist war besonders und sorgte auch dafür, dass wir in den Staffeln wieder deutlich besser abschneiden konnten als zuletzt. Das sind gute Zeichen für die Zukunft.“

Die DSV-Medaillengewinner*innen bei der JEM in Vilnius

Gold: Lena Ludwig (SV Nikar Heidelberg) 200m Brust (2:28,70)

 

Silber: Johannes Liebmann (SC Magdeburg) 1500m Freistil (15:04,04)

Silber: Subäjr Biltaev (SV Cannstatt) 50m Brust (27,78)

Silber: 4x200m Freistil männlich (7:19,85 Minuten) mit Lukas Fritzke (SSG Saar Max Ritter), Jonathan Samuel Turck (VfL Osnabrück), Daniel Olenberg (VfL Osnabrück), Johannes Liebermann (SC Magdeburg)

Silber: 4x100m Freistil Mixed (3:28,82) mit Michael Raje (SSG Saar Max Ritter), Julian Koch (SG Essen), Lise Seidel (Chemnitzer SC/54,75), Julianna Dora Bocska (SG Essen)

 

Bronze: Alina Baievych (TB 1888 Erlangen) 200m Schmetterling (2:10,09)

Bronze: Hannah Schneider (Hofheimer SC) 200m Brust (2:29,30)

Bronze: Johannes Liebmann (SC Magdeburg) 400m Freistil (3:49,32)

Bronze: Johannes Liebmann (SC Magdeburg) 800m Freistil (7:58,39)

Bronze: Finn Hammer (SG Essen) 200m Lagen (2:01,68)

Bronze: Anna Maria Börstler (SC Magdeburg) 50 Schmetterling (26,44)

Bronze: 4x200m Freistil weiblich (8:04,60 Minuten ) mit Julianna Dora Bocska (SG Essen), Linda Roth (SV Cannstatt), Jette Lenz (SV Nikar Heidelberg), Lise Seidel (SC Chemnitz)

Bronze: 4x100m Freistil weiblich (3:41,60) mit Linda Roth (SV Cannstatt), Julianna Dora Bocska (SG Essen), Selina Müller (SSG Leipzig), Lise Seidel (SC Chemnitz)

Johannes Liebmann mit seinem Trainer Stefan Döbler

 

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