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Keine Punkte, aber wichtige Erkenntnisse für die deutschen Vertreter in der Champions League

Wasserball
17.12.2020 Kategorie: Wasserball, Verband

©G. Scala/Deepbluemedia

Nationalspieler Moritz Schenkel ärgerte sich. „Wir haben das Spiel um ein Tor verloren, obwohl wir dieses Spiel hätten gewinnen sollen“, schimpfte der Torwart von Waspo 98 Hannover nach dem 11:12 seiner Mannschaft gegen die Montenegriner von Jadran Carine Herceg Novi beim Auftaktturnier der Champions League in Budapest (HUN). Damit verpasste der deutsche Meister seine beste Chance auf einen Punktgewinn und musste die Rückreise letztlich mit leeren Händen antreten.

Zum Abschluss des dreitägigen Turniers verlor Hannover am Donnerstag auch gegen Gastgeber und Titelverteidiger Ferencvaros Budapest (HUN) mit 6:19. In der Partie gegen Zodiac CN Barceloneta aus Spanien war Waspo ohne seinen verletzten Spielmacher Darko Brguljan zuvor mit 8:16 unterlegen. Dabei war dem Team die mangelnde Spielpraxis anzumerken. „Es ist lange her, dass wir ein Spiel gespielt haben, und das hat uns heute die Arbeit nicht leicht gemacht“, sagte Kapitän Aleksandar Radovic nach dem Vergleich mit Barceloneta. Der nationale Spielbetrieb in der Bundesliga ruht aufgrund der anhaltenden Coronavirus-Pandemie nach wie vor, weswegen die beiden deutschen Vertreter in der Champions League einen Kaltstart hinlegen mussten.

Wasserfreunden Spandau fehlt die Kraft für ein Wunder

Beim Parallelturnier vor den Toren Roms in Ostia (ITA) hatte deshalb auch Vizemeister und Pokalsieger Wasserfreunde Spandau 04 einen schweren Stand und verlor ebenfalls alle drei Spiele. Die Konkurrenz hatte es allerdings auch in sich – mit Jug Adriatic Dubrovnik (CRO), Olympiakos Piräus (GRE) und Pro Recco (ITA) trafen die Berliner auf gleich drei ehemalige Champions-League-Sieger. Zudem hatten mehrere Corona-Fälle im Team die Vorbereitung zusätzlich erschwert.

Gegen Dubrovnik waren die Spandauer zum Auftakt trotz einer starken Leistung ihres Torhüters Laszlo Baksa mit 7:13 unterlegen. „Die lange Zeit ohne Spiel war uns anzumerken. Im Laufe der Zeit haben wir aber zunehmend unseren Rhythmus gefunden und gezeigt, dass die Mannschaft wesentlich mehr kann als zu Beginn gezeigt. Bei einer etwas besseren Ausnutzung der erspielten Chancen hätte das Spiel vielleicht auch noch einmal enger werden können. Es fehlte letztendlich einfach die Kraft, um Wunder zu bewirken“, resümierte Trainer Petar Kovacevic. Die weiteren Partien verlor man dann mit 9:13 gegen Piräus sowie deutlich mit 6:19 gegen Pro Recco. „Nach den ersten beiden Spielen waren unsere Akkus leer. Mehr war zum gegenwärtigen Zeitpunkt angesichts des Vorlaufs offenbar nicht drin. Es gab sicher mehr Schatten als Licht, das wir nur partiell zeigen konnten“, sagte Kovacevic. „Jetzt wissen wir aber auch, woran wir arbeiten müssen.“

Die Saison in Europas höchstem Klubwettbewerb wird Anfang März mit vier Spieltagen fortgesetzt, die dann erneut in zwei „Blasen“ ausgetragen werden. Das Final Eight findet vom 03. - 05. Juni 2021 in Hannover statt, wobei Waspo als Gastgeber seinen Platz schon sicher hat.

 

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