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Deutsche Vertreter in der Champions League zeigen sich stark verbessert

Wasserball
05.03.2021 Kategorie: Wasserball, Verband

©Deepbluemedia/P. Mesiano

Nach dem deutlichen 10:3 seiner Mannschaft gegen Dinamo Tiflis (GEO) geriet Karsten Seehafer regelrecht ins Schwärmen. „Ich denke, das war einer unserer besten Auftritte, die wir jemals in der Champions League hingelegt haben“, jubelte der Trainer von Waspo 98 Hannover. „An diesem Tag hat einfach alles genauso gepasst, wie wir es geplant hatten, alle Spieler haben ihre Aufgaben perfekt erfüllt.“ Zwischenzeitig führte der deutsche Meister bereits mit 9:0, ehe Tiflis 95 Sekunden vor Schluss den Bann brechen und Waspos Nationaltorwart Moritz Schenkel zum ersten Mal überwinden konnte. Damit stellte Hannover sogar einen neuen Rekord für diesen Wettbewerb auf: Nie zuvor war es einer Mannschaft in der Gruppenphase der Champions League gelungen, den Gegner so lange torlos zu halten.

„Wir haben ein sehr gutes Spiel gespielt, sehr strukturiert. Das gesamte Team hat großartig verteidigt, alle haben füreinander eingestanden. Das hat es mir ermöglicht, so viele Paraden zu haben“, reichte Schenkel das Kompliment an das ganze Team weiter.

Überhaupt präsentierte sich Waspo beim zweiten Turnier der Königsklasse in Budapest (HUN) stark verbessert. „Wir haben einen großen Schritt nach vorne gemacht“, sagte Seehafer, nachdem man beim ersten Turnier vor Weihnachten in drei Spielen noch ohne Punkt geblieben war. Diesmal zeigte Hannover auch in den Partien gegen AN Brescia (ITA) und Zodiac CN Barceloneta (ESP) eine gute Leistung – beide Spiele gingen dennoch mit 11:19 und 8:12 verloren, wobei es vor allem im Duell mit Brescia über weite Strecken enger zuging, als es das Ergebnis am Ende widerspiegelte.

Das letzte Spiel gegen Jadran Carine Herceg Novi (MON) gewann der deutsche Meister am Freitag dann mit 9:4 und revanchierte sich damit für die knappe Niederlage im Hinspiel. „Wir werden zusehends taktisch besser, kontrollieren das Spiel, stehen sicher in der Verteidigung und behalten im Angriff die Geduld“, bilanzierte Seehafer. Mit nunmehr sechs Punkten rangiert Waspo in der Tabelle der Gruppe B auf Platz vier und geht mit viel Zuversicht in die abschließenden Gruppenspiele, die Mitte April erneut in Turnierform ausgetragen werden.

Pokalsieger Spandau mit fünf Punkten und guten Auftritten gegen zwei Topteams

Auch der deutsche Pokalsieger Wasserfreunde Spandau 04 konnte bei seinem Turnier in Ostia (ITA) mit fünf Punkten aus vier Spielen überzeugen. „Das hat uns wohl kaum jemand vor dem Turnier zugetraut. Es war ein wichtiges Erlebnis für das eigene Selbstgefühl. Wir können also doch noch Wasserball spielen“, kommentierte Trainer Petar Kovacevic.

Die ersten drei Spiele im Dezember hatte Spandau, geschwächt durch mehrere Coronafälle im Team und weitere Verletzungen, allesamt verloren. Dieses Mal feierten die Berliner gleich zum Auftakt beim 7:7 gegen CN Marseille (FRA) den ersten Punktgewinn, dem sie tags darauf ein deutliches 12:6 gegen die Italiener von CC Ortigia folgen ließen. Torhüter Laszlo Baksa glänzte in beiden Partien mit starken Paraden.

Entsprechend selbstbewusst gingen die Wasserfreunde anschließend auch in das Duell mit dem Spitzenteam Jug Adriatic Dubrovnik (CRO) und war gegen den Ex-Champion beim 10:12 nah dran an einer Sensation. „Das war erneut ein gutes Spiel von uns, in dem wir uns leider am Ende nicht noch mehr belohnt haben“, sagte Kovacevic. Auch beim abschließenden 8:8 gegen Olympiacos Piräus (GRE) zeigten die Berliner wieder eine starke Leistung und führten gegen den CL-Gewinner von 2018 und Finalisten von 2019 bis kurz vor Schluss, ehe Piräus 14 Sekunden vor dem Abpfiff doch noch den Ausgleich erzielte. „Schade, wir hätten den Sieg verdient“, meinte Kovacevic. „Insgesamt bin ich trotzdem sehr zufrieden. Wir sind weiterhin im Rennen um das Final Eight.“ Als Fünfter der Gruppe A hat Spandau mit fünf Punkten nur zwei Zähler Rückstand auf Marseille, auch Piräus (zehn) ist noch in Reichweite. Die ersten vier qualifizieren sich für das Finalturnier vom 03. - 05. Juni in Hannover.

 

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