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DSV-Frauen kämpfen nach Aufholjagd um EM-Platz elf

Wasserball
09.01.2024 Kategorie: Wasserball, Verband

©Aniko Kovacs

Trotz einer grandiosen Aufholjagd haben Deutschlands Wasserballerinnen das erste Spiel in der Platzierungsrunde bei den Europameisterschaften in Eindhoven (NED) am Dienstag denkbar knapp verloren. Nach dem 11:12 gegen Serbien kämpft die Auswahl von Bundestrainer Sven Schulz im letzten Turnierspiel am Donnerstag (12:00 Uhr) nun um Rang elf. Gegner ist dann Tschechien, das 5:18 gegen Israel verlor.

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Zur Einstimmung war vor dem ersten Anschwimmen der deutsche Schlagerhit „Achterbahn“ von Helene Fischer in der EM-Arena eingespielt worden, die Wahl erwies sich als passend für diese umkämpfte Partie. Nach einem gelungenen Start samt 1:0-Führung für die Mannschaft des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) rauschten die Gefühle bei Schwarz-rot-gold dann nämlich in den Keller. Während die DSV-Frauen gleich dreimal nur den Pfosten trafen, netzten die Gegnerinnen aus allen Lagen ein und zogen bis zur ersten Pause auf 1:5 davon.

In Schockstarre verfiel deswegen aber niemand, ganz im Gegenteil. Vor allem mit schnell und schlau abgeschlossenen Gegenstößen und viel Kampfgeist gelang es in der Folge, den Abstand bis zur Halbzeitpause auf 5:7 zu verkürzen. Serbien, das im Vorjahr das EM-Spiel um Platz neun gegen Deutschland mit 12:9 gewonnen hatten, bekam nun zu spüren, dass der Gegner im Jahresverlauf echte Fortschritte gemacht hat. Und Belén Vosseberg bewies in dieser Phase echte Führungsqualitäten: Erst eroberte sie beim Anschwimmen nach der Pause den Ball, mit ihren Turniertreffern 15 und 16 sorgte sie dann sogar für den 7:7-Ausgleich in der 20. Spielminute. Als wenig später Sinia Plotz – die Uerdingerin war mit vier Trefffern an diesem Tag die erfolgreichste Schützin des Spiels – sogar zur erstmaligen Führung für das DSV-Team (22.) traf, schien das Spiel endgültig gedreht.

Doch die wilde Achterbahnfahrt setzte sich dann auch im weiteren Spielverlauf fort, nach weiteren Führungswechseln stand es vor dem letzten Abschnitt dann 10:10. Serbien erkämpfte sich im Schlussspurt noch einmal eine Zwei-Tore-Führung durch Treffer aus der Center-Position von Nadia MandicDass mit Jamie-Julique Haas eine Spielerin für die Spielzentrale am Morgen mit Infekt ausgefallen war, machte sich hier schmerzhaft bemerkbar.

Mit aller Leidenschaft stemmte sich die DSV-Auswahl bis zum Schluss gegen die Niederlage. Torhüterin Darja Heinbichner entschärfte sogar noch einen Strafwurf von Starangreiferin Ana Milicevic. Und Greta Tadday verkürzte 55 Sekunden vor Schluss sogar noch einmal auf 11:12. Mehr sollte dann trotz maximaler Anstrengung aber leider nicht gelingen. „Wir hatten einen schlechten Start, sind dann gut zurückgekommen, aber am Ende war das nicht genug“, sagte Kapitänin Gesa Deike. „Natürlich sind wir deswegen traurig, das EM-Turnier wollen wir nun aber unbedingt noch mit einem Erfolg abschließen.“ Darauf hofft auch Bundestrainer Schulz: „Die Mannschaft hat wieder eine tolle Moral bewiesen. Wir werden nun noch einmal alles für einen erfolgreichen EM-Abschluss geben.“

 

 

 

 

 

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