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Silber und Bronze beim Weltcup bringen zwei weitere Olympiaplätze

Wasserspringen
02.05.2021 Kategorie: Wasserspringen, Verband

@Lutz Buschkow

Bei den Olympischen Spielen (23. Juli - 08. August) wird Deutschland im Wasserspringen in zwei weiteren Disziplinen mit dabei sein. Patrick Hausding und Lars Rüdiger im Synchronspringen vom 3m-Brett sowie Christina Wassen (alle Berliner TSC) und Tina Punzel (Dresdner SC 1898) im Turm-Synchronspringen sicherten am zweiten Tag des Weltcups in Tokio (JPN) die nächsten Quotenplätze für den Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV). „Wir sind heute überglücklich. Unsere Athlet*innen haben in beiden Disziplinen hochkarätige Leistungen gezeigt“, lobte Bundestrainer Lutz Buschkow.

Damit wird der DSV bei Olympia wie schon 2016 in Rio de Janeiro (BRA) in drei der vier Synchronwettbewerbe vertreten sein. Am Samstag hatte Punzel zusammen mit Lena Hentschel (Berliner TSC) bereits den Startplatz im 3m-Synchronspringen geholt. Wer die Quotenplätze besetzt und für Deutschland beim Saisonhöhepunkt an den Start geht, entscheidet sich bei den Deutschen Meisterschaften im Rahmen der „FINALS 2021“ vom 01. - 06. Juni in Berlin. Erst dort werden die personengebundenen Olympiatickets vergeben.

Ausrufezeichen in Richtung Olympia

Patrick Hausding und Lars Rüdiger wurden am Sonntag mit persönlicher Bestleistung von 433,92 Punkten Zweite beim Weltcup hinter den bereits für Olympia qualifizierten Vizeweltmeistern aus Großbritannien (440,94). Bereits im Vorfeld zählten sie als WM-Vierte von 2019 zum Favoritenkreis für einen der vier noch zu vergebenen Startplätze für die Sommerspiele und hatten diese Erwartung mit Platz zwei im Vorkampf noch untermauert.

Auch im Finale mischten die beiden DSV-Springer von Anfang an vorne mit. Einen leichten Wackler im dritten Versuch machten sie in der nächsten Runde mit einer blitzsauberen Ausführung beim 3,5-fachen Salto rückwärts gehockt direkt wieder wett und brachten den Wettkampf danach souverän nach Hause. „Wir sind sehr stolz auf uns“, sagte Hausding, „wir haben hier einen super Wettkampf hingelegt und nach so langer Pause sogar eine Bestleistung erzielt.“ Dabei ließen die Deutschen sowohl Vizeweltmeister Malaysia als auch den amtierenden Europameister Russland hinter sich. „Das ist ein Ausrufezeichen in Richtung Olympia“, so der Bundestrainer.

Treppchenplatz als Bonus

Auch Tina Punzel und Christina Wassen sprangen als Dritte hinter den Paaren aus Kanada (305,94) und Großbritannien (302,88) aufs Treppchen. Mit 292,86 Punkten erzielte auch dieses Duo eine neue persönliche Bestleistung. „Es ist traumhaft. Wir wollten unbedingt den Quotenplatz holen – dass es jetzt sogar eine Medaille geworden ist, ist ein schöner Bonus“, jubelte Punzel. „Ich bin sehr stolz auf uns, dass wir das geschafft haben“, meinte auch Wassen. In Rio de Janeiro war Deutschland im 3m-Synchronspringen zuletzt nicht bei Olympia vertreten gewesen.

Nach den ersten drei Sprüngen lag Deutschland zwischenzeitig sogar auf Platz zwei. Im vierten Versuch leisteten sich Punzel und Wassen dann zwar einen kleinen Fehler. Doch mit einer starken Leistung beim abschließenden 2,5-fachen Salto rückwärts mit 1,5 Schrauben machten sie den Podiumsplatz perfekt.

 

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