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Olympiabronze für Tina Punzel und Lena Hentschel

Wasserspringen
25.07.2021 Kategorie: Wasserspringen, Verband

©picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Takumi Harada

Der Jubel war riesig. Nicht nur bei den deutschen Wasserspringer*innen, sondern im gesamten Team Deutschland, das sich am Sonntagmorgen über das erste Edelmetall bei diesen Olympischen Spielen in Tokio freuen durfte. Tina Punzel(Dresdner SC 1898) und Lena Hentschel (Berliner TSC) gewannen im 3m-Synchronspringen nach einem spannenden Wettkampf mit 284,97 Punkten die Bronzemedaille hinter den favorisierten Chinesinnen (326,40) und Kanada (300,78). Es war die erste Olympiamedaille für die deutschen Frauen im Wasserspringen seit Peking 2008, als Ditte Kotzianund Heike Fischer auch im 3m-Synchronspringen ebenfalls Bronze holten.

„Einfach genial, ein Traum ist wahr geworden. Die ganze Arbeit hat sich echt bezahlt gemacht, wir konnten uns selbst belohnen mit der Medaille“, meinte Punzel überglücklich. Auch ihre Partnerin jubelte: „Es ist unglaublich. Die Medaille baumelt zwar die ganze Zeit um meinen Hals, aber dass sie jetzt wirklich zu mir gehört, kann ich noch gar nicht richtig fassen.“In den vergangenen Wochen hatten die beiden Europameisterinnen noch einmal hart trainiert, um auf diese Weise die vielen kleinen Details, auf die es am Ende ankommt, noch synchroner auszuführen als ohnehin schon. Im Tokyo Aquatics Centre zeigten sie dann von Anfang an eine starke Leistung, lagen nie schlechter als Rang fünf.

„Die beiden sind sehr stabil gesprungen. Sie haben keine Nerven gezeigt“, lobte Chef-Bundestrainer und DSV-Sportdirektor Lutz Buschkow. Gerade Lena Hentschel, die mit 20 Jahren als eine der Jüngsten in diesem Finale ihr Olympiadebüt feierte, ließ sich die Nervosität bei ihrem bislang größten Auftritt nicht anmerken. „Ich hatte in den Endphasen ein paar Kleinigkeiten, aber die waren nicht so gravierend“, sagte sie. „Tina ist das super durchgesprungen, synchron war das auch super. Es ist alles aufgegangen.“ Hentschel war vor anderthalb Jahren extra aus Berlin nach Dresden umgezogen, um mit Punzel gemeinsam trainieren zu können. „Was in eineinhalb Jahren entstanden ist und wofür wir trainiert haben, das wussten wir. Aber dass es sich jetzt so auszahlt, ist einfach unglaublich schön. Dafür mit einer Bronzemedaille belohnt zu werden, hätten wir uns nicht erträumen können“, sagte sie.

Vor dem letzten Durchgang trennten die beiden Deutschen nur 0,78 Punkte von den Italienerinnen Elena Bertocchi und Chiara Pellacani, mit denen sie sich im Mai auch schon bei der EM in Budapest (HUN) duelliert hatten. Und genau wie damals hatte das deutsche Duo das bessere Ende für sich: Mit einem sauber ausgeführten 3,5-fachen Salto vorwärts gehechtet schoben sie noch auf einen Podiumsplatz vor – auch weil die Italienerinnen in ihrem letzten Versuch patzten und so am Ende noch bis auf Rang sieben abrutschten. „Wir haben während des Wettkampfs wenig auf die anderen geachtet. Aber wir wussten, dass die Italienerinnen wirklich noch einen guten Sprung brauchen, um an uns vorbeizukommen. Und als sie den dann nicht gemacht haben, wussten wir, dass wir eigentlich auf dem Dritten sein müssen. Als es dann an der Anzeigetafel stand, war es einfach supercool. Einfach megageil, dass wir unser Ding machen konnten“, sagte Punzel.

„Das ist ein Auftakt nach Maß“, freute sich auch Lutz Buschkow. „Es zeigt, dass wir gut vorbereitet sind, das ist eine gute Motivation für das gesamte Team und gibt Optimismus für die nächsten Wettkämpfe.“ Im Vorfeld hatte der Chef-Bundestrainer schon angekündigt, dass sein Team in Tokio um die Medaillen mitkämpfen kann. Nach dem Traumstart durch Tina Punzel und Lena Hentschel hat sich diese Prognose schon nach dem ersten Wettbewerb bewahrheitet.

Und auch der Chef de Mission des deutschen Teams, Dirk Schimmelpfennig, freute sich mit den Wasserspringern: „Ein faszinierender Wettkampf mit einem Happy-End. Gratulation an Lena Hentschel und Tina Punzel, die die Erfolgsserie der Springerinnen und Springer bei Olympia verlängern. Die beiden heutigen Medaillen sind ein Türöffner für das gesamte Team D – jetzt sehen alle, was hier in Tokio möglich ist.“


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