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Christina Wassen und Tina Punzel vom Turm mit bestem DSV-Ergebnis seit 2008

Wasserspringen
27.07.2021 Kategorie: Wasserspringen, Verband

©picture alliance/dpa | Michael Kappeler

Tina Punzel (Dresdner SC 1898) hatte in den vergangenen Tagen immer wieder betont, wie wichtig es sei, mit einem guten Gefühl in den Wettkampf zu gehen. Nach ihrer olympischen Bronzemedaille im 3m-Synchronspringen mit Lena Hentschel war die Dresdnerin deshalb entsprechend optimistisch, dass auch im Synchronwettbewerb vom Turm mit Christina Wassen (Berliner TSC) erneut eine gute Platzierung herausspringen könnte.

Das gelang dem deutschen Duo am Dienstag, auch wenn es dieses Mal nicht ganz für das Podest reichte. Als Fünfte erreichten Punzel und Wassen bei den Spielen in Tokio (JPN) dennoch das beste deutsche Olympia-Ergebnis in dieser Disziplin seit 2008, als Annett Gamm und Nora Subschinski in Peking (CHN) Vierte wurden. Mit 292,86 Punkten stellte das Paar zudem seine internationale Bestleistung vom diesjährigen Weltcup ein.

„Eigentlich sind wir relativ zufrieden mit dem Wettkampf. Ein fünfter Platz hört sich gut an“, meinte Wassen. „Es ist natürlich schade, dass es im Nachhinein so knapp gewesen ist. Die Medaille wäre drin gewesen, aber ich habe im vierten Durchgang einen Fehler gemacht. Das ist wirklich schade, und ich glaube, ich werde mich jetzt auch erst noch ein paar Minuten und Tage ärgern. Aber ich denke, dann kann ich ganz zufrieden sein.“

Gold sicherten sich in überlegener Manier die beiden Chinesinnen Yuxi Chen und Jiaqi Zhang aus China (363,78), dahinter holten die USA (310,80) und Mexiko (299,70) die weiteren Medaillen. Für China war es der sechste Olympiasieg in Folge – seit Aufnahme dieser Disziplin ins olympische Programm im Jahr 2000 lagen die Springerinnen aus dem Reich der Mitte damit jedes Mal vorn.

Vor fünf Jahren in Rio de Janeiro (BRA) war Deutschland in dieser Disziplin nicht am Start gewesen. Bereits die Qualifikation war deshalb ein großer Erfolg, denn in den Synchronwettbewerben sind bei Olympia jeweils nur die besten acht Paare der Welt vertreten. Nach dem dritten Durchgang durften Punzel und Wassen dann sogar von einer Medaille träumen – nach einem Patzer Malaysias war das Paar zwischenzeitig auf den Bronzerang vorgerückt. Der anschließende 3,5-fache Vorwärtssalto war allerdings nicht ganz synchron, zudem bekam Christina Wassen bei ihrer Olympiapremiere auch in der Einzelausführung Abzüge.

Im letzten Durchgang zeigten dann sämtliche acht Paare den gleichen Sprung, einen 2,5-fachen Salto rückwärts mit 1,5 Schrauben. Die Ausgangslage war also klar, die Deutschen würden eine deutlich bessere Ausführung brauchen als ihre Konkurrentinnen. Trotz eines guten Versuchs zum Abschluss gelang es jedoch nicht mehr, noch an den Mexikanerinnen vorbeizukommen. „Dass wir dann doch so um Bronze mitgekämpft haben, konnte man vorher nicht so erwarten. Einen fünften Platz hätten wir Anfang der Saison direkt unterschrieben“, sagte Tina Punzel. „Jetzt im Moment ärgert man sich doch über unseren Fehler in der vierten Runde, sonst wäre es wahrscheinlich zu Bronze wirklich nochmal knapp geworden oder wir hätten es sogar geschafft. Der Vorwärtssalto war auch im Training nicht unser stabilster Sprung, von daher kann man den Fehler glaube ich spätestens morgen verschmerzen und dann freuen wir uns auch über den fünften Platz.“

Für Punzel geht es bereits am Freitag mit dem Einzelwettbewerb vom 3m-Brett weiter. Christina Wassen tritt kommende Woche zusammen mit ihrer Schwester Elena Wassen im Einzel erneut vom Turm an und peilt auch dort das Finale an. „Und hoffe natürlich auch, dass ich im Einzel nochmal zeigen kann, dass ich den Sprung auch besser mache“, sagte sie.

 

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