Bei den Hallenmeisterschaften geht es auch für Pauline Pfeif noch um den Weltcupstart

Nach WM-Silber in Singapur will Pauline Pfeif nun auch in der EM-Saison 2026 glänzen ©Jo Kleindl
- 04.02.2026
Bei den Internationalen Deutschen Hallenmeisterschaften im Wasserspringen vom 05. – 08. Februar in Berlin geht es für Pauline Pfeif endlich wieder hoch hinaus. Bei den Mannschaftsmeisterschaften im Dezember absolvierte die WM-Zweite von Singapur große Teile ihrer Serie noch aus fünf statt aus zehn Metern – zu diesem Zeitpunkt hatte sie noch Trainingsrückstand aufgrund eines längeren Bundeswehrlehrgangs im Herbst. Den Sieg holte sie im Dezember trotzdem und ist jetzt, wo sie wieder aus ihrer angestammten Höhe ins Wasser springt, natürlich erst recht die Favoritin.
„Bei den Mannschaftsmeisterschaften war es eine Ausnahme, weil ich einfach noch nicht so weit war“, sagt Pfeif. „Seit ein paar Wochen springe ich jetzt wieder aus zehn Metern. Und ich sehe, dass die Sprünge schon wieder fast so sind, wie sie sein sollten.“ Entsprechend selbstbewusst formuliert sie auch ihre Erwartungen an die Berliner Titelkämpfe: „Ich möchte gleich zwei- oder am besten sogar drei Mal die Norm für die EM in Paris erfüllen (305,00 Punkte, Anm. d. Red.) und so Selbstbewusstsein mitnehmen für die bevorstehenden Weltcups.“
Sporteurope.TV überträgt die Wettkämpfe im Livestream
Die Wettbewerbe beginnen an allen drei Tagen jeweils um 09:30 Uhr und sind komplett live bei Sporteurope.TV zu sehen. Dank der neuen Partnerschaft des DSV mit dem Streaming-Anbieter erhalten auch die Wasserspringer*innen die Aufmerksamkeit und Bühne, die sie verdienen. Bei der Hallen-DM kostet der Eventpass 10,00 Euro, den Tagespass gibt es für jeweils 3,99 Euro.
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Der Online-Sportsender, der bis August 2025 noch unter dem Namen Sportdeutschland.TV bekannt war, ist seit November das neue Zuhause für den Live-Content der DSV-Sportarten. Künftig werden auf der Plattform alle Streams von DSV-Veranstaltungen übertragen, die nicht anderweitig exklusiv vergeben sind – ein weiterer wichtiger Schritt für mehr Sichtbarkeit des Schwimmsports.
Beim Turm-Synchronspringen geht es noch um das Weltcup-Ticket
Außer im Turm-Einzel tritt Pauline Pfeif gleich am ersten Tag auch noch im Turm-Synchronspringen zusammen mit Elena Wassen (Berliner TSC) an. „Es läuft ganz gut, die Synchronität passt“, sagt sie. Während die 23-Jährige als WM-Medaillengewinnerin im Einzel für die Weltcupserie gesetzt ist, fordert Bundestrainer Christoph Bohm vom Berliner Synchronpaar noch einen Leistungsnachweis – auch weil Wassen nach langer Verletzungspause erst langsam wieder einsteigt. „Sie müssen noch einmal zeigen, dass sie mit der Belastung bereits wieder klarkommen“, sagt er.
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Gleiches gilt bei den Männern vom 3m-Brett auch für Olympiastarter Timo Barthel (SV Halle), der im Herbst ebenfalls längere Zeit pausieren musste. Der Weltcupauftakt steigt vom 26. Februar – 01. März in Montreal (CAN). Daneben geht es bei den Hallenmeisterschaften auch noch um die Startplätze beim Canada Cup of Diving (09. – 12. April in Windsor/CAN), einem ebenfalls gut besetzten internationalen Vergleichswettkampf.












