Diese besonderen Spiele erwarten uns im Bundesliga-Halbfinale

© Carsten Trebuth
- 26.04.2026
Ein Lokalderby und ein Duell, in dem alles offen scheint: Das sind die beiden Halbfinals in der Wasserball-Bundesliga. Im Kampf um den Titel trifft in der Vorschlussrunde zum einen der Deutsche Meister Waspo 98 Hannover auf die White Sharks aus der eigenen Stadt. Im zweiten Halbfinale bekommt es der ASC Duisburg als Tabellenzweiter der Vorrunde mit Rekordchampion Wasserfreunde Spandau 04 zu tun, der in dieser Saison erstmals seit Einführung der eingleisigen Bundesliga 1977 nur als Dritter in die Play-offs gegangen war.
Im Viertelfinale machten die Spandauer mit einem anderen Duisburger Vertreter allerdings kurzen Prozess. Gegen den Duisburger SV 98 hieß es am Wochenende 27:7 und 19:7. Auch Waspo 98 Hannover siegte in seiner Serie im Modus „Best of Three“ gegen die SG Neukölln Berlin glatt in zwei Spielen. Nach dem 33:7 vor Wochenfrist ging auch Spiel zwei mit 33:9 deutlich an den Titelverteidiger.
Als einzige Viertelfinalserie ging das Duell zwischen dem OSC Potsdam und den White Sharks Hannover über die volle Distanz. Nach Hannovers Sieg zum Auftakt konnten die Potsdamer im heimischen Becken durch ein 10:7 im zweiten Spiel zunächst ausgleichen. In der entscheidenden Partie am Sonntag jubelten aber wieder die Gäste aus Niedersachsen: 18:11 lautete der Endstand, Matchwinner für die White Sharks war Fynn Janke mit fünf Treffern.
Der OSC Potsdam trifft in der Runde um die Plätze fünf bis acht nun auf die SG Neukölln Berlin, der Duisburger SV 98 spielt gegen den SV Cannstatt. In den Platzierungsspielen geht es um den Klassenerhalt, aber auch noch um zwei Plätze im Europapokal für den Fünft- und Sechstplatzierten.
Plauen verteidigt in den Zweitliga-Play-offs erfolgreich seinen Vorsprung
Im Kampf um den Aufstieg stehen auch in der 2. Wasserball-Bundesliga die Halbfinalpaarungen fest. Dort trifft der Düsseldorfer SC 1898 als bestes Team der Hauptrunde auf den SSV Esslingen, außerdem spielt die SV Krefeld 72 gegen den SVV Plauen. Anders als in der ersten Liga fällt die Entscheidung über das Weiterkommen hier jeweils durch das bessere Gesamtergebnis aus Hin- und Rückspiel.
Im Viertelfinale setzten sich von den genannten Vereinen fast alle mit zwei Siegen glatt durch. Sowohl Düsseldorf (11:9 gegen die SpVg Laatzen) als auch Krefeld (17:11 gegen den SV Würzburg 05) und der SSV Esslingen (19:16 beim Uerdinger SV 08) gewannen nach dem Hin- auch noch das Rückspiel. Der SVV Plauen spielte beim SC Neustadt/Weinstraße 11:11, verteidigte mit diesem Unentschieden aber ebenfalls erfolgreich seinen Vorsprung aus der ersten Partie (14:11).
Neustadt trifft in der Platzierungsrunde nun auf Würzburg. Aufsteiger Laatzen, der in dieser Saison noch sieglos ist, sich gegen Hautrundensieger Düsseldorf aber teuer verkauft hat, bekommt es mit Uerdingen zu tun.















