Dieser Verein war in diesem Jahr bei der DJM Wasserspringen am erfolgreichsten

William Ackmann und Finn Awe siegten beim 3m-Synchronspringen ©privat

In den kommenden Monaten stehen für den Nachwuchs des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) im Wasserspringen etliche internationale Highlights ins Haus. Zunächst der Neun-Nationen-Jugendländerkämpf im März in Stockholm (SWE) sowie das International Youth Diving Meet in Dresden im April – zwei hochkarätige Vergleichswettkämpfe im Jugendbereich. Im Sommer dann erst die EM der Junior*innen vom 22. – 28. Juni in Budapest (HUN), später noch die JWM vom 21. – 28. August in Rijeka (CRO).

 

Nach den Deutschen Hallenmeisterschaften der A- und B-Jugend vom 29. Januar – 01. Februar in Halle (Saale) darf man diesen Herausforderungen auf DSV-Seite zuversichtlich entgegenblicken. Nicht nur die großen Teilnehmer*innenfelder stimmten optimistisch. „Wir haben bei den Hallenmeisterschaften sehr hohe Meldezahlen und gute Starter*innenfelder. Vor allem in der männlichen B-Jugend sind wir sehr gut aufgestellt, aber eigentlich in allen Altersklassen“, sagte Nachwuchs-Bundestrainerin Anne-Kathrin Hoffmann.

 

>> Alle Ergebnisse der DJM Wasserspringen

 

Auch die gezeigten Leistungen konnten sich sehen lassen. In der weiblichen Jugend war in diesem Jahr Mariia-Luzia Biletova (Berliner TSC) mit drei Titeln am besten. In der männlichen Jugend waren Finn Awe (WSC Rostock) und William Ackmann (SV Neptun Aachen) ebenfalls je dreimal erfolgreich – beide siegten in je zwei Einzeldisziplinen sowie am Schlusstag auch noch gemeinsam im 3m-Synchronspringen. In der Vereinswertung lag diesmal der Dresdner SC 1898 vorne, dessen Aktive insgesamt neun Goldmedaillen mit nach Hause nahmen.

 

Alle Sieger*innen der Deutschen Jugendhallenmeisterschaften im Wasserspringen: 

 

Weibliche Jugend:

1m-Brett Jugend A: Hilde Büttner (2010/Berliner TSC), Nina Berger (2009/SV Neptun Aachen), Emily Deml (2008/SV Halle)

3m-Brett Jugend A: Romi Polleichtner (2010/Berliner TSC), Karina Hlyzhina (2009/Dresdner SC 1898), Emily Deml (2008/SV Halle)

Turmspringen Jugend A: Ronja Wiedersich (2010/Dresdner SC 1898), Karina Hlyzhina (2009/Dresdner SC 1898), Rhoda Schneegass (2008/Berliner TSC)

1m-Brett Jugend B: Emma Widany (2012/Dresdner SC 1898), Mariia-Luiza Biletova (2011/Berliner TSC)

3m-Brett Jugend B: Emma Widany (2012/Dresdner SC 1898), Mariia-Luiza Biletova (2011/Berliner TSC)

Turmspringen Jugend B: Lara Wigger (WSC Rostock), Mariia-Luiza Biletova (2011/Berliner TSC)

3m-Synchronspringen: Nina Berger (SV Neptun Aachen)/Henni Louise Mehner (Dresdner SC 1898)

Turm-Synchronspringen: Charlotte Lederer/Jule Eisenberg (beide SC DHfK Leipzig)

 

Männliche Jugend:

1m-Brett Jugend A: Louis Aaron Förster (2010/SC DHfK Leipzig), Finn Awe (2009/WSC Rostock), William Ackmann (2008/SV Neptun Aachen)

3m-Brett Jugend A: Arthur Fleck (2010/SC DHfK Leipzig), Finn Awe (2009/WSC Rostock), William Ackmann (2008/SV Neptun Aachen)

Turmspringen Jugend A: Anton Taubert (2010/Dresdner SC 1898), Jonas Fürstenau (2009/WSC Rostock), Erik Camilo Amezquita Schmiedtke (2008/Berliner TSC)

1m-Brett Jugend B: Niklas Kapust (2012/SC DHfK Leipzig), Rudi Bollmann (2011/Dresdner SC 1898)

3m-Brett Jugend B: Jan Chrobak (WSC Rostock), Rudi Bollmann (2011/Dresdner SC 1898)

Turmspringen Jugend B: Niklas Kapust (2012/SC DHfK Leipzig), Egon Olschak (2011/SV Halle)

3m-Synchronspringen: Finn Awe (WSC Rostock)/William Ackmann (SV Neptun Aachen)

Turm-Synchronspringen: Anton Taubert (Dresdner SC 1898)/Kirill Mokretsov (Berliner TSC)

Anmerkung: Bei der DJM springen immer zwei beziehungsweise drei Jahrgänge gemeinsam, die Wertung erfolgt allerdings getrennt. Die jahrgangsübergreifend punktbeste Leistung in der Jugend A beziehungsweise Jugend B ist jeweils gefettet.

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