DSV, DBS und Kontakt Stiftung stärken Gemeinsinn im Sport

© Jo Kleindl

Zwei Verbände, ein gemeinsames Ziel: Gemeinsinn im Sport. Schließlich geht es beim Sport um so viel mehr als bloß die reine Leistung – nämlich um gegenseitigen Respekt, um Achtsamkeit, Fairness und Toleranz, um auf diese Weise den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu stärken. In diesem Sinne haben der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) und der Deutscher Behindertensportverband (DBS) im Rahmen der Deutschen Meisterschaften im Schwimmen in Berlin noch einmal erklärt, auch in Zukunft eng zusammenzuarbeiten.

Am Donnerstag unterzeichneten der DSV-Vorstandsvorsitzende Jan Pommer und Hans-Jörg Michels als Präsident des DBS eine entsprechende Urkunde. Beide Verbände sowie die Kontakt Stiftung als langjähriger DSV-Partner mit Vorstand Dr. Peter Unmüßig bekräftigen ihr gemeinsames Engagement für einen menschenfreundlichen und wertschätzenden Rahmen, in dem Schwimmer*innen in ihren individuellen Fähigkeiten optimal ausgebildet werden und sich zugleich in einem sozialen Umfeld bewegen können und in dem gegenseitige Begegnung, Achtung und Würdigung im Mittelpunkt stehen.

„Mit der Unterzeichnung dieser Urkunde setzen der Deutsche Schwimm-Verband, der Deutsche Behindertensportverband und die Kontakt Stiftung ein klares gemeinsames Signal: Gemeinsinn im Sport ist kein Selbstläufer, sondern etwas, das wir aktiv gestalten können. Wir wollen Schwimmer*innen nicht nur sportlich fördern, sondern ihnen ein Umfeld bieten, in dem Begegnung, Achtung und Würdigung selbstverständlich sind – und genau dafür stehen wir heute gemeinsam ein“, sagte DSV-Vorstand Jan Pommer. Auch Hans-Jörg Michels betonte: „Wir freuen uns sehr über diese Partnerschaft und werden sie gemeinsam mit Leben füllen.“

Auch die Aktiven beider Verbände unterstützen die Initiative, stellvertretend waren am Donnerstag Paralympics-Sieger Taliso Engel und Europameister Melvin Imoudu beim Festakt zugegen. Gerade Taliso Engel ist dabei ein besonderes Aushängeschild für Inklusion: Der Para Sportler tritt bei der Schwimm-DM auf den Bruststrecken einmal mehr gegen die Sportler ohne Behinderung an. Bevor er dann in zwei Wochen an gleicher Stelle auch bei der World Series und bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften im Para Schwimmen mit dabei ist.

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