Freiwasserschwimmen: Kaderbildungsrichtlinien für 2026/27 veröffentlicht

©Jo Kleindl
- 03.03.2026
Am kommenden Samstag endet mit den Nordrhein-Westfälischen Meisterschaften Lange Strecke in Düsseldorf der Qualifikationszeitraum für die Europameisterschaften in Paris (FRA/31. Juli – 16. August) für das 5km-Freiwasserschwimmen. Noch vor der ersten Weichenstellung für den EM-Sommer hat der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) nun bereits auch seine Kaderbildungsrichtlinien für die Saison 2026/27 festgelegt.
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In den Olympiakader kommt man demnach mit EM-Platz eins bis drei über 10km, der einzigen olympischen Freiwasserdisziplin. In die zweithöchste Förderkategorie, den Perspektivkader kommt mit einer Top-Ten-Platzierung bei der EM über 10km oder einer Top-acht-Platzierung über 5km.
Deutsche Meisterschaften für den Nachwuchs wegweisend
Neu ist außerdem, dass man sich auch mit Top-Platzierungen in der neugeschaffenen Weltrangliste oder mit sehr guten Ergebnissen in der Weltcup-Gesamtwertung beim neuen Knockout Sprint den zweithöchsten Förderstatus sichern kann. Für Talente unter 23 Jahre gelten dabei sogar leicht abgestufte Regelungen, zudem zählen für sie natürlich auch weiterhin sehr gute Ergebnisse bei Welt- oder Europameisterschaften der Junior*innen als Leistungsnachweis.
Für den Nachwuchskader 1 haben zudem die Deutschen Meisterschaften eine hohe Bedeutung. Im Altersbereich 16 bis 17 Jahre und 18 bis 19 Jahre sichern sich die jeweils beiden Erstplatzierten den Kaderstatus. Im Zentrum stehen aber die Welt- und Europameisterschaft der Junior*innen im Freiwasserschwimmen. „Für unsere Nominierungen berücksichtigen wir mittlerweile auch die Geschwindigkeiten auf kürzeren Strecken im Becken. Bei der Kaderbildung hat das Freiwasserergebnis zum Saisonhöhepunkt trotzdem weiter eine herausragende Bedeutung“, erklärte Nachwuchs-Bundestrainer Stephen Bibow.










