Imoudu und Armbruster sorgen für deutsche Siege in Luxemburg

Der Potsdamer Melvin Imoudu ist in Luxemburg so schnell wie noch nie zu diesem frühen Saisonzeitpunkt ©Jo Kleindl
- 02.02.2026
Bereits zum 26.Mal fand am vergangenen Wochenende das Euro Meet in Luxemburg statt. Wie im Vorjahr sorgten Melvin Imoudu (Potsdamer SV) und Luca Nik Armbruster (SG Neukölln) im Centre National Sportif et Culturel d’Coque dabei für deutsche Siege.
Der WM-Fünfte Imoudu siegte erst am Samstag in 27,14 Sekunden über 50m Brust. Einen Tag später war der 27-Jährige dann im 100m-Rennen erfolgreich. In 59,85 Sekunden schlug Imoudu vor Junioren-Weltmeister Filip Nowacki (GBR/1:00,16) und dem Niederländer Caspar Corbeau (1:00,22) an. „So schnell war ich zu diesem Zeitpunkt noch nie, ich bin sehr zufrieden und habe mich gut gefühlt. Die Konkurrenz neben mir hat gut gepusht“, sagte Imoudu, der anschließend sofort zum Heimflug hastete.
Armbruster hatte gleich am Freitag die 50m Schmetterling (23,43 Sekunden) gewonnen. Am Tag darauf wurde er in 52,41 Sekunden Elfter über die 100m Schmetterling. Allerdings hätte seine Siegerzeit im B-Finale auch zu Rang zwei im A-Finale hinter Lewis Fraser (GBR/52,16) gereicht. Am Sonntag blieb Armbruster als Final-Neunter über 100m Freistil (49,97) unter der 50er-Marke. Den Sieg sicherte sich der 18-jährige Carlos d’Ambrosio (ITA/48,36). Beeindruckend war auch der Meetingrekord des gleichaltrigen John Shortt (IRL) über 200m Rücken (1:57,84).
>> Alle Ergebnisse des Euro Meets in Luxemburg
Die Heidelbergerin Noelle Benkler wurde zudem Dritte über 200m Lagen (2:15,99 Minuten) und 400m Lagen (4:50,01). Aus dem vollen Training heraus können sich die Zeiten sehen lassen. Genauso wie bei ihrer Vereinskollegin Lena Ludwig. Die Junioren-Europameisterin wurde über 100m Brust (1:08,29) Fünfte, zu Siegerin Dominika Sztandera (POL) fehlten da nur 22 Hundertstel. Im Finale über 200m Brust reichten 2:30,58 zu Rang neun.










