Lea Boy als Siebte beste Deutsche vor Ibiza

An der Verpflegungsstation kam Lea Boy in Ibiza nicht immer so zur wichtigen Supplementierung  ©Istvan Derencsenyi/World Aquatics

Beim zweiten Weltcup im Freiwasserschwimmen vor der spanischen Urlaubsinsel Ibiza hat Lea Boy mit Rang sieben das beste Resultat für den Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) erzielt. Bei sehr hohen Wellen und nur 18 Grad Wassertemperatur absolvierte die 26-Jährige vom SV Würzburg 05 die olympische 10km-Distanz am Freitag in 2:00:51,6 Stunden. Den Sieg holte sich wie schon beim Auftakt in Ägypten vor einem Monat Weltmeisterin Moesha Johnson (AUS/1:58:51,3) vor Angela Martinez Guillen (ESP/1:58:56,3) und Viktoria Mihalyvari-Farkas (HUN/1:59:01,3).

 

>> Alle Ergebnisse beim Weltcup in Ibiza (ESP)

 

„Wir haben am Vorabend eigentlich alle mit einem Rennen im Neoprenanzug gerechnet, aber dann waren es plötzlich doch 18,6 Grad. Und das ist ohne Neo dann richtig kalt. Aber das größere Problem waren letztlich die Wellen“, sagte Boy. „Das Rennen war dadurch sehr hart, ich habe in der letzten Runde dann leider den Anschluss verloren. Was wohl auch daran lag, dass ich bei der Verpflegungsstation zweimal nicht zum Zug kam. Unter diesen Umständen darf ich mit dem Ergebnis nicht unzufrieden sein.“

 

Bei den Männern siegte David Betlehem (HUN/1:52:39,9 Stunden) vor Sacha Velly (FRA/1:52:44,2) und Andrea Filiadelli (ITA/1:52:45,0). Der beim Weltcupauftakt siegreiche Weltmeister Florian Wellbrock (SC Magdeburg) landete diesmal auf Rang 30 (1:54:01,6). Oliver Klemet (SG Frankfurt) beendete das Rennen vorzeitig.

 

Am Samstag steht noch der Knockout Sprint auf dem Programm. Start der Frauen ist um 09:00 Uhr, bei den Männern geht es ab 11:00 Uhr (jeweils im Livestream bei Eurovisionsport) rund. Der dritte von vier Weltcups in dieser Saison steigt dann nächste Woche in Golfo Aranci (ITA).

 

 

 

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