Neustadts Wasserballer: Jetzt ist sogar der Durchmarsch möglich

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Erst im vergangenen Sommer war der SC Neustadt/Weinstraße nach drei Jahren in der Landesgruppe wieder in die 2. Wasserball-Bundesliga aufgestiegen. Nach den jüngsten Erfolgen muss das noch nicht das Ende der Entwicklung gewesen sein – sogar der Durchmarsch ist für den Klub aus Rheinland-Pfalz plötzlich möglich. Nach dem 14:10 im Top-Spiel gegen die SV Krefeld 72 rückten die vom früheren Bundestrainer Milos Sekulic betreuten Neustädter in der Tabelle jedenfalls am Gegner vorbei auf Rang zwei vor. Für die anstehenden Aufstiegs-Play-offs sollte man sie spätestens jetzt auf jeden Fall auf der Rechnung haben. Spitzenreiter der Zweiten Liga bleibt vorerst der Düsseldorfer SC 1898, der an diesem Wochenende spielfrei hatte.

In der Wasserball-Bundesliga dreht derweil Waspo 98 Hannover weiter einsam seine Kreise an der Tabellenspitze. Im Stadtderby gegen die White Sharks siegte der Deutsche Meister am Samstag mit 16:5. Auf Platz zwei und drei der Tabelle folgen weiterhin die Wasserfreunde Spandau 04 (24:11 beim Duisburger SV 1898) und der ASC Duisburg (20:11 beim SV Cannstatt). In der Partie in Duisburg setzte Rekordmeister Spandau nur sechs deutsche Spieler ein und nahm damit eine Ordnungsgebühr in Höhe von 250,00 Euro in Kauf. Seit dieser Saison müssen in den Wasserball-Bundesligen von insgesamt maximal 14 Spieler*innen auf dem Spielprotokoll (Spandau trat nur mit zwölf an) mindestens sieben deutsche Staatsangehörige sein. Zur Saison 2026/27 steigt diese Zahl auf acht deutsche Spieler*innen, ab der Saison 2027/28 müssen es dann neun sein. Auch die Ordnungsgebühr steigt ab der nächsten Saison auf 2.000,00 Euro pro Partie und Spieler*in.

Wasserball-Bundesliga

   

White Sharks Hannover

Waspo 98 Hannover

5:16 (0:2, 1:6, 1:2, 3:6)

SV Cannstatt

ASC Duisburg

11:20 (3:6, 3:4, 4:5, 1:5)

Duisburger SV 1898

Wasserfreunde Spandau 04

11:24 (3:6, 2:6, 4:7, 2:5)

2. Wasserball-Bundesliga

   

SSV Esslingen

SV Würzburg 05

15:13 (4:2, 4:3, 3:1, 4:7)

SC Neustadt/Weinstraße

SV Krefeld 72

14:10 (3:2, 6:5, 4:2, 1:1)

SVV Plauen

SpVg Laatzen 1894

18:13 (3:5, 5:2, 4:1, 6:5)

Wasserball-Bundesliga

         

1.

Waspo 98 Hannover

11

33

304:68

+236

2.

Wasserfreunde Spandau 04

10

26

216:105

+111

3.

ASC Duisburg

10

24

188:112

+76

4.

OSC Potsdam

9

12

104:159

-55

5.

White Sharks Hannover

10

10

120:164

-44

6.

Duisburger SV 1898

10

9

109:180

-71

7.

SG Neukölln Berlin

9

3

96:205

-109

8.

SV Cannstatt

11

3

95:239

-144

2. Wasserball-Bundesliga

         

1.

Düsseldorfer SC 1898

9

22

120:98

+22

2.

SC Neustadt/Weinstraße

10

20

143:123

+20

3.

SV Krefeld 72

8

18

126:94

+32

4.

SVV Plauen

10

16

156:144

+12

5.

SSV Esslingen

10

15

143:146

-3

6.

Uerdinger SV 08

8

14

107:100

+7

7.

SV Würzburg 05

9

6

113:141

-28

8.

SpVg Laatzen 1894

10

0

107:169

-62

Auf europäischer Ebene erlebte der OSC Potsdam als Gastgeber eines Zwischenrundenturniers im Conference Cup ein besonderes Wochenende – erstmals waren die Brandenburger Ausrichter einer solchen Veranstaltung. Und auch wenn dabei gegen so namhafte Konkurrenz wie Panionios GSS Athen (GRE/9:21), den letztjährigen Challenger-Cup-Gewinner GS Apollon Smyrnis (GRE/8:19) und den früheren Champions-League-Sieger Partizan Belgard (SRB/6:16) kein Sieg heraussprang, wird man diesen Auftritt in Potsdam so schnell nicht vergessen.

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