Packender Abstiegskampf in der Wasserball-Bundesliga

© Carsten Trebuth
- 25.05.2026
Neben den beiden Meisterschaftsentscheidungen bei Frauen und Männern werden in den Wasserball-Bundesligen in diesen Tagen auch noch die weiteren Platzierungen ausgespielt. Besonders dramatisch ging es dabei am Pfingstwochenende in der Serie um Platz sieben bei den Männern zu, deren Verlierer den bitteren Gang in die 2. Liga antreten muss, während der Sieger noch eine weitere Chance in der Relegation bekommt. Im Abstiegskampf setzte sich im ersten Spiel der Serie im Modus „Best of Three“ die SG Neukölln Berlin mit 21:10 gegen den Duisburger SV 98 durch. Terrence Smit war mit neun Toren der Mann des Tages bei den Berlinern, der entscheidende Treffer gelang allerdings Philipp Gottfried 42 Sekunden vor dem Ende.
Im Duell um Bronze hat derweil der ASC Duisburg vorgelegt und auswärts mit 21:5 gegen die White Sharks Hannover gewonnen. Die beiden Nationalspieler Elias Metten und Vukasin Simic trafen je fünf Mal für den ASCD. Im ersten Spiel um Platz fünf setzte sich der OSC Potsdam mit 23:14 beim Vorjahresaufsteiger SV Cannstatt durch.
Krefeld steht kurz vor dem Aufstieg
In die Fußstapfen der Cannstätter als Aufsteiger könnte bald schon die SV Krefeld 72 treten. Im ersten Finalspiel der 2. Liga siegten die Rheinländer mit 15:10 beim SSV Esslingen. Die Entscheidung über den Aufstieg fällt am kommenden Wochenende, dabei gilt in der 2. Liga anders als in der Bundesliga das Gesamtergebnis aus nur zwei Partien. Krefeld geht dann mit einem Fünf-Tore-Vorsprung ins Rückspiel.
Ebenfalls Auswärtssiege feierten im Spiel um Platz drei der Düsseldorfer SC 1898 (17:8 beim SVV Plauen) sowie im Spiel um Platz fünf der SC Neustadt/Weinstraße (13:12 bei der SpVg Laatzen 1894). Den einzigen Heimsieg des Wochenendes erlebten die Fans in Würzburg, wo sich der SV Würzburg 05 mit einem 18:15 gegen den Uerdinger SV 08 vorlegte. Der Verlierer dieser Serie muss ins Aufstiegsturnier mit den Vertretern der Landesgruppen und dort seinen Platz in der Liga verteidigen.
Esslingens Frauen feiern erneut die Bronzemedaille
Bei den Frauen steht seit dem Pfingstwochenende bereits das finale Ranking fest. Die Bronzemedaille sicherte sich wie im Vorjahr der SSV Esslingen, der auch das zweite Spiel gegen den SC Chemnitz mit 29:4 gewann und damit auch die Serie mit 2:0 Siegen. Nationalspielerin Jamie-Julique Haas steuerte neun Treffer zum Esslinger Erfolg bei.
Ebenfalls glatt in zwei Spielen setzte sich der Eimsbütteler Turnverband im Duell um Platz fünf gegen den Uerdinger SV 08 durch. Das Endergebnis der zweiten Partie lautete 18:10 für die Hamburgerinnen. Den deutschen Meistertitel hatten sich am Pfingstsonntag zum siebten Mal in Serie die Frauen der Wasserfreunde Spandau 04 gesichert.












