Spannendes Spitzenspiel in der Bundesliga und Überraschungen im Pokal

© Carsten Trebuth

Es war das erwartete Spitzenspiel in der Wasserball-Bundesliga. Der ASC Duisburg als Tabellendritter forderte Spitzenreiter Waspo 98 Hannover alles ab – so nah kam dem Deutschen Meister in dieser Spielzeit noch kein Klub. Nach dem ersten Viertel führte Duisburg sogar mit einem Treffer, zur Halbzeit stand es unentschieden. Am Ende aber siegte doch Waspo mit 17:14 und setzte damit seine bislang makellose Saison in der Bundesliga fort. Mark Gansen und Niclas Schipper trafen je vier Mal für Hannover, ebenso wie auf Duisburger Seite Vukasin Simic.

Eine klare Angelegenheit war dagegen das Berliner Derby zwischen dem Tabellenzweiten Wasserfreunden Spandau 04 und der SG Neukölln Berlin – 34:5 lautete der Endstand, wobei sich sämtliche Spandauer Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnten. Aufsteiger SV Cannstatt überraschte den Duisburger SV 1898 und nahm durch den 16:13-Auswärtssieg beide Punkte mit nach Schwaben.

In der 2. Wasserball-Bundesliga war Tabellenführer Düsseldorfer SC 1898 gleich doppelt im Einsatz und feierte zwei Siege gegen den SSV Esslingen (18:13) und den Uerdinger SV 08 (18:16).

 

Wasserball-Bundesliga

   

Wasserfreunde Spandau 04

SG Neukölln Berlin

34:5 (5:1, 8:2, 10:0, 11:2)

OSC Potsdam

White Sharks Hannover

10:11 (1:1, 5:1, 3:5, 1:4)

Waspo 98 Hannover

ASC Duisburg

17:14 (4:5, 5:4, 5:2, 3:3)

Duisburger SV 1898

SV Cannstatt

13:16 (2:3, 3:3, 5:3, 3:7)

2. Wasserball-Bundesliga

   

SpVg Laatzen 1894

Uerdinger SV 08

14:18 (4:3, 5:5, 2:6, 3:4)

SV Würzburg 05

SV Krefeld 72

12:25 (5:6, 1:8, 1:6, 5:5)

Düsseldorfer SC 1898

SSV Esslingen

18:13 (4:2, 6:3, 5:4, 3:4)

SVV Plauen

SC Neustadt/Weinstraße

18:20 (4:8, 4:3, 5:4, 5:5)

Düsseldorfer SC 1898

Uerdinger SV 08

18:16 (4:5, 5:4, 4:2, 5:5)

Wasserball-Bundesliga

         

1.

Waspo 98 Hannover

12

36

321:82

+239

2.

Wasserfreunde Spandau 04

11

29

250:110

+140

3.

ASC Duisburg

11

24

202:129

+73

4.

OSC Potsdam

11

15

128:175

-47

5.

White Sharks Hannover

11

13

131:174

-43

6.

Duisburger SV 1898

11

9

122:196

-74

7.

SV Cannstatt

12

6

111:252

-141

8.

SG Neukölln Berlin

11

3

106:253

-147

2. Wasserball-Bundesliga

         

1.

Düsseldorfer SC 1898

11

28

156:127

+29

2.

SC Neustadt/Weinstraße

11

23

163:141

+22

3.

SV Krefeld 72

9

21

151:106

+45

4.

Uerdinger SV 08

10

17

141:132

+9

5.

SVV Plauen

11

16

174:164

+10

6.

SSV Esslingen

11

15

156:164

-8

7.

SV Würzburg 05

10

6

125:166

-41

8.

SpVg Laatzen 1894

11

0

121:187

-66

 

Chemnitz und Uerdingen komplettieren die Pokalendrunde bei den Frauen

 

Bei den Frauen standen am Wochenende zwei Pokalspiele auf dem Programm, um das Teilnehmerinnenfeld für die DSV-Pokalendrunde am 01./02. Mai zu vervollständigen. Dabei setzte sich zum einen Bundesliganeuling SC Chemnitz mit 7:6 beim Eimsbütteler Turnverband durch. Tags darauf sicherte sich dann auch der Uerdinger SV sein Ticket dank eines 8:5 gegen den SSV Esslingen. Beide Ergebnisse kamen mit Blick auf die aktuelle Tabelle in der Liga durchaus überraschend. Die Titelverteidigerinnen der Wasserfreunde Spandau sowie der SV Blau-Weiß Bochum waren dank eines Freiloses schon vorher für die Endrunde qualifiziert gewesen.

Jene Bochumerinnen waren derweil im Europapokal im Conference Cup im Einsatz. Beim Zweitrundenturnier des dritthöchsten europäischen Wettbewerbs in Novi Sad (SRB) gewannen die Blau-Weißen zum Auftakt gegen Ausrichter Vojvodina Novi Sad mit 16:15. Anschließend gab es jedoch zwei Niederlagen und CN Tenerife Echeyde (ESP/9:19) und NC Chania (GRE/11:17) und am Ende trotz des Auftakterfolgs Tabellenplatz vier. Nur die besten beiden Teams schafften den Sprung ins Final Eight.

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