Torfestival gegen die Gastgeberinnen: Deutschland mit perfektem Weltcup-Ausklang

© ASA Malta / Allezea Galea / World Aquatics
- 26.04.2026
Nach dem dritten Sieg in Folge haben die Wasserballerinnen des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) das Weltcupturnier der Division 2 auf Malta als Neunte abgeschlossen. Gegen die Gastgeberinnen gewann das DSV-Team am Sonntag mit 19:9 und glänzte dabei unter anderem mit einer hundertprozentigen Ausbeute im Powerplay, wo jeder von vier Versuchen mit einem Torerfolg endete.
„Wir haben heute mit einem sicheren und ungefährdeten Sieg abgeschlossen. Wir können ein bisschen mit dem Modus oder der Auslosung hadern, schlussendlich war es das, was möglich war“, blickte Head Coach Karsten Seehafer auf Spiel und Turnier zurück. Nach einem torreichen ersten Viertel führte Deutschland mit 5:3, dank je zwei Treffern von Kapitänin Gesa Deike (Wasserfreunde Spandau 04) und Spanien-Legionärin Belén Vosseberg (CN Catalunya) in diesem Abschnitt. Vosseberg war mit insgesamt fünf Toren auch insgesamt die beste Deutsche an diesem Tag. Gesa Deike traf insgesamt vier Mal, ihre Schwester Ira Deike (Wasserfreunde Spandau 04) sowie Emiliia Khmil (SV Blau-Weiß Bochum) und Marijke Kijlstra (UtrechtseZSC/NED) je drei Mal.
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Die beiden Letztgenannten gingen dann im zweiten Viertel voran und hatten so großen Anteil daran, dass der Vorsprung bis zur Halbzeit bis auf 9:4 ausgebaut werden konnte. Das Schussverhältnis zwischen beiden Mannschaften war ausgeglichen – Deutschland präsentierte sich in der Offensive aber deutlich effektiver und mit besserer Wurfauswahl, während die Malteserinnen oft nur zu Würfen aus der Distanz kamen, die von Darja Heinbichner (SV Blau-Weiß Bochum) im deutschen Kasten gut pariert wurden
Das dritte Viertel verlief etwas ausgeglichener, die DSV-Auswahl blieb aber deutlich vorne und baute seine Führung sogar noch leicht aus (14:8). Im Schlussabschnitt war das DSV-Team dann wieder klar besser und schraubte das Ergebnis so noch in die Höhe. Die beiden Tickets aus Division 2 für das Weltcupfinale im Juli in Sydney (AUS) hatten sich tags zuvor übrigens Russland und China gesichert.















