Warum die DSV-Wasserballerinnen nach dem letzten EM-Spiel jubeln

Belén Vosseberg traf im letzten EM-Spiel doppelt ©EA/Istvan Derencsenyi

Ein großes internationales Turnier mit einem Sieg abzuschließen, ist immer das Beste. Den Wasserballerinnen des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) gelang dies bei den Europameisterschaften in Funchal (POR) am Montagabend. Im Spiel um Rang elf setzte sich die DSV-Auswahl mit 13:12 gegen EM-Gastgeber Portugal durch. Deutschland erkämpfte damit die gleiche Platzierung wie bei den Titelkämpfen vor zwei Jahren.

 

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„Das war nichts für schwache Nerven. Denn auch in dieser Partie haben wir wieder zwei Gesichter gezeigt und für einige Minuten einfach die Geduld verloren. Das war schon in einigen Partien zuvor der Fall gewesen. Daran werden wir arbeiten, um voranzukommen. Auch hier wäre aber schon viel mehr möglich gewesen“, sagte Head Coach Karsten Seehafer. Zu einer Top-Ten-Platzierung fehlte jedenfalls nicht viel.

 

Mit starken Nerven in der Crunch Time

 

Bis zur Halbzeit sah alles noch nach einer klaren Sache aus. Kapitänin Gesa Deike hatte das Anschwimmen gewonnen und mit den ersten beiden Treffern die erfolgreiche Richtung vorgegeben. Da die am Vortag noch glücklose Belén Vosseberg diesmal ebenfalls doppelt traf, konnte das DSV-Team alsbald eine Vier-Tore-Führung herausarbeiten. Beim Seitenwechsel lag man mit 8:5 vorn.

 

Aber dann kam wieder eine Schwächephase, die die Portugiesinnen zu fünf Treffern am Stück zu nutzen wussten. Nun lag Deutschland plötzlich hinten, beim Stand von 9:10 begann das letzte Viertel. Doch das DSV-Team bäumte sich auf und fand wieder zu seinem Spiel. Die Treffer von Gesa Deike, mit insgesamt vier Toren am Ende erfolgreichste deutsche Werferin, und Aylin Fry sorgten in der Crunch Time für einen Zwei-Tore-Vorsprung und damit auch für die Entscheidung.

 

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