Waspo Hannover lässt kein Comeback mehr zu und macht das Double perfekt

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Inzwischen darf man wohl von einer Dynastie sprechen: Die Wasserballer von Waspo 98 Hannover sind erneut Deutscher Meister – zum dritten Mal in Folge, zum siebten Mal in den vergangenen neun Jahren. Am Mittwoch gewannen die Niedersachsen das vierte Finalspiel gegen die Wasserfreunde Spandau 04 auswärts mit 14:10 und damit die Serie im Modus „Best of Five“ mit 3:1. Nachdem Waspo Anfang Mai auch schon den DSV-Pokal geholt hatte, ist wie im Vorjahr das Double perfekt.

Die beiden vorherigen Finalspiele hatte Hannover mit 12:7 und 10:7 für sich entschieden. Nur den Serienauftakt hatte Berlin mit 14:11 gewonnen. Durch den erneuten Titelgewinn löste Waspo abermals das direkte Ticket für die Champions League und ist auch in der kommenden Saison wieder in der Königsklasse vertreten, in der man in diesem Jahr bis in die Top acht stürmte. Vizemeister Spandau muss dagegen in die Qualifikation.

"Wir freuen uns sehr über diesen Meistertitel. Die Mannschaft hat die gesamte Saison hart gearbeitet und sich diesen Erfolg verdient. Besonders stolz macht mich die Art und Weise, wie die Spieler in den entscheidenden Momenten Verantwortung übernommen und als Team agiert haben", sagte Hannover Trainer Aleksandar Radovic.

 

Im dritten Viertel sorgt der Meister für die Vorentscheidung

 

In der Partie am Mittwoch legten die Gäste im ersten Viertel stets vor, Spandau zog aber jedes Mal nach, bis dann kurz vor dem Viertelende Waspo einmal doppelt traf und mit 4:2 in die erste Pause ging. Dieser Zwei-Tore-Vorsprung hatte auch zur Halbzeit (7:5) weiter Bestand.

Die Vorentscheidung fiel im dritten Viertel. Vier Tore erzielte der Titelverteidiger in diesem Abschnitt, der Rekordchampion aus Berlin (38 Titel) lediglich einen – so führte Waspo plötzlich mit 11:6. Als die Spandauer im Schlussviertel dann noch einmal herankamen, traf Luka Lozina mit einem überlegten Heber zum 12:8 und beendete damit alle Hoffnungen der Gastgeber auf ein Comeback. Diesen Vorsprung verteidigte seine Mannschaft bis zum Schluss. Lozina war einer von sechs Spielern bei Hannover, die doppelt trafen, und wurde für seine starke Leistung nach Schlusspfiff auch als Spieler des Tages ausgezeichnet. Für Spandau war Nationalspieler Yannek Chiru mit drei Treffern bester Mann.

"Die Finalserie war sehr intensiv und auf einem hohen Niveau. Spandau hat uns vor große Herausforderungen gestellt und bis zum Schluss dafür gesorgt, dass die Serie spannend bleibt. Sie haben großen Kampfgeist gezeigt und uns nichts geschenkt. Umso mehr freuen wir uns, dass wir uns am Ende durchsetzen konnten und die Saison mit dem Meistertitel abschließen", so Aleksandar Radovic.

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