Deutsche Wasserballerinnen unterliegen Kroatien mit 8:15

- 28.08.2022
Es war der erste Heimsieg der Kroatinnen bei diesen Europameisterschaften in Split (CRO), entsprechend groß war der Jubel bei den kroatischen Fans. Bei der deutschen Mannschaft herrschte nach der 8:15 Niederlage hingegen Enttäuschung vor. “Wir sind wirklich sehr traurig, dass wir das heute nicht geschafft haben, wir haben uns etwas ganz anderes vorgenommen. Wir wollten auf jeden Fall die Top-Acht erreichen, das haben wir heute leider nicht geschafft. Die kroatischen Mädels waren einfach am Anfang stark überlegen und wir konnten diese Differenz im Laufe des Spiels nicht mehr retten”, resümiert DSV-Kapitänin Gesa Deike (Wasserfreunde Spandau 04).
Als Bundestrainer Sven Schulz nach wenigen Minuten die erste Auszeit einberief, lagen die deutschen Wasserballerinnen bereits 1:5 im Rückstand gegen den EM-Zehnten von 2020. Doch auch anschließend konnte bis zum Ende des ersten Viertels neben Gesa Deike nur noch ihre jüngere Schwester Ira Deike (Wasserfreunde Spandau 04) einen Treffer erzielen. Für beide ist es bereits die vierte EM-Teilnahme.
Diesen enormen Vorsprung ließ sich Kroatien auch bis zum Ende des Spiels nicht mehr nehmen. Lediglich im dritten Abschnitt schaffte es die deutsche Mannschaft den Abstand nochmal bis auf fünf Tore zu reduzieren (7:12). Mit insgesamt vier Toren, zwei durch Aylin Fry (SV Bayer Uerdingen) und jeweils einem durch Belén Vosseberg (Wasserfreunde Spandau 04) und Darja Heinbichner (SV Bayer Uerdingen 08) konnte das deutsche Team dieses Viertel sogar für sich entscheiden.
An ein Einholen der Kroatinnen war jedoch nicht mehr zu denken, sie beendeten die Partie mit insgesamt sieben Zählern Vorsprung. Fünf der 15 Tore auf kroatischer Seite erzielten dabei Jelena Butic, Domina Butic und Ivana Butic, die sich an der Seite ihrer vierten Schwester Magdalena Butic vom heimischen Publikum feiern ließen. Beste Torschützin war die Kroatin Emmi Miljkovic mit sechs Toren.
“Herzlichen Glückwunsch an Kroatien für diesen Sieg und jetzt müssen wir schauen, was noch so in diesem Turnier geht”, resümierte Kapitänin Gesa Deike hinterher. Das nächste Spiel der Frauen steht bereits am Dienstag an, diesmal trifft das Team auf die Vizeweltmeisterinnen aus Ungarn (11:30 Uhr).