In der Bundesliga der Frauen kommt es zur Neuauflage des Vorjahresfinales

© picture alliance / hr | Herbert Rudel
- 11.05.2026
Die beiden Top-Teams des Landes kämpfen in der Wasserball-Bundesliga um den Titel. Sowohl die Wasserfreunde Spandau 04 als frischgebackene Pokalsiegerinnen als auch Rekordchampion SV Blau-Weiß Bochum machten aus ihrer Halbfinalserie eine schnelle Nummer und zogen glatt mit 2:0 Siegen wieder ins Finale ein. Die Bochumerinnen siegten gegen den SSV Esslingen mit 24:7 – schon das erste Spiel vor gut einem Monat hatten die Blau-Weißen mit 21:9 gewonnen. Spandau traf nur eine Woche nach dem Pokalerfolg erneut auf den SC Chemnitz und dominierte auch diese Partie. 33:3 lautete der Endstand, auch Spiel eins hatten die Berlinerinnen mit 25:9 klar für sich entschieden. Das erste Endspiel zwischen Spandau und Bochum steigt bereits am kommenden Samstag (16. Mai).
Der Sieg von Spandaus Männern setzt Duisburg unter Druck
Während die Spandauer Frauen also erwartungsgemäß die Endspiele erreicht haben, wollen ihnen die Männer des Vereins noch dorthin folgen. Den ersten Schritt hat der Rekordsieger gemacht: Im ersten Halbfinale der Serie „Best of Three“ setzten sich die Wasserfreunde überraschend deutlich mit 21:11 gegen den ASC Duisburg durch. Marek Tkac erzielte drei Treffer für die Berliner und wurde anschließend auch zum Spieler des Tages gewählt. Der Rekordmeister, der in der Hauptrunde erstmals nur Dritter geworden war, strafte mit diesem starken Auftritt alle Kritiker Lügen, während Duisburg im eigenen Becken nun mächtig unter Druck ist, die Serie noch zu seinen Gunsten zu drehen.
Im zweiten Halbfinale gewann Titelverteidiger Waspo 98 Hannover mit 20:7 im Stadtderby gegen die White Sharks. Spannend ging es in den Play-offs um die Plätze fünf bis acht zu: Zweimal entschied dort erst das Fünfmeterwerfen über den Sieger. Der OSC Potsdam behauptete sich auswärts mit 19:18 gegen die SG Neukölln Berlin, der SV Cannstatt mit 16:15 gegen den Duisburger SV 98. Am Tag danach konnte Duisburg allerdings direkt zurückschlagen und durch ein 13:11 im zweiten Spiel die Serie ausgleichen.
Play-offs in der 2. Liga: Favoriten legen vor
Auch in der 2. Wasserball-Bundesliga der Männer haben die Halbfinals begonnen. Dort ist der Modus ein anderer: Das kumulierte Ergebnis aus Hin- und Rückspiel entscheidet über das Weiterkommen. Hauptrundengewinner Düsseldorfer SC 1898 legte mit einem 18:16 gegen den SSV Esslingen ebenso vor wie der Vorrundenzweite SV Krefeld 72 durch einen 16:10-Auswärtssieg beim SVV Plauen. In der Runde um die Plätze fünf bis acht gewann der SC Neustadt/Weinstraße mit 13:11 beim SV Würzburg 05.












